1932
Erstmals wurde eine Weltmeisterschaft beschickt;
in Espino (POR) belegte Ernst REICHER in der FreienPartie mit 29,37 GD den
6. Platz.
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1933
Länderkämpfe in Ungarn im cadre 45/2 wurden in Wien gewonnen und in
Budapest verloren. Österreich spielte mit EIPELDAUER, REICHER und
SCHWARZER. Reicher wurde beim Einladungsturnier Pentathlon in Vichy/FRA 3.
und stellte im Dreiband mit der Höchstserie 11 einen lange bestehenden
Europarekord auf.
Die Generalversammlung der U.I.F.A.B. vergab die 7. Weltmeisterschaft in
der Freien Partie an Österreich. Zudem wurde die Durchführung der
nächsten U.I.F.A.B. - Generalversammlung übernommen. |
1934
Österreich gewann den ersten Länderkampf gegen Ungarn im Dreiband mit
20:16 Punkten. REICHER belegte Rang 2 bei der Weltmeisterschaft in der
Freien Partie im cafe Freyung in Wien hinter ALBERT (F) und BUTRON (E),
DEKNER wurde 7.
REICHER krönte seine großartige Laufbahn im Juni: er wurde Weltmeister
im Einband in Vichy.
Bei der Generalversammlung der U.I.F.A.B. übernahm der ÖABV neuerlich
die Durchführung einer Weltmeisterschaft.
Der Verbandssitz wurde ins Cafe Mariahilf verlegt, wo die Billardakademie
über 10 Tische verfügte, darunter 3 Matchbillard´s. |
1935
Der Retourländerkampf gegen Ungarn wurde mit 22:14 gewonnen.
Die Weltmeisterschaft Fünfkampf im Hotel Continental sah den Belgier VAN
BELLE als Sieger vor Ernst REICHER.
Bei der Weltmeisterschaft im Einband holte er als Titelverteidiger Silber,
EIPELDAUER belegte Rang 7.
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1936
Neuerlich konnte Ungarn mit 34:26 geschlagen werden, in Zagreb wurde
Jugoslawien im Cadre 45/2 besiegt. Österreich spielte mit ENGL, SCHWARZER
und REICHER.
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1937
Der Verbandssitz wurde ins Cafe Palace verlegt.
In sportlicher Hinsicht war es ein Erfolgsjahr für REICHER.; 2.Platz bei
der Weltmeisterschaft Cadre 71/2 in MALO (F) und 3.Platz bei der
Weltmeisterschaft Einabnd (damals "indirekte Partie") mit
Weltrekorden Im GD und BED: 3,57 bzw. 6,81. |
1938
wurde der bislang letzte Länderkampf gegen Ungarn ausgetragen. Während
der Kriegsjahre gewann Ernst REICHER drei deutsche Meisterschaften.
In den Jahren 1938 bis 1945 war der österreichische Billardsport im
Bereich 17 des Deutschen Amateur Billard Bundes organisiert, mit Prof.
FRANZ (Verbandspräsident) als Bereichswart. |
1946
Ludwig PETRICEK, Obmann des Ottakringer Billardklub´s, wurde Präsident.
Sieben Vereine mit 256 sportausübenden Mitgliedern nahmen den
Verbandsbetrieb wieder auf.
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1947
Erstmals nach dem Krieg wurde wieder eine Europameisterschaft beschickt:
Cadre 45/2 in Zürich.
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1948
Im Jahrbuch des Ministeriums für Unterricht wurde der ÖABV erstmals als
Körpersport treibende Organisation erwähnt.
Aus Anlaß des 100-jährigen Bestehens veranstaltete die Firma Heinrich
SEIFERT und Söhne ein Jubiläumsturnier im Dreikampf. Natürlich gewnn
REICHER, weitere teilnehmer waren KOCIAN, SCHWARZER und ENGL. |
1950
Im Cafe Müncherhof wurde die erste Europameisterschaft in der Freien
Partie mit großem Eckabstrich ausgetragen, der Sieg ging an den
Holländer DE RUYTER.
Max SEELENMAYER war neuer Präsident geworden und Ernst REICHER gewann in
Algier die Europameisterschaft Einband mit einem neuen Europarekord im BED
von 7,14. |
1951
In Barcelona eroberte REICHER die Broncemedaille im Einband.
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1952
Ein
gewisser Johann SCHERZ tauchte in der Szene auf, er gewann die 2. Klasse
indirekt am kleinen Turnierbillard |
1953
Johann SCHERZ tritt erstmals im Dreiband bei
einer Staatsmeisterschaft
an und wird in der Disziplin, in der er später unglaubliche 28 Titel
erringen sollte, Dritter. Fritz VESELY, eine große Begabung, die nicht zur
vollen Entfaltung kam, spielt am Kleinbillard die Konkurrenz in Grund und
Boden.
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1954
Scherz spielte seine erste
Europameisterschaft: Cadre 71/2 in Brüssel. |
1955
Scherz nahm an den Europameisterschaften Einband und Dreiband teil, um
weitere internationale Erfahrungen zu sammeln.
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1956
Reicher
spielte letztmalig eine Europameisterschaft in der Freien Partie und
belegte in Barcelona Platz 7 mit 33.46 GD. |
1957
Scherz steigt unaufhaltsam zum internationalen Spieler auf.
