2.6.2.2 Sonstige Bronzefunde

Als H. Müller-Karpe 1951 erstmals systematisch die latènezeitlichen Funde aus Kärnten zusammenstellte, befand sich darunter auch ein im Durchmesser 8,3 cm großer Bronzering mit dreireihigem Knöpfchenbesatz aus Seeboden, [66] von dem heute nur mehr zwei kleinere Fragmente erhalten sind (Taf. 2,18). Bronzene Knotenringe sind in erster Linie eine charakteristische Schmuckform der Spätlatènezeit, [67] kommen allerdings auch noch in frührömischen Fundkontexten vereinzelt vor. [68]

2.6.2.3 Eiserne Bügelscheren

Im Fundbestand lassen sich weiters Fragmente von mindestens vier eisernen Bügelscheren identifizieren. Für die Latènezeit rechnet G. Jacobi Eisenscheren zum Toilettegerät, womit sie in der jüngeren Eisenzeit wohl überwiegend zum Haarschneiden und weniger zur Schafschur bzw. zum Stoffschneiden verwendet wurden. [69] Anhand des vorliegenden Materials ist es kaum möglich zu entscheiden, welche Bügelform - u-förmig oder omegaförmig? - bei den stark fragmentierten Seebodener Stücken zu ergänzen ist. Eindeutige Hinweise auf eine omegaförmige Gestaltung des Bügelendes lassen sich jedoch nicht finden.

In der Latènezeit sind eiserne Bügelscheren - häufig in Kombination mit Messern - keine ungewöhnliche Grabbeigabe. In gewissen Regionen - beispielsweise am Mittelrhein oder im südalpinen Gebiet - findet man sie auch noch in frührömischen Gräbern. [70] Während der römischen Kaiserzeit sind Scheren unter den Siedlungsfunden durchaus vertreten, in Grabzusammenhängen stellen sie allerdings - zumindest in Rätien, aber auch in weiten Teilen Noricums [71] - eine Ausnahme dar. Im römischen Grabbezirk von Faschendorf (vgl. Kap. 2.4) sind sie allerdings auch noch später vertreten, [72] sodaß die teilweise deformierten und brandverkrusteten Bügelscherenbruchstücke in Seeboden auch in frühkaiserzeitlichen Grabkontexten nicht überraschen würden.

 

 

 

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2.6.2.4 Eisenmesser

Auch bei den Messerfunden erschwert häufig der Erhaltungszustand eine genauere Formansprache. Die stark korrodierte Oberfläche machte es unmöglich, eventuell vorhandene Klingenverzierung oder selbst Blutrinnen eindeutig zu erkennen. In vier Fällen ist gesichert von einer geschweiften Klingenform auszugehen (Taf. 3,25.27; 4,28-29). Auch die Klinge des Griffplattenmessers mit geknicktem Rücken (Taf. 3,24) könnte sich zur Spitze hin wieder nach oben gebogen haben. [73] Der in Holz oder Bein angefertigte Griff war entweder auf einer Griffplatte (Taf. 4,28) oder einem Griffdorn (Taf. 3,25.27; 4,29) befestigt. Im Unterschied zu Bügelscheren sind Eisenmesser auch während der Kaiserzeit gerne als Grabbeigabe mitgegeben worden. In der nordwestnorischen Nekropole von Bedaium-Seebruck am Chiemsee besaßen von 16 Messern zwölf eine geschweifte Klinge. Die charakteristische Form dieser Eisenmesser läßt sich im Alpengebiet und im ostkeltischen Bereich bis in die Mittel- und Spätlatènezeit zurückverfolgen, [74] während unter den reichen Eisenmesserfunden aus Manching keine Serie an geschweiften Messern vorliegt. [75]

Neben einem Griffdornmesser mit geradem Rücken (Taf. 4,31) [76] ist ferner ein noch 10,4 cm langes Rasiermesser (Taf. 3,26) vorhanden, für das der sehr dünne Klingenquerschnitt bei relativ starker Klingenbreite und der kurze, eingerollte Griffdorn kennzeichnend ist. [77]

