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Schon in der Urzeit war das Gebiet hier besiedelt. Bärenhöhle von
Winden. Steinzeit: Auch hier beweisen Funde, daß das Gebiet hier besiedelt
war. Grabhügel am Ödenburger Hotter.
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Bronzezeit: Fund eines prähistorischen Gefäßes in der Gegend von
Apetlon.
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Frühneschichte: In der Halb- oder Eisenzeit bewohnten illyrische
Stämme unser Gebiet. Im 5. Jhd. vor Chr. kamen die Kelten. Die keltischen
Bojer werden von den Geten und Dakem geschlagen. Römische Geschichtsschreiber
bezeichnen das Gebiet als "Wüste der Bojer". Später siedelten römische
Feldherrn ihre Veteranen an. Am Apetloner Hotter wurden römische Münzen
gefunden (Ried-Neubruch).
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Das Christentum ist schon in den ersten Jahrhunderten hier anzutreffen.
Dann begann das Wandern der germanischen Stämme. Auch viele andere
Völker setzten sich in Bewegung: Vandalen, Ostgoten, u.a. besiedelten
das Gebiet (Theoderich - König der Ostgoten). Germanen brachen die
Macht der Hunnen. Viele germanische Stämme besiedelten das Gebiet.
Die germanischen Stämme wurden von den Awaren verdrängt. Auch Slaven
kamen herein. Die vertilgten die letzten Reste der römischen Kultur.
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Karl der Große einigte alle deutschen Stämme in einem Reich. Die
Ostmark wurde gegründet. Bayrische Kolonisten zogen in das Land. Später
kam das Gebiet an die Magyaren. Anschließend kamen die Potschenegen
in unser Gebiet. Zu Beginn des 13. Jhd. kamen die Mongolen. Nach deren
Abzug besiedelte König Bela IV. das Gebiet mit deutschen Siedlern.
In diese Zeit (1253) dürfte auch die Entstehung Apetlons fallen. Der
Ortsname wurde vielfach geändert. Die Bewohner hatten es nicht leicht.
Das Gebiet wechselte öfter seinen Herrn. (Ungarisch - dann deutsch
!). Auch der Böhmerkönig Ottokar bemächtigte sich einige Zeit der
Herrschaft über dieses Gebiet.
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Unter Friedrich dem Streitbaren gelangte die Gegend vorübergehend
zu Österreich.
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1515 gehörte Apetlon zur Herrschaft Eisenstadt.
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1529 - 1532 Türkenkrieg.
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In der 2. Hälfte des 16. Jhd. macht sich auch in Apetlon die Zeit
der Reformation bemerkbar. Folgender Grundsatz herrschte: "Cuius regio,
ilius et religio".
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1671 - Protestantismus war zu Ende. Gegenreformation tritt ein.
Als die Türken geschlagen waren, fand Ungarn den Augenblick gekommen,
um sich gegen die Herrschaft der Habsburger zu erheben.
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Kuruzzeneinfälle 1703 - 1709. 1711 wurde Friede hergestellt. Not
und Elend herrschte überall.
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1713 zählte Apetlon 264 Seelen. Deutsche und kroatische Nachbesiedlung
in der Zeit der Gegenreformation.
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1715 sind in Apetlon 84 Lehensfamilien, rein deutscher Herkunft.
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1809 - Franzosenkrieg - Napoleon 1. 1848 hatte die im Jahre 1861
durchgeführte Ausscheidung