Der BSK Augarten tritt dem Verband der Österreichischen Billard
Freunde bei und verfügt über 1 kleine Billards. |
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1958
Johann SCHERZ gewinnt in Cannes die Europameisterschaft Dreiband
vor August Tietdke (D) und Rene Vingerhoedt(B).
In der Folge werden in dieser gerafften Chronik aus Platzmangel nur die
hervorragendsten Erfolge von Johann Scherz aufgelistet. Bei diesem Turnier
erzielte Scherz die Weltrekordserie von 13. |
1959
Dkfm. Werner REISINGER wurde neuer Präsident
des ÖABV. Österreich gewann einen Länderkampf gegen die Schweiz mit 34
: 10. Scherz wurde 2. der Einband-Europameisterschaft in Oberhausen (D)
und in Österreich wurde das Rauchverbot für Spieler und Schiedsrichter
eingeführt. |
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1960
Der
Dachverband für Groß- und Kleinbrett wurde gegründet. Die
Generalversammlung der CEB wurde in Wien im Hotel Europa abgehalten, das
Retourmatch gegen die Schweiz ging in Biel mit 14 : 30 verloren und Scherz
fixierte in Buenos Aires mit 1.363 einen neuen Weltrekord im besten
Einzeldurchschnitt. |
1961
Ein Jahr mit größten sportlichen Erfolgen:
SCHERZ wird neuerlich Europameister im Dreiband mit 1.000
Generaldurchschnitt, vor de Ruyter (NL) und Ceulemans (B).
In der Wiener Stadthalle gewinnen SCHERZ, LEUTGEB, ENGL und VESELY den
Europapokal.
Österreich schlägt die DDR mit 31 : 18, die Generalversammlung der CEB
ernennt Ernst Reicher zum technischen Kommissär. |
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1962
In
Linz konnte Frankreich in einem offiziellen Länderkampf mit 12 : 4
geschlagen werden, auch ein Vierstädteturnier in Berlin brachte einen österreichischen
Erfolg, die Wiener Auswahl wurde gebildet von WEINGARTNER, STENZEL, IMRE
und ARTHOLD. Johann Scherz wurde 2. der Europameisterschaft Dreiband. |
1963
Scherz wurde sowohl 2. der WM als auch EM im Dreiband, als 2. der EM
Einband fixierte er mit 11.11 BED einen neuen Europarekord.
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1964
Zweite Plätze gab es für Johann Scherz bei
den Europameisterschaften Einband und Dreiband; er gewann auch das 4.
Reisinger - Pokalturnier und damit die Trophäe endgültig. Beim
Juniorenturnier in Krefeld belegte Franz STENZEL Rang 2 und Heinrich
Weingartner nahm erstmals an einer Weltmeisterschaft in der Freien Partie
teil. |
1965
Die 23. Europameisterschaft Dreiband in Wien wird eine Beute von Raymond
Ceulemans. Das Jahr 1965 ist ein großes Jahr
für Scherz und den ÖABV:
Der BSK Union gewinnt neuerlich den Coupe
d'Europe in der Besetzung SCHERZ - ENGL - LEUTGEB - WEINGARTNER. Scherz
wird der 2. sowohl der Welt- als auch der Europameisterschaft im Dreiband,
3. der EM Cadre 71/2, alles verblasst aber neben einem Erfolg,
JOHANN SCHERZ WIRD WELTMEISTER IM CADRE 71/2!!! |
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1966
Bei der Europameisterschaft in der Freien
Partie in Kairo egalisierte Weingartner mit 500.00 die bestehenden Rekorde
im Einzeldurchschnitt und in der Höchstserie.
Mit der persönlichen Bestleistung von 1.87 schlug Scherz Ceulemans im
Finale des Coupe Simonis in Barcelona. Österreich
beendete ein Viernationenturnier in Triest siegreich, weitere teilnehmende
Länder waren Gastgeber Italien, die Schweiz und Frankreich. |
1967
Scherz belegte 3. Plätze bei den
Europameisterschaften Einband und Dreiband. In Linz gewann Österreich
einen Länderkampf gegen Deutschland in der Besetzung Stenzel,
Weingartner, Wibiral, Scherz und Hitzinger.
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1968
Scherz sammelt weiterhin unermüdlich
Edelmetall: Bronze bei der WM Dreiband, bei der EM Cadre 71/2, der WM
Cadre 71/2 und der WM Dreiband, sowie Silber bei der EM Einband
in Madrid. In München gewinnt Österreich
neuerlich einen Länderkampf gegen Deutschland, diesmal mit 11 : 9, für
Österreich spielten Scherz, Hitzinger, Imre, Stenzel und Weingartner.
Mit Hofrat Dr. Zechner stirbt einer der großen Gönner
des österreichischen Billardsports, er war Mitbegründer der ersten
Billardklubs. Präsident Werner
Reisinger wird Ehrenmitglied des Billardweltverbandes. |
1969
Vom 20. bis 23. November veranstaltete der ÖABV
in Zusammenarbeit mit dem 1. Linzer Billard Club die bislang letzte
Weltmeisterschaft in der Freien Partie; Ceulemans gewinnt vor Marty (F)
und Galvez (E), Franz Stenzel wird mit 50 GD 6. und schlägt Ceulemans in
4 Aufnahmen, Weingartner wird mit 52 GD 8. Die
Wiener Billard Assoziation wurde gegründet, die hoffnungsvollsten
Nachwuchsspieler dieser Jahre waren Wolfgang Anreitter und Gerfried
Kotzinger.