Zu den Besonderheiten unter den Eisenfunden aus Seeboden zählt ein noch 32 cm langes, einschneidiges Hiebmesser mit Griffplatte und Ringgriff (Taf. 3,23). Während in der entwickelten Mittellatènezeit (LT C) Hiebmesser mit einem Knoten in der Mitte des Griffs und einem Knopf oder Ring am Griffende charakteristisch sind, datiert die vorliegende Form mit Ringgriff bereits in die Spätlatènezeit. [78] Obwohl sie besonders im Südostalpengebiet und im jugoslawischen Donauraum häufiger in Männergräbern, vergesellschaftet mit einem Rundschildbuckel, einem Langschwert, einer Lanze oder einem Eisenhelm, auftritt, [79] ist ihre Funktion als Waffe nicht unumstritten. [80] Das trifft in noch stärkerem Maße auf das leicht geschweifte, etwas kleinere Griffplattenmesser (Taf. 4,32) zu, bei dem man ein ringförmiges Griffende ergänzen muß. Für eine Verwendung von Ringgriffmessern als Tranchiermesser oder Fleischerhandbeil würde der Fund eines 38 cm langen Exemplars vom Magdalensberg - allerdings mit doch schon deutlich aufgebogener Schneide - sprechen, das in der Taberne OR/17 neben einem Herd liegend angetroffen wurde. [81]

2.6.2.5 Sonstige Eisenfunde

Den Inventarnummern des Kärntner Landesmuseums nach zu schließen, gehört zu den 1930/31 in Seeboden ergrabenen Funden auch ein Eisenarmring mit umschlungenen Enden (Taf. 4,33) [82] und eine Eisentülle (Taf. 4,34), die man am ehesten als Lanzenschuh wird ansprechen können . [83]

 

2.6.3 Keramik

Die zugehörigen Keramikfunde weisen folgende Gemeinsamkeiten auf: Viele Gefäßfragmente zeigen deutlich sekundäre Brandspuren. Eine genauere Fabrikatsbestimmung, wie sie vor allem bei der importierten mediterranen Feinkeramik interessant wäre, ist aus diesem Grund kaum möglich. Die Gefäße sind darüber hinaus in der Regel sehr kleinteilig fragmentiert. Eine genaue Ansprache der Gefäßformen, vor allem bei der feinen grauen Ware ("drehscheibengefertigte, feintonige Latènekeramik"), läßt sich deshalb nicht immer im gewünschten Ausmaß durchführen.

2.6.3.1 Italische Terra Sigillata

Chronologisch relativ präzise einzuordnen sind zwei Platten mit weit ausladendem, profiliertem Rand Consp. 10.1 (Taf. 4,35-36), [84] die zu den frühesten, ins 3./2. Jahrzehnt v. Chr. zu datierenden Importstücken roter italischer Sigillata gehören (frühes Service I). In die früh- bis mittelaugusteische Zeit datieren auch eine Platte mit schräger Wand Consp. 1.1.4 (Taf. 4,37) und wohl auch das nicht sehr signifikante Randfragment (Taf. 4,38), vermutlich von einer Schale Consp. 13/14. In der Tendenz etwas jünger, etwa mittelaugusteisch bis spätaugusteisch/frühtiberisch, sind die Platte und der Teller mit gekehltem Steilrand Consp. 18.2-3 im Service II (Taf. 5,39-40). Der Teller mit glattem Steilrand Consp. 20.4 (Taf. 5,46) wurde frühestens in tiberisch-claudischer Zeit produziert. Mit mindestens fünf halbkugeligen Schalen mit nach unten gebogenem Rand Consp. 43.1 (Taf. 5,48-52) erstreckt sich das Sigillata-Spektrum jedoch noch sicher in die zweite Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. hinein. Südgallische Reliefsigillata, die ab flavischer Zeit verstärkt in Fundkomplexen des Südostalpenraums auftritt, [85] ist nicht vorhanden.

2.6.3.2 Feine graue Ware und sonstige Importkeramik

Im Verhältnis relativ zahlreich vertreten ist die feine graue Ware, bei der man sowohl in reiner Latènetradition stehende Formen als auch - vor allem ab der ausgehenden Latènezeit - Nachahmungen italischer Gefäße feststellen kann. Die Schüssel mit markantem Schulterabsatz und nach außen gebogenem, wenig verdicktem Rand (Taf. 5,56) ist noch mittellatènezeitlichen Formen verpflichtet, aber besonders für LT D kennzeichnend. [86] Der hohe, schlankovale Topf ohne besondere Randbildung (Taf. 5,61) ist mit Kerbreihendekor verziert und läßt sich formal auch mit tonnenförmigen Töpfen im groben, grautonigen Fabrikat vom Magdalensberg vergleichen, die dort vermutlich in der Nachfolge von auf der Drehscheibe hergestellten, feintonigen LT-Tonnen ab mittelaugusteischer Zeit üblich wurden. [87] Die Randfragmente Taf. 6,73 - und eventuell auch die Wandfragmente Taf. 6,74 - dürften zu einem zylindrischen Becher mit Stempelverzierung (mit Bögen verbundene konzentrische Kreise) zu ergänzen sein. [88]

