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| 2.6 Seeboden |
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Seeboden, am nordwestlichen Ende des Millstätter Sees gelegen, ist sicher einer der ergiebigsten Fundpunkte im unmittelbaren Umkreis von Teurnia. Bereits 1934 resümierte F. Jantsch, "daß schon 1913/14 anläßlich des Ausbaues der Landesstraße nach Millstatt in Seeboden immer wieder Keramik, Eisenteile, darunter Lanzenspitzen, Schwerter, Bronzegegenstände und ein Gefäß aus Bronze gefunden wurden, denen aber keine Bedeutung beigemessen wurde. Von diesen Funden ist heute nichts mehr vorhanden. Einzig ein Grabstein, der heute im Museum in Teurnia steht [...] erinnert noch daran" [35] (Abb. 6). Zwischen 1927 und 1931 kamen in der Folge zahlreiche Funde, aber abgesehen von einem Steinkistengrab und einer "längeren Trockenmauer" keine Baubefunde zum Vorschein. Diese fundführenden Aufschlüsse konzentrierten sich zwischen dem ehemaligen Kaufhaus Joven im Westen (Parz. 202/4, KG Seeboden) und der mittlerweile durch einen Neubau ersetzten Garage Gruber (Parz. .282) im Osten des heutigen Ortszentrums von Seeboden, wobei immer wieder von "einer 20 bis 50 cm starken Brandschicht" die Rede ist. Die Fundstücke wurden dem Kärntner Landesmuseum übergeben [36] und 1934 erstmals von F. Jantsch und F. Wiesinger in der Carinthia - allerdings ohne Abbildungen - publiziert. 1951 begnügte sich H. Müller-Karpe mit der Veröffentlichung einer "Kollektion von Altsachen" aus Seeboden (Taf. 1,4; 2,18; 3,23.26; 4,29), die er "unter Vorbehalt bereits zumindestens in augusteische Zeit" setzte und darin wohl kaum einen Hinweis auf eine vorrömisch-keltische Besiedlung der Gegend erkannte. [37] Schon F. Jantsch setzte den zeitlichen Schwerpunkt der Siedlung in die erste Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. und dachte wegen der fehlenden Mauerbefunde entweder an abgebrannte Holzbauten der einheimisch-keltischen Bevölkerung oder aber an "Baracken militärischer Formationen, die an dieser strategisch wichtigen Stelle in der Frühzeit standen". [38] |
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2.6.1 Inschriften und Skulpturen Bei Straßenbauarbeiten wurde vor dem ehemaligen Gemeindehaus, das unmittelbar östlich an das Kaufhaus Joven angrenzte, ein frühkaiserzeitlicher Grabstein mit Porträtmedaillon und nicht mehr lesbarer Inschrift (Abb. 6) geborgen. [39] Die etwas unbeholfen wirkende Darstellung des Grabinhabers mit langem Hals, deutlich abstehenden Ohren und einfachen, in die Stirn gekämmten Haarsträhnen erinnert an ein erst jüngst beim Ausbau der Südbahnstrecke in Virunum entdecktes Grabmedaillon. [40] |
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Abbildung
6 Seeboden: Reliefplatte mit Porträtmedaillon, Marmor (Höhe 60,5 cm). |
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Sie einen Blick auf Abbildung 5 werfen wollen, so klicken Sie hier: [abb_05.gif, 22k] |
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Die eiserne geschweifte Fibel Almgren 18a (Taf. 1,3) ist eine Leitform für die späteste Latènezeit (Stufe LT D2). Die Spiralkonstruktion der Fibel umfaßte ursprünglich acht Windungen und weist eine in Gestalt von gerundeten "Zipfeln" ausgebildete Stützplatte auf. Diese Art der Stützplatte und der einfache vollplastische Knoten sind Kennzeichen der vor allem im Alpengebiet und im nördlichen Alpenvorland verbreiteten Variante Altenburg. Der durchbrochen zu ergänzende Nadelhalter fehlt. Eine im Duktus und in der Gestaltung der Stützplatte vergleichbare Eisenfibel liegt aus Teurnia vor (Abb. 5,3). Generell sind geschweifte Fibeln Almgren 18a auch noch in augusteischer Zeit getragen worden. Für die Variante Altenburg vermutet Th. Völling eine Datierung etwa ab der Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr., jedoch noch in die Zeit