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1970
Scherz gewann den äCoupe Simonisä im Finale gegen Ceulemans mit 60 : 47
in 40 Aufnahmen, wurde 2. der EM Dreiband und 3. der WM in Las Vegas; der
Titel ging um 6 Points verloren, die gegen Ceulemans zum Sieg fehlten.
Österreich nahm erstmals an einer
Europameisterschaft im Mannschafts-Fünfkampf teil, Weingartner, Mastny,
Stenzel, Hitzinger und Scherz belegten Rang 6. |
1971
Scherz agierte weiterhin erfolgreich und
fixierte u.a. einen neuen österreichsichen Rekord im GD/Dreiband mit
1.228. Ludo Dielis gewann ein Pentathlon-Turnier der WBA vor Stenzel.
Das Cafe Elsahof war in diesem Jahr zum letzten Mal
Schauplatz einer österreichischen Meisterschaft; seit 1946 hatten hier
nahezu alle bedeutenden nationalen Ereignisse stattgefunden. Ernst
Reicher schied nach 10 Jahren als Beisitzer der CEB aus und avancierte zum
Sportdirektor der UMB, sein Nachfolger in der CEB wurde ÖABV-Präsident
Reisinger.
Scherz verlor nach 18 Jahren erstmals wieder eine Einband-Partie in Österreich,
der Bezwinger hieß Stenzel. |
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1972
Scherz, Weingartner und Anreitter belegten
ehrenvolle Plätze bei diversen Europameisterschaften. Österreich nahm
neuerlich an der Mannschafts-EM im Pentathlon teil.
Der Billardklub Margareten feierte sein 20-jähriges Jubiläum. |
1973
Stenzel schiebt sich in den Serienspielarten
immer mehr in den Vordergrund und vertritt Österreich bei
Europameisterschaften recht erfolgreich.
Dielis gewinnt überlegen die Europameisterschaft Einband in Wien, Scherz
wird 4., Weingartner 8.
Österreich schlägt die BRD überraschend mit 12 : 8, erreicht aber gegen
die DDR nur ein 12 : 12.
Der BSK Augarten übersiedelt ins Cafe Sperlhof, Präsident Reisinger wird
neuer Vizepräsident der CEB. |
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1974
Franz Stenzel bricht alle nationalen Rekorde im Cadre 47/2, vor allem der
GD hat mit 84 Weltklasseniveau!
Bei der EM in Elda (E) wird er 3., und hätte Hans Vultink (NL) im Nachstoß
nicht 299 Points erzielt, es wäre sogar die Goldmedaille geworden.
Salzburg ist Schauplatz der Generalversammlung der CEB, Wien ist Gastgeber
des Weltverbandes UMB.
Stenzel
verteidigt seinen internationalen Titel als polnischer Meister im Cadre
52/2. |
1975
Stenzel verfehlt bei der Europameisterschaft in der Freien Partie knapp
eine Medaille und wird 4. mit 113.10 GD, bei der WM Pentathlon in Gent (B)
belegt er Rang 7 und spielt in der Freien Partie einen phantastischen GD
von 208!
Die einzige Medaille in diesem Jahr holt Scherz mit dem 3. Platz bei der
EM Einband in Granada. Johann
PROHASKA wird Ehrenmitglied des Verbandes.
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1976
Nach
Reicher und Scherz schafft STENZEL endgültig den Durchbruch zum
internationalen Spitzenspieler, er gewinnt die Europameisterschaften im
Cadre 47/2 und Cadre 71/2 gegen schärfste Konkurrenz. Österreich belegte
erstmals den hervorragenden 3. Platz beim TEP- Turnier in Amersfoort, Kurt
Mastny gewann seine erste Staatsmeisterschaft und Werner Reisinger wurde
als Vizepräsident der CEB bestätigt. |
1977
Scherz qualifizierte sich als 3. der
Europameisterschaft Dreiband für die Weltmeisterschaft in Tokyo, Franz
Stenzel schaffte als Titelverteidiger im Cadre 71/2 die Silbermedaille.
Bei der Europameisterschaft Cadre 47/1 spielte er Bestleistungen im BED
mit 150.00 und 269 Serie!
Der BSK Augarten feierte sein 20-jähriges Bestandsjubiläum, seine
Dreibandmannschaft erreichte das Finale des Coupe d'Europe. |
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1978
DER ÖABV trauert um einen seiner treuesten
Spieler und Funktionäre: Reg.Rat Franz ENGL. Auch Hans SUWALD, Präsident
von 1952 bis 1959, verlässt die Billardgemeinde für immer. Bei
der Weltmeisterschaft Einband wird Scherz 3. noch vor Dielis. Hans
Prohaska scheidet als Verbandskassier aus und wird Vizepräsident. Gerhard
Ralis gewinnt die polnische Meisterschaft Cadre 52/2 vor Kurt Thägersen
(DK), der ÖABV veranstaltet erstmals eine internationale
Seniorenmeisterschaft im Dreiband: Sieger wird Werner Reisinger (0.697 GD)
vor Erwin Zanetti (I) und Hans Hof (BSK Augarten). |
1979
Scherz wird wie schon so oft 2. einer Europameisterschaft im Dreiband und
nimmt auch an der WM in Lima (7. Platz) teil. Herbert
Lerner, neuer Sportleiter des ÖABV, veranstaltet in der WBA den Donau-Cup
im Cadre 71/2, den Stenzel vor Müller (D) gewinnt.