Als Nachbildungen mediterranen Trinkgeschirrs sind feine graue Schalen anzusehen (Taf. 5,57.58-60?), die entsprechende Formen der spätrepublikanischen Glanztonkeramik (schwarze Sigillata) zum Vorbild haben. [89]

Während bei der feinen grauen Ware wohl von einer Produktion auf regionaler Ebene ausgegangen werden kann, wurde der Acobecher Taf. 6,69 zusammen mit der augusteischen Sigillata (Taf. 4,35-38; 5,39-40) aus Italien importiert. [90] In den Umkreis der padanischen Sariusware, die zumindest bis in tiberische Zeit exportiert wurde, [91] gehört auch das Wandfragment Taf. 6,70, das wie der Acobecher Taf. 6,69 heute verschollen ist und nur dank der Aufzeichnungen L. Ohlrenroths [92] wiedergegeben werden kann.

Die Rundwandplatte mit pompejanisch rotem Überzug (Taf. 6,76) gilt als gängige Importkeramik ab tiberischer Zeit. Sie tritt jedoch am Magdalensberg schon erstmalig in Komplex 2 (Oberadenhorizont) auf und etablieren sich erst in der Folge als die bevorzugte Teller-/Plattenform. [93]

2.6.3.3 Grautonige Gebrauchskeramik und Graphittonkeramik

Das Spektrum an früher grautoniger Gebrauchskeramik läßt sich dem Ensemble aus Baldramsdorf zur Seite stellen. Vertreten sind Töpfe mit Innenlippe (Taf. 6,78-79), mehrere Auerbergprofile (Taf. 6,80-84), Töpfe mit nach außen gebogenem, unterschiedlich profiliertem Rand (Taf. 7,85-90) und zwei frühe Dreifußschüsseln (Taf. 7,91-92). Nicht näher bestimmen lassen sich Bodenfragmente von mindestens zwei Graphittongefäßen (Taf. 7,93-94).

 