vor der Anlage der ältesten römischen Militärlager nördlich der Alpen. [41] Eine weitere Spätlatèneform ist eine eiserne Drahtfibel (Taf. 1,4), deren Oberfläche doch schon sehr stark angegriffen erscheint. Das Stück ist offenbar identisch mit der von H. Müller-Karpe aus Seeboden vorgelegten Eisenfibel und hatte demnach einst offenbar einen kleinen Bügelknopf. Die einst massive Gewandschließe besitzt eine Spirale mit fünf Windungen und oberer Sehne. [42] Die ungewöhnliche Anzahl der Spiralwindungen findet sich auch bei früh- und mittelkaiserzeitlichen Drahtfibeln aus Bronze und Eisen in Südnoricum und im angrenzenden Pannonien wieder, wo sich häufiger bloß dreifach gewundene Verschlußkonstruktionen nachweisen lassen. [43] Bei aus einem einfachen Eisendraht hergestellten Fibeln eine Unterscheidung in chronologischer Hinsicht zu treffen, ist mitunter schwierig. In der Regel ist aber der Bügel der kaiserzeitlichen eisernen Drahtfibeln im Gegensatz zu den Spätlatèneformen gleichmäßig halbrund hochgewölbt und geht direkt über in einen kurzen, kaum abgesetzten Fuß, [44] während spätlatènezeitliche Exemplare entweder eine etwas flachere, gestreckte Kontur aufweisen [45] oder der Bügel sich vorne am Fibelkopf hochwölbt und wie bei Taf. 1,4 manchmal über die Spirale hinausragt. [46] Von einer dritten Eisenfibel (Taf. 1,5) blieb nur die Nadel und der Ansatz der Spiralkonstruktion erhalten. Die ältesten Latènefunde aus Seeboden sind zumindest zwei Bronzefibeln des Typs Mötschwil (Variante Gemeinlebarn) (Taf. 1,6-8), die am ehesten in die Stufe LT C2 und eventuell noch in die frühe Spätlatènezeit zu datieren sind. Charakteristisch für diese schwerpunktmäßig in Österreich, Slowenien und im westlichen Ungarn verbreiteten Bronzefibeln vom Mittellatèneschema sind zwei bis drei unten abgeplattete Knöpfe auf dem zurückgeführten Fuß. Bei den beiden Exemplaren aus Seeboden - die Fragmente Taf. 1,7-8 sind wahrscheinlich zusammen gehörig - ist der Bügel außerdem mit mehreren verzierten Rippen versehen. [47] Die größte Gruppe im Fibelbestand aus Seeboden bilden die fünf bronzenen Flügelfibeln Taf. 1,9 und Taf. 2,10-13. Vier Stücke (Taf. 1,9; 2,10-11.13) gehören zu den mittleren bis größeren Vertretern von Typ Almgren 238, die eine Länge von bis zu 21 cm erreichen können. Die exakte Zuweisung zu den von J. Garbsch definierten Varianten ist aufgrund des Erhaltungszustandes nicht immer möglich. Dies trifft im besonderen auf Fußfragment Taf. 2,13 zu, das zu einer größeren Flügelfibel zu ergänzen ist. Aber auch bei Fibel Taf. 1,9 sind die Flügel größtenteils abgebrochen sowie der Fuß vollkommen verbogen und hitzedeformiert, sodaß die Durchbruchsverzierung des Fußes nicht mehr zu erkennen ist. Eindeutig als Almgren 238f ansprechen läßt sich Fibel Taf, 2,10. Obwohl nur mehr ein Flügel erhalten ist, müssen insgesamt vier knöpfchenartige Aufsätze auf beiden Flügeln ergänzt werden. Der Fuß war in Form von Kreisen und einer Rosette durchbrochen gearbeitet. Die nächstgelegene, besser erhaltene Parallele ist vom Zollfeld bekannt. [48] Garbsch datiert Almgren 238f - analog zur unmittelbar vergleichbaren Form 238e - in die Zeit um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. [49] Zwei erst 1992 veröffentlichte Grabfunde aus Novo Mesto-Beletov vrt in Südwestpannonien bringen neue Anhaltspunkte für die Chronologie früher Flügelfibelformen. [50] In Grab 27 waren eine, wahrscheinlich sogar zwei Flügelfibeln Almgren 238e u.a. mit drei italischen Terra Sigillata-Tellern Consp. 18, einer Platte Consp. 18.2 und einer Schale Consp. 22 vergesellschaftet, allesamt Gefäße in Service II, die in mittel- bis spätaugusteische, vielleicht noch frühtiberische Zeit datieren. Grab 117 enthielt u.a. zwei mittelgroße Flügelfibeln zusammen mit einem Terra Sigillata-Teller Consp. 