Jan Doggen (NL) wird internationaler Seniorenmeister von Österreich.
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1980
Im Cafe Weingartner wird ein Verein gegründet, der sich ausschließlich
der Pflege der Disziplin Billard Artistik widmen soll. Noch ein Verein
entsteht, der BC Vienna unter der Leitung von Herbert Lerner.
Bei der Dreiband-EM in Schweden holt Scherz Silber, die 1. Internationale
Wiener Meisterschaft Billard Artistik findet statt. Scherz verbessert
seinen BED im Dreiband auf 2.608, der BK Margareten präsentiert sein
mustergültiges Sportheim in der Diehlgasse und der ÖABV bildet in
Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Leibeserziehung 11 Lehrwarte
aus.
Nach jahrelangem Bemühen wird unser Verband am 25. Oktober 1980 als 45.
ordentliches Mitglied in die Österreichische Bundessportorganisation
aufgenommen.
Dieses
Ereignis darf neben dem Gründungsjahr als bedeutendstes der Geschichte
des nationalen Billardsports angesehen werden. |
1981
Heinrich Weingartner nimmt als erster Österreicher
an einer Europameisterschaft im Billard Artistik teil; im holländischen
Apeldoorn belegt er Rang 10, Außenseiter Hans de Jager (NL) gewinnt und
spielt neuen Europarekord.
Jahreshöhepunkt war die Durchführung der 39. Europameisterschaft
Dreiband vom 18. bis 22. März in der Wiener Stadthalle. 16 Spieler waren
am Werk, Ceulemans siegte unangefochten, Scherz wurde 7. und Anreitter 15.
In Kairo wurde Scherz 3. der Weltmeisterschaft Dreiband mit großartigen
1.271 GD aus 11 Partien.
Im Mai verstarb ÖABV-Ehrenmitglied Karl ZIPSER, am 15. Mai beschloß die
Delegiertenversammlung
Nenngeldbeiträge, die erst 1991 geändert werden sollten.
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1982
Im Jänner spielte Österreich gegen Schweden
einen Dreiband-Länderkampf in Helsingborg und unterlag mit 14 : 18.
Scherz war der überragende Akteur, Torbjärn Blomdahl ein begabtes Bürschen
und (noch) nicht mehr.
Ein unersetzlicher Verlust trifft den ÖABV: ERICH HIPP stirbt.
Scherz wird 2. der EM Dreiband in Porto hinter Ceulemans, schlägt aber
den Großmeister aus Mechelen.
Bei der Delegiertenversammlung wird Scherz Ehrenmitglied des ÖABV, die
internationale Turnierkleidung (schwarze Hose, Strümpfe, Schuhe und
Pullover, weißes Hemd) wird im Verband ab 1982/83 eingeführt, alternativ
aber auch das Turnierhemd in der Klubfarbe.
In
Eferding findet eine bis heute in den höchsten Tönen gelobte
Meisterschaft Cadre 35/2 statt, Sieger wird Kleinbrettkaiser Otto
Hitzinger. In Wien laufen die Dreharbeiten zum vielbeachteten
Spielfilm "Karambolage" von Kitty Kino, ÖABV- Spielerinnen und
Spieler wirken als Fachberater.
Am 26. 9. 1982 treten geänderte Statuten in Kraft, der ÖABV, jahrelang
Dachverband, übernimmt Groß- und Kleinbrett wieder gemeinsam.
Österreich gewinnt die Retourbegegnung gegen Schweden mit 20 : 12, Scherz
spielt neuerlich überragend.
Ein
Länderkampf (Mehrkampf) gegen Deutschland in Velbert bringt eine klare
Niederlage, in Amersfoort (TEP-Turnier) belegt Österreich einen guten 4.
Platz vor Frankreich und Italien. |
1983
Gleich zwei internationale Turnier wurden in
diesem Jahr in Österreich veranstaltet: in Linz eine Europameisterschaft
im Billard Artistik (Sieger Raymond Steylaerts/B), und in Wien (im BSK
Augarten) eine Junioreneuropameisterschaft im Cadre 47/2; Sieger wurde der
überlegen agierende Belgier Stany Buyle, 2. der aufstrebende Österreicher
Christoph Pilss; wenige Wochen später gewann Pilss seiner ersten
Staatsmeistertitel im Cadre 47/1 in Linz.
In Wien findet ein Länderkampf gegen Deutschland auf beiden Tischgrößen
statt, mit 10 : 24 misslingt die angestrebte Revanche. Beim Länderkampf
gegen Ägypten tun wir uns etwas leichter und gewinnen 20 : 0; ein Städtevergleichskampf
Wien - Kairo endet 16 : 4, Franz Stenzel wird erstmals Staatsmeister im
Dreiband.