[66] Müller-Karpe 1951, 644 Abb. 11,1.
[67] D. Bozic, O latenskih najdbah na obmocju Ptuja. In: Ob 100-letnici muzeja in muzejskega drustva. Pokrajinski muzej Ptuj 1893-1993. Ptujski Arh. Zbornik (Ptuj 1993) 190 ff.
[68] E. Keller, Die frühkaiserzeitlichen Körpergräber von Heimstetten bei München und die verwandten Funde aus Südbayern. Münchner Beitr. Vor- u Frühgesch. 37 (München 1984) Taf. 4,7; 5,3; 7,5. - Ferner: M. Deimel, Die Bronzekleinfunde vom Magdalensberg. Arch. Forsch. Grabungen Magdalensberg 9. Kärntner Museumsschr. 71 (Klagenfurt 1987) Taf. 44,21-22. - I. Lazar, Latènezeitliche und frührömische Funde aus der Savinja in Celje. Arh. Vestnik 47, 1996, 281 Taf. 2,1.
[69] G. Jacobi, Werkzeug und Gerät aus dem Oppidum von Manching. Ausgrabungen in Manching 5 (Wiesbaden 1974) 87 ff. - Am anderen Ende des Größenspektrums stehen bis zu 134 cm große Bügelscheren aus den ersten Jahrhunderten n. Chr., die als zweihändig zu gebrauchende Tuchscheren anzusehen sind: W. Gaitzsch, Eiserne römische Werkzeuge. Studien zur römischen Werkzeugkunde in Italien und den nördlichen Provinzen des Imperium Romanum I. Brit. Arch. Rep. Internat. Ser. 78 (Oxford 1980) 213 ff.
[70] D. Ebner, Das römische Gräberfeld von Schwabmünchen, Landkreis Augsburg. Materialh. Bayer. Vorgesch. R. A 73 (Kallmünz/Opf. 1997) 28 mit weiterer Lit.
[71] In den kaiserzeitlich-norischen Nekropolen von Seebruck, Bruck/Pinzgau, Iuenna, Kapfenstein, Gleisdorf, Giging, Katsch und Flavia Solva zählen Bügelscheren nicht zum Grabinventar.
[72] Eine Bügelschere fand sich als Beigabe in der östlichen Grabkammer, ein weiteres Exemplar kam in der westlichen Kammer, die keine Bestattung enthielt, zutage: Polleres (Anm. 29).
[73] H. Dolenz, Studien zu den Eisenmessern vom Magdalensberg in Kärnten. Carinthia I 182, 1992, 96 ff., bes. 106 ff.
[74] P. Fasold, Das römisch-norische Gräberfeld von Seebruck-Bedaium. Materialh. Bayer. Vorgesch. R. A 64 (Kallmünz/Opf. 1993) 28 ff., bes. 30.
[75] Beim einzigen Manchinger Eisenmesser mit geknicktem Rücken, das sich mit Nr. 25 aus Seeboden vergleichen läßt, vermutet P. Fasold eine römische Herkunft: G. Jacobi, Werkzeug und Gerät aus dem Oppidum von Manching. Ausgrabungen in Manching 5 (Wiesbaden 1974) 123 Taf. 22,374.
[76] Dolenz (Anm. 73) 114 ff.
[77] Jacobi (Anm. 75) 91 ff. Nr. 349-359.
[78] D. Božic Relativna kronologija mlajše železne dobe v Jugoslovanskem podonavju. Arh. Vest. 32, 1981, 328 ff. Taf. 2,24a-b; 3,35. - M. Guštin, Die Kelten in Jugoslawien. Übersicht über das archäologische Fundgut. Jahrb. RGZM 31, 1984, 305 ff., bes. 333 Abb. 23,9 Beil. 1,72. - D. Božic¹, Zapadna grupa. Izvori za istoriju Tauriska. In: Preistorija Jugoslavenskih zemalja V. Željezno doba (Sarajevo 1987) 876 ff. (Stufe Mokronog III) Abb. 46,7 (Šmarjeta) Taf. LXXXVIII,4 (Magdalenska gora, humak 5, grob 42).
[79] Müller-Karpe 1951, Abb. 10,8-9 (St. Filippen); 11,7-10 (Vorderberg/Gailtal). - U. Schaaff, Ein spätkeltisches Kriegergrab mit Eisenhelm aus Novo mesto. In: Festschr. Stane Gabrovec. Situla 20/21, 1980, 397 ff., bes. 400 ff. Abb. 3,5; 11,2 (Novo mesto, Beletov vrt, Grab 169 und 187). - Božic (Anm. 78) 328 Taf. 8,1-3 (Kostolac); Taf. 9 (Sotin, Grab 3). - M. Guštin, Keltische Gräber aus Dobova, Slowenien. Arch. Korrbl. 11, 1981, 223 ff. Abb. 4,1 Dobova, Grab 10: LT C2).
[80] M. Kramer, Latènefunde der Steiermark. Kl. Schr. Vorgesch. Sem. Marburg 43 (Marburg 1994) 24 spricht Ringgriffmesser funktional als Tranchiermesser an. "Als Grabbeigabe scheinen sie auf Männergräber beschränkt zu sein".
[81] Dolenz 1998, 262 f. Taf. 106,ME75. - Vgl. auch mit allerdings unterschiedlicher Klingenform: P. Gleirscher, Spätkeltische und frührömische Funde im Bereich der Gracarca am Klopeiner See (Unterkärnten). Arh. Vestnik 47, 1996, 235 Abb. 5,4 ("große Küchenmesser").