12.3-5, einer mittel- bis spätaugusteischen Service I-Form. Bei den beiden Flügelfibeln handelt es sich einerseits um Almgren 238d oder e, andererseits um Almgren 238b oder c, die bloß zwei Flügelknöpfchen aufweist. Beide Grabfunde verdeutlichen, daß wir schon spätestens um die Zeitenwende oder in den ersten beiden Jahrzehnten n. Chr. mit voll entwickelten Flügelfibeln, wie die mit dem charakteristischen Rosettenmotiv verzierte Variante Almgren 238e, rechnen müssen. Es ist demnach naheliegend, das erste Auftreten der in Seeboden (Taf. 2,10) und am Zollfeld nachgewiesenen Form Almgren 238f schon in augusteischer Zeit anzusetzen. Im reich ausgestatteten Frauengrab von Avenches-en Chaplix, das über die im Zusammenhang mit diesem Grab geopferte Keramik (eine Sigillata-Platte Consp. 12.1 und Schalen Consp. 14 im Service I) in mittelaugusteische Zeit datiert werden kann, fanden sich u.a. ein Paar Flügelfibeln Almgren 238b. [51] Dieser Befund veranlaßte St. Demetz die chronologische Einordnung typologisch deutlich älterer Flügelfibeln, insbesondere der Variante Almgren 238a, neu zu überdenken. [52] Mit den stummelartigen Flügelfortsätzen beiderseits des Bügelknopfs und dem rahmenfömigen Fuß erinnern die allgemein viel zierlicher gestalteten Fibeln Almgren 238a an ihre spätlatènezeitlichen Vorgänger Almgren 65. Während bisher die Herausbildung der ältesten Variante Almgren 238a in mittelaugusteische Zeit oder um die Zeitenwende gesetzt wurde, [53] erscheint angesichts der Grabfunde aus Beletov vrt und Avenches - en Chaplix ein früherer Zeitpunkt für die Genese der Flügelfibeln wahrscheinlicher. Bei einem Vergleich des Entwicklungsstadiums möchte man zwischen den massiven Exemplaren in den drei genannten augusteischen Gräbern und der zierlichen, gestreckten Gestalt der Frühform Almgren 238a doch einige Jahrzehnte verstreichen lassen. Die von J. Garbsch definierte Variante 238a dürfte sich somit schon in frühaugusteischer, aber eher noch in voraugusteischer Zeit herauskristallisiert haben. Die beiden Funde aus Kärnten werfen darüber hinaus ein neues Licht auf die Gesamtverbreitung der Variante Almgren 238f. Zunächst hatte es den Anschein, daß sich derartige Flügelfibeln auf das Territorium von Iuvavum und das angrenzende Rätien beschränken, sodaß sie für die Regionaltracht in diesem Gebiet charakteristisch wären. [54] Die zwei Fibeln im Umkreis der südnorischen Munizipien Virunum und Teurnia sind nun doch ein Hinweis dafür, sie auch hier zur ortsüblichen Frauentracht zu zählen und sie folglich nicht als Fremdformen zu bewerten. Zur selben Zeit getragene Flügelfibeln Almgren 238e unterscheiden sich von der Variante 238f nur durch die Anzahl der Flügelaufsätze, indem bei Almgren 238e der hintere, fußseitige Flügel nur einen, der vordere zwei Knöpfe trägt. Sie sind an zahlreichen Fundplätzen in Westpannonien und - mit dem mehrfachen Vorkommen am Magdalensberg - ebenfalls in Südnoricum vertreten. Im Territorium von Virunum ist somit sowohl mit der drei- als auch der vierknöpfigen Ausführung von derartigen Flügelfibeln zu rechnen, was wahrscheinlich ebenso für das Stadtgebiet von Teurnia zutreffen wird. Aus Almgren 238f entwickelten sich dann im Laufe der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. gleichermaßen in Nordwest- und Südnoricum verbreitete Flügelfibelformen wie Almgren 238n. Bei Flügelfibel Taf. 2,11 ist Ansprache etwas schwieriger, weil größtenteils der Fuß mit dem Nadelhalter fehlt. Die Länge von mindestens 15,9 cm, der dreiknöpfige Flügelaufsatz und das Opus interrasile des Fußes mit Kreisen (und eventuell Vierecksternen?) sprechen für die Varianten Almgren 238d oder m, die J. Garbsch etwa in die Zeit von der Mitte bis in die zweite Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Nicht zuletzt ist Fibel Taf. 2,11 ein weiterer Beleg dafür, daß im Umland Teurnias zur selben Zeit sowohl