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1984
Im Mai gewann Stephan Horvath die österreichische
Jugendmeisterschaft mit 9 GD. Ein Länderkampf gegen Deutschland am
Kleinbrett geht mit 4 : 16 verloren.
Im Oktober erscheint die 200. Ausgabe von "Carambol", im
November erreichte Österreich beim letzten offiziellen TEP-Turnier in
Maersfoort in der Besetzung Weingartner - Mastny - Stenzel - Pilss und
Scherz die Bronzemedaille hinter Deutschland und Holland, aber noch vor
Belgien mit seinen Stars Ceulemans und Dielis.
Stephan
Horvath erobert seine erste Medaille bei einer
Junioreneuropameisterschaft, Bronze in der Freien Partie. |
1985
Ing. Ernst REICHER, ein Spieler von überragender
internationaler Bedeutung, stirbt im 77. Lebensjahr.
Im Mai finden in St. Johann i. P. Pooleuropameisterschaften statt.
Franz Stenzel belegte Rang 2 bei der Europameisterschaft Cadre 71//2, aber
bei der Europameisterschaft Cadre 47/2 in Athen spielte er entfesselt auf:
überlegener Sieg mit 112.50 GD!!!
Am kleinen Turnierbillard wurde erstmals der Bundesländercup ausgetragen.
Bei der ÖSTM Einband stellte Stenzel mit 11.719 GD und 21.42 BED neue
Rekorde auf, ein Juniorenländerkampf gegen Griechenland endet mit einer
14 : 18 Niederlage, für Österreich spielten Stephan Horvath, Hikl, Pilss
und Schmid. |
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1986
Wolfgang Zenkner (D) gewann die
Europameisterschaft Cadre 47/1 in Baden, Pilss wurde 4. und Stenzel 6.
Erstmals amtierte das offizielle ÖABV- Schiedsrichterteam.
Im Jubiläumsjahr (50 Jahre) gewinnt der 1. Ottakringer BK den Titel eines
österreichischen Mannschaftsmeisters am
Kleinbillard.
Billardlegende Ren‚ Vingerhoedt hält einen Lehrgang in
Wien.
im April scheidet KR Dkfm. Werner REISINGER
aus dem Amt des Präsidenten, sein Nachfolger wird Klaus SEIFERT.
Reisinger war 1959 zum Präsidenten gewählt worden, seine Amtsperiode
wurde lediglich 1964 - 1966 kurz unterbrochen.
Franz Stenzel gewinnt Bronze bei der EM Triathlon in Apeldoorn (NL), und
nach etlichen Fehlversuchen gelingt wieder ein Sieg in einem Länderkampf
gegen Deutschland. International sorgt der Dreiband-Weltcup für Furore. |
1987
Franz Stenzel gewinnt Silber bei der EM Cadre 71/2 und Bronze bei der WM
Cadre 47/1. Im Mai folgt dann Gold: STENZEL wird Europameister im Einband
in Luxemburg.
Stephan Horvath wird 2. der Junioren-EM in der Freien Partie mit dem neuen
Europarekord von 112.50.
Bei der Delegiertenversammlung wird Pool als selbständige Sektion in den
Verband aufgenommen, die Funktion eines Auslands- und Inlandssekretärs im
Generalsekretariat vereinigt, erstmals ein bezahlter Mitarbeiter
angestellt und ein verbandseigenes Büro in der Wiener Stadthalle
angemietet.
Ab der Nummer 223 erscheint die Verbandszeitschrift "Carambol"
in professioneller Herstellungsweise.
Der BSK Augarten feiert sein 30-jähriges Jubiläum mit einem Turnier, an
dem Grethen (L), Zenkner (D), Stenzel und Mastny teilnehmen.
Stephan HORVATH gewinnt im November seiner ersten ÖSTM- Titel und wird im
Dezember der erste österreichische Junioreneuropameister in der Freien
Partie! |
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1988
Die erste Staatsmeisterschaft in der Wiener
Stadthalle, Dreiband, wird ein beispielloses Fest des Billardsports und führt
in weiterer Folge zur Unterzeichnung eines Veranstaltungsvertrages mit der
Firma "Music promotions".
Christoph Pilss wird 2. der EM Einband, Franz Stenzel 4.
Am kleinen Turnierbillard feiert Michael RAKOVIC ein Comeback bei der 25.
ÖM Dreiband und gewinnt auf Anhieb.
Franz STENZEL wird Europameister im Serien-Triathlon, der ersten und
einzigen Europameisterschaft dieser Art.
Bei der Generalversammlung der CEB wird Klaus SEIFERT zum einzigen Vizepräsidenten
der CEB gewählt.
Im 10. Länderkampf Österreich gegen Deutschland gewinnen unsere Nachbarn
und ziehen an Siegen gleich.
Stockerau
ist Schauplatz der 18. Weltmeisterschaft Billard Artistik, Jean Bessems
(NL) gewinnt vor Leo Corin (N), Österreichs Vertreter Immervoll wird 12.
und letzter. |
1989
Bei der 1. Mannschaftsweltmeisterschaft im
Dreikampf starten gleich zwei ÖABV-Teams und belegen die Ränge 5 und 6.
Beim CEB-Grand Prix Dreiband in Wien siegt sensationell der Portugiese
Jorge Theriaga, Pilss wird ausgezeichneter 4.