[82] Guštin (Anm. 78) 326 Abb. 16,5 (Karaburma, Grab 137, Belgrad Stufe 3).
[83] Dolenz 1998, 67 ff.
[84] Zur Typologie und Chronologie italischer Terra Sigillata: E. Ettlinger u. a., Conspectus formarum Terrae Sigillatae Italico modo confectae. Mat. Röm.-Germ. Keramik 10 (Bonn 1990). - Zuletzt mit Schwerpunkt auf die tiberische Zeit: Ch. Flügel, Der Auerberg III. Die römische Keramik. Münchner Beitr. Vor- u. Frühgesch. 47 (München 1999) 22 ff.
[85] Ch. Gugl, Beiträge zur Chronologie des Virunenser Amphitheaters - Münzen, datierende Funde und Fundkomplexe der Grabungskampagnen 1998-1999. In: Die Ausgrabungen im Amphitheater von Virunum und im römischen Grabbezirk von Faschendorf 1998-1999. Archäologieland Kärnten Bd. 2 (im Druck).
[86] Müller-Karpe 1951, 634 Abb. 6,2 (Annabichl, Material aus gestörten MLT-Gräbern). - C. Brand, Zur eisenzeitlichen Besiedlung des Dürrnberges bei Hallein. Internat. Arch. 19 (Espelkamp 1995) 38; 164 Abb. 30a (Schale Typ 3.2.5a). - E. Schindler-Kaudelka/S. Zabehlicky-Scheffenegger, Die bodenständige Keramik vom Magdalensberg. Ein Anfang. In: J. Tejral/K. Pieta/J. Rajtár (Hrsg.), Kelten, Germanen, Römer im Mitteldonaugebiet. Vom Ausklang der Latène-Zivilisation bis zum 2. Jahrhundert. Mat. VII. Internat. Symposiums "Grundprobleme der frühgeschichtlichen Entwicklung im nördlichen Mitteldonaugebiet", Brno 1994 (Brno/Nitra 1995) 177 ff., bes. 180 Abb. 2,22.
[87] Schindler-Kaudelka/Zabehlicky-Scheffenegger (Anm. 86) 180 Abb. 2,24. - E. Schindler-Kaudelka, Tonnenförmige Kochtöpfe vom Magdalensberg. Acta RCRF 35, 1997, 117 ff. Abb. 3,23.
[88] G. Moßler, Die vorgeschichtlichen Funde. Carinthia I 142, 1952, 129 f. Abb. 24,8-9.11-12. - S. Zabehlicky-Scheffenegger/E. Schindler-Kaudelka, Ein früher Fundort am Ostrand des Händlerforums des Magdalensberges, OR/39. In: H. Vetters/G. Piccottini, Die Ausgrabungen auf dem Magdalensberg 1973 bis 1974. Magdalensberg-Grabungsbericht 14 (Klagenfurt 1980) 181 ff., bes. 185; 208 Abb. 11,7 (OR/39, Periode 1: ca. Mitte 1. Jahrhundert v. Chr.). - Schindler-Kaudelka/Zabehlicky-Scheffenegger (Anm. 86) 180 f. Abb. 2,10.
[89] Gugl 2000, 97; 126 ff. Abb. 39,7 Taf. 3,23-26.
[90] M. P. Lavizzari Pedrazzini, Il deposito del Montirone (Abano). Quaderni Arch. Veneto 11, 1995, 109 ff. - E. Schindler-Kaudelka, Die Modelkeramik vom Magdalensberg 2. Die Norditalica Decorata vom Südhang des Magdalensberges. In: G. Piccottini (Hrsg.), Die Ausgrabungen auf dem Magdalensberg 1980 bis 1986. Magdalensberg-Grabungsbericht 16 (Klagenfurt 1998) 289 ff.; 301 f. (Belieferung des Magdalensbergs mit Acobechern in mittel- bis spätaugusteischer Zeit). - Am tiberischen Auerberg scheinen Acobecher nicht mehr auf!
[91] Flügel (Anm. 84) 14 Taf. 1,B1: der Clemensbecher vom Auerberg fand sich in einem spättiberischen Kontext. Die Sariusschale aus Grab 8 von Zadar besitzt einen Terminus post quem von 40 n. Chr. - Zum Dekor: aus Punkten gebildete Randbordüre wie E. Schindler-Kaudelka, Die römische Modelkeramik vom Magdalensberg. Arch. Forsch. Grabungen Magdalensberg 7. Kärntner Museumsschr. 66 (Klagenfurt 1980) 18; 173 Taf. 44,4 (Punze X46).
[92] Die Zeichnungen L. Ohlrenroths wurden mir dankenswerter Weise von G. Ulbert zur Verfügung gestellt.
[93] E. Schindler-Kaudelka, Die Backplatten vom Magdalensberg. In: H. Vetters/G. Piccottini, Die Ausgrabungen auf dem Magdalensberg 1975-1979. Magdalensberg-Grabungsbericht 15 (Klagenfurt 1986) 279 ff., bes. 292 f. - A. Hochuli-Gysel, Pompejanisch-rote Platten. In: C. Schucany/St. Martin-Kilcher/L. Berger/D. Paunier (Hrsg.), Römische Keramik in der Schweiz. Antiqua 31 (Basel 1999) 62 ff. - Flügel (Anm. 84) 58 f.

 

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