Flügelfibeln mit drei als auch mit vier Knöpfen getragen wurden. Die Anzahl der angenieteten Flügelaufsätze, wie im Falle von Almgren 238e und f - und vielleicht auch bei den späteren Formen Almgren 238m und n -, scheint also als Einzelkriterium für eine regionale Differenzierung nicht ausreichend zu sein. Zu den kleineren Flügelfibeln gehört Taf. 2,12 mit eingliedriger Spiralkonstruktion und Sehnenhaken. Angesichts der geringen Größe der Fibel ist am ehesten eine Zuweisung an Almgren 238c denkbar, die vor allem von flavischer bis hadrianischer Zeit in Mode war. [55] Eine Fibel mit beißendem Tierkopf ist mit Taf. 2,14 vertreten. Unter Umständen zugehörig ist das hitzedeformierte Fußfragment Taf. 2,16, das einen dreifach durchlochten Nadelhalter und einen kleinen Endknopf aufweist. Wie schon J. Werner bemerkte, können besonders über die Form des Nadelhalters Beziehungen zu frühen kräftig profilierten Fibeln hergestellt werden. [56] Der Nadelhalter der älteren Stücke ist ähnlich den kräftig profilierten Fibeln Almgren 67 gitterförmig durchbrochen, während typologisch jüngere Fibeln bloß einen ein- oder mehrfach durchlochten Nadelhalter zeigen, der sich mit kräftig profilierten Fibeln Almgren 68 parallelisieren läßt. St. Demetz versteht Tierkopffibeln als eine in ihren Ursprüngen norische bzw. mittelalpine Fibelgruppe, die vermutlich im südostalpin-norischen Kerngebiet entstanden ist. Das Kopffragment Taf. 2,14 mit zweiteiligem, querverlaufendem Wulst am Fibelkopf entspricht am ehesten der Form TKF IIb, die St. Demetz aufgrund formaler Analogien in spätaugusteisch-tiberische Zeit datiert. [57] Fibeln mit beißendem Tierkopf sind offenbar auch von Frauen paarweise (an der Schulter) getragen worden, wie ein Fund aus Mühlbachl, nahe Matrei am Brenner, zeigt, der ein Schmuckgehänge mit Klapperblechen, eine Distelfibel und zwei identische mit einer Kette verbundene Tierkopffibeln umfaßte. [58] Die kleine kräftig profilierte Fibel Almgren 68 (Taf. 2,15) ist aufgrund von großer Hitze völlig verformt. Sie dürfte in der Funktion einer Brosche als Teil eines Brustschmucks [59] oder quer an der Brust zum Verschluß der Tunica getragen worden sein. Im Ost- und Südostalpenraum sind Fibeln Almgren 68 aus claudischen bis spätflavischen Kontexten gesichert. [60] Bei einem Grab aus Wels-Bernhardin, das laut Inventar eine Firmalampe des APRIO und einen As des Antoninus Pius enthielt, ist die Geschlossenheit des Funds nicht über alle Zweifel erhaben. [61] Fibel Taf. 2,17 läßt sich als eine entwickelte Form von Bronzefibeln des Typs Idrija ansprechen. Dieser Fibeltyp kann bis in die ausgehende Spätlatènezeit zurückverfolgt werden, wobei als Ursprungsgebiet der südnorische bzw. südostalpine Raum gilt. Bei der etwas jüngeren Fibel aus Seeboden ist der massive Bügel mit ovalem Querschnitt geringfügig facettiert und deutlich gestreckt, sodaß er nicht mehr jene geschweifte Kontur, wie sie für rein LT D2-zeitliche Fibeltypen charakteristisch ist, [62] zeigt. Die Spiralkonstruktion und der Fibelkopf sind infolge von Hitzeeinwirkung etwas verkrustet, man erkennt jedoch, daß der Bügel einst Längsrillen besaß. Der Nadelhalter war zudem mehrfach durchlocht, eine Stützplatte ist jedoch noch nicht vorhanden. [63] Einen vollen Nadelhalter hatte offenbar eine Fibel des Typs Idrija IIc aus dem benachbarten Teurnia, [64] während ein Exemplar derselben Variante aus dem Gräberfeld von Tiers - vergleichbar kräftig profilierten Fibeln Almgren 68 - eine dreifache Durchlochung vorzuweisen hat. [65] |
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F. Jantsch, Archäologischer Fundbericht. Carinthia I 122, 1932, 21. -
F. Jantsch/F. Wiesinger, Archäologische Forschungen und Funde in Kärnten
1933. Seeboden am Millstätter See. Carinthia I 124, 1934, 8 ff. |
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