Andreas HORVATH wird Staatsmeister im Kunststoß mit dem Rekord von 298
Punkten.
Bei seiner letzten Junioren-EM (Cadre 47/2) holt Stephan HORVATH Silber,
nur wenige Tage später wird er Europameister im Cadre 71/2!!!
Der Traditionsverein Landstraßer Billard Freunde feiert sein 50-jähriges
Bestehen.
Bei der Delegiertenversammlung tritt Klaus Seifert als Präsident zurück,
nach Monaten unter Leitung eines geschäftsführenden Konsortiums wird
Dkfm. Norbert WINKLER neuer Präsident.
Die Wiener Billard Assoziation feiert ihr 20-jähriges Jubiläum mit einem
internationalen Dreibandturnier, das Caudron )B) vor Marco Zanetti (I)
gewinnt.
Bei der 11. Mannschaftseuropameisterschaft, der ersten, die nicht in
Amersfoort stattfindet, belegt Österreich Rang 4.
Andreas Horvath gewinnt ein internationales Kunststoßturnier in Graz und
stellt eine Bestleistung in der Serie mit 117 Punkten auf. |
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1990
Die privat herausgegebene Fachzeitschrift
"billard" und "Carambol" werden fusioniert, das
Ergebnis ist ein 48 Seiten starkes Magazin mit dem Namen "billard",
Untertitel mit dem offiziellen Teil des Billardsportverbandes Österreichs.
Österreich holt Bronze bei der 2. Mannschafts-WM in Essen, und Michael
HIKL gewinnt seinen ersten Staatsmeistertitel.
Eine neue Turnierserie startet, der Österreich Grand Prix Dreiband,
organisiert von den Firmen "music promotions" und "Weingartner".
Die Turniere sind mit ansehnlichen Sportförderpreisen ausgestattet, die
vier Sieger heißen RAKOVIC, RALIS, STENZEL und PILSS, der auch das
Masters in großartiger Manier gewinnt.
Bei der EM Cadre 47/2 holt Franz Stenzel Silber, die Damen des BSK
Augarten (Englbrecht, Angerer und Grabner) gewinnen das 4. Internationale
Damenturnier in Lüttich.
Bei der 10. Internationalen Wiener Meisterschaft Billard Artistik gibt es
mit Andreas Horvath den ersten österreichischen Sieger.
Im Oktober schafft Christoph Pilss den Sprung in die Gruppe der
BWA-Vertragsspieler und nimmt regelmäßig am Weltcup teil. |
1991
Franz Stenzel wird 2. der Europameisterschaft
Cadre 71/2 und qualifiziert sich wie Stephan Horvath für die
Weltmeisterschaft.
Andreas HORVATH erreicht den 3. Platz bei der Kunststoß-EM in Barcelona
und holt die erste Medaille in dieser Disziplin für Österreich.
Bei der 3. Mannschafts-WM in Essen scheitert Österreich im Viertelfinale,
mit dem BSK NÖ Süd gewinnt erstmals ein Bundesländerverein den Titel
eines österreichischen Mannschaftsmeisters am Kleinbillard.
Bei der Delegiertenversammlung wird Herbert DOLESCHAL zum neuen Verbandspräsidenten
gewählt.
Das Jubiläumsjahr 1991 wird mit der XX. Weltmeisterschaft Cadre 71/2
feierlich begangen. Caudron gewinnt vor Grethen, Stephan Horvath beschenkt
den jubilierenden Verband mit einer WM-Bronzemedaille.
Schauplatz der WM war Mürzzuschlag, erstmals fand damit ein
billardsportliches Großereignis in der Steiermark statt.
Eine Kommission wurde gebildet, die sich mit dem Verhältnis Pool -
Carambol befassen sollte.
1991 wurde der BC Altstadt in Innsbruck gegründet, bereits seit 1985
existierte der CBC Tirol, womit der Grundstock für eine Tiroler
Landesorganisation gegeben war.
Augarten gewann nach 15 Jahren wieder die Bundesliga Dreiband, Pilss wurde
4. beim Weltcupturnier in Palma und Arnim Kahofer 3. der
Junioreneuropameisterschaft in der Freien Partie.
Niederösterreich gewann im 8. Turnier erstmals den Bundesländercup und
im Einkaufszentrum Lugner City fand in großartigem Rahmen das Finale
eines Wienweiten Kaffeehausturnieres statt. |
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1992
Die ordentliche Delegiertenversammlung
beschließt die Ausweitung der Schiedsrichtertätigkeit der BSVÖ-
Kampfrichter auf das Kleinbillard, die Match- und Kleinbillardvereine
beteiligen sich fortan an den Kosten.
In ihrer Schlusssitzung am 31. 1. 1992 in Spital am Semmering empfehlen
die Vertreter von Carambol und Pool einvernehmlich die Trennung.
Andreas Horvath gewinnt einen CEB - Grand Prix Billard Artistik im Finale
gegen Jean Reverchon, wird 2. in Wien hinter Fonellosa (E), übernimmt die
Führung in der Weltrangliste und baut sie mit einem weiteren vollen
Erfolg in Barcelona aus. Sein Bruder Stephan will da nicht zurückstehen,
er gewinnt die Europameisterschaften im Cadre 47/1, Cadre 71/2, wird 3. in
der Freien Partie (1. Medaille für Österreich!) und holt sich überlegen
die Gesamtwertung der Classics Masters Trophy, der fünf
Europameisterschaften in den Serienspielarten
in einer Sportsaison.
Ingrid Englbrecht gewinnt ihre erste Medaille bei einer
Europameisterschaft (Bronze), und die Jugendeuropameisterschaft für
Vereinsmannschaften in Bad Vöslau wird eine sichere Beute des Teams der
Wiener Billard Assoziation mit Arnim Kahofer, Patrick Andre und Andreas
Kronlachner.
Für den Höhepunkt in dieser erfolgreichsten Saison des BSVÖ sorgen
Stephan Horvath (Cadre 71/2), Franz Stenzel (Einband) und Christoph Pilss
(Dreiband) mit dem Titel eines Mannschaftsweltmeisters!
Gerhard Ralis spielt im Finale der Österreichischen Meisterschaft Einband
am Kleinbillard 150 Points fehlerlos in 1 Aufnahme und bei der Österreichischen
Meisterschaft in der Freien Partie sorgen Rainer Lindner, Josef Piller und
Gerhard Weber für einen Dreifacherfolg des 1. Mariahilfer Billardklubs.
Am
19. 10. 1992 gibt die Bundessportorganisation erstmals die
Mittelaufteilung zwischen Carambol und Pool bekannt. |
1993
Stephan Horvath gewinnt die
Europameisterschaft Cadre 47/2 in der Wiener Stadthalle im Finale gegen
Titelverteidiger Tilleman (NL); diese Veranstaltung ist die bislang
einzige, die mit einem kleinen finanziellen Gewinn abgeschlossen werden
konnte. Pressechef Hans Hofstätter sorgte dafür, daß unser Billardheros
gemeinsam mit seinem Bruder sogar die Titelseite einer bekannten
Sportzeitung zierte.
Bezüglich des zunehmenden Vereinswechsels wünschten unsere Klubs eine
Regelung hinsichtlich der Abgeltung allfälliger Ausbildungskosten, die
Anzahl der Vizepräsidenten wurde auf sechs aufgestockt, die Sektion Pool
ist ebenfalls mit einer Vizepräsidentenstelle bedacht.
Torbjörn Blomdahl gewinnt den 1. Casino Grand Prix Dreiband der BWA in
Velden, Michael Hikl spielt bei der Weltmeisterschaft Cadre 71/2 in Menen
Weltrekord mit 250 Points in 1 Aufnahme, Patrick Andre wird nach Stephan
Horvath als 2. Österreicher Junioreneuropameister in der Freien Partie,
Andreas Horvath holt WM-Bronze im Billard Artistik in Epernay/F und der BK
Margareten qualifiziert sich nach dem Erfolg im Ausscheidungsturnier im
Floridsdorfer Billardcenter für das Europacupfinale in Zundert.
Ingrid Englbrecht wird 2. der Dameneuropameisterschaft, Karin Angerer 4.
und gemeinsam mit Helga Mitterböck gewinnen die beiden auch das
Damenturnier in Lüttich.
Österreich wird großartiger 2. der Mannschaftsweltmeisterschaft
Triathlon in Essen und Hikl gewinnt ein internationales, stark besetztes
Einladungsturnier im Cadre 47/2 in Brünn vor Brahim Djoubri aus
Frankreich.
Andre gewinnt seinen ersten Staatsmeistertitel und am
4. Juni 1993 stirbt der 13-fache Österreichische Meister Franz
Pollanz. |
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1994
Snooker wünscht dem Beitritt zum BSVÖ, die
Statuten werden entsprechend vorbereitet, doch im Zuge der
Delegiertenversammlung zieht der offizielle Vertreter von Snooker den
Aufnahmeantrag zurück.
Stephan Horvath wird 2. der Europameisterschaft Cadre 47/1 in Wien und der
damals noch für die Schweiz spielende Andreas Efler wird 2. der
Europameisterschaft Dreiband.
Otto Hitzinger gewinnt die Internationale Meisterschaft von Bayern im
Cadre 52/2, bei der Sportleitersitzung Matchbillard wird die Durchführung
der Bundesliga Dreiband in der heutigen Form angeregt. Christoph Pilss
gewinnt seinen 3. Staatsmeistertitel im Dreiband mit der Rekordleistung
von 1.300 und ist auch beim ersten Grand Prix Dreiband der Casinos Austria
erfolgreich, diese Turnierserie in Orten mit Lokalitäten der Casinos
Austria AG geht auf seine Initiative zurück.
Als erstem und bisher einzigem Österreicher gelingt ihm ein
durchschlagender Erfolg bei einem BWA- Weltcupturnier Dreiband, als er
hintereinander mit Ceulemans, Sang Chun Lee und Blomdahl (im Finale) die
Nummern 1, 2 und 3 der Weltrangliste schlägt.
Michael Hikl schraubt den Österreichischen Rekord im Einband auf 12.295,
die BSO feiert ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Festakt im Haus der Österreichischen
Lotterien-AG.
Carambol und Pool sind weiterhin von der Sinnhaftigkeit einer Trennung überzeugt,
am 4. 7. 1994 stellt die BSO allerdings fest, daß die Gründung eines
zweiten Billardverbandes nicht in ihrem Interesse liegt, der BSVÖ wird
aufgefordert Schritte für eine demokratische Eingliederung von Pool zu
setzen. Dafür wird eine Frist bis 31. 12. 1994 eingeräumt.
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1995
Wieder darf sich unser Verband über ein international höchst
erfolgreiches Jahr freuen. Stephan Horvath wird 2. der Europameisterschaft
Freie Partie in Wien, Patrick Andre 4., Arnim Kahofer holt Bronze bei der
Junioreneuropameisterschaft Cadre 47/2, und Österreich wird 3. der
Mannschaftsweltmeisterschaft Triathlon in Deutschland.
Gerhard Kostistansky gewinnt das Masters des Casinos Austria Grand Prix in
Baden, Kahofer wird erstmals Staatsmeister, Innsbruck ist Schauplatz einer
Staatsmeisterschaft im Cadre 71/2 (Sieger wird Michael Hikl) und beim
Bundesländercup nehmen erstmals fünf Landesteams teil.
Rene Gorthan gewinnt seinen ersten Meistertitel am Kleinbillard.
Die Probleme im Zusammenhang mit der geplanten Trennung Carambol - Pool
wachsen, erstmals spricht die BSO eine Mittelsistierung aus.
Am Matchbillard werden Ranglistenturniere eingeführt, die im Gegensatz zu
den "normalen" Verbandsturnieren zu keiner Finalveranstaltung führen.
NÖBSV-Präsident Schallmayr empfiehlt Alfred Gruber als seinen
Nachfolger, und am 16. 12. 1995 stirbt Johann Prohaska. Er gründete 1939
den Traditionsverein Landstraßer Billard Freunde und war über viele
Jahrzehnte hinweg in hohen Verbandsfunktionen tätig.
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1996
Der Konflikt Carambol - Pool - BSO wird
endlich gelöst, alle
involvierten Parteien stimmen einem Syndikatsvertrag zu, der in
vorbildlicher Weise das Zusammenleben
regelt; alle Schwierigkeiten gehören damit der Vergangenheit an.
Kahofer wird sensationeller 2. der Junioreneuropameisterschaft im
Dreiband, Stephan Horvath 3. der Europameisterschaft Cadre 47/1, gewinnt
die Titelkämpfe im Einband und Cadre 47/2 und damit die Gesamtwertung der
Classics Masters Trophy.
Bei der Junioreneuropameisterschaft Cadre 47/2 in Melk wird Arnim Kahofer
5., Kostistansky holt WM-Bronze im Dreiband, die erste WM-Medaille in
dieser Disziplin seit 1981.
Mit Andre Gagnaux stirbt eine schillernde Funktion Persönlichkeit,
er war viele Jahre lang Präsident des Europaverbandes und dann des
Weltverbandes, er leitete die Bemühungen um olympische Anerkennung des
Billardsports ein.
Erstmals wird ein steirischer Billardsportler Staatsmeister, Gerold
Cerovsek gewinnt die ÖSTM Billard Artistik, Innsbruck freut sich über
die Gründung eines Matchbillardvereines, die Nachwuchsspieler (bis 21
Jahre) werden von der Verbandsabgabe befreit.
Im Oktober findet im Sportheim der Wiener Billard Assoziation ein hochkarätig
besetztes Einladungsturnier im Fünfkampf statt, Wolfgang Zenkner (D)
gewinnt vor Stephan Horvath (A), Mass‚ (F), Hikl (A), der belgischen
Billardlegende Raymond Ceulemans und Arnim Kahofer (A).
Am
4. September stirbt Dkfm. WERNER REISINGER. Er war Verbandspräsident von
1959 bis 1986 und gilt heute noch als der Präsident unseres Verbandes
schlechthin |
1997
Andreas EFLER und Gerhard KOSTISTANSKY holen sensationell WM-Silber bei
der Mannschaftsweltmeisterschaft im Dreiband, Rekordmeister BSK Union wird
3. im Finale des Coupe d'Europe, der Europameisterschaft Dreiband für
Vereinsmannschaften, und Andreas Efler belegt Rang 3 beim Weltcupturnier
Dreiband in Antalya.
Arnim KAHOFER wird Europameister in der Freien Partie und Michael HIKL
Europameister im Cadre 71/2 - neuerlich ein sportliches Superjahr für den
BSVÖ!
Bei der 16. Weltmeisterschaft Einband in Wien wird Stephan Horvath 4., der
Deutsche Martin Horn gewinnt.
Weltcupstar Torbjörn Blomdahl gewinnt ein internationales Dreibandturnier
in Wien vor Andreas Efler und Gerhard Kostistansky, Hikl schafft in dieser
Saison seinen 20. Titel, insgesamt gewinnt er in diesem Jahr alle drei
Cadre-Titel und die Staatsmeisterschaft im Einband.
Der BC Sopron schließt sich mit Genehmigung des ungarischen Verbandes und
der CEB der ”sterreichischen Mannschaftsmeisterschaft an, der BSVÖ
tritt dem Internet-Provider "Austrian Sports Net" bei.
Am
20. 8. 1997 verkünden die internationalen Verbände CEB (Europaverband)
und UMB (Weltverband) die Zusammenarbeit mit der Profi-Organisation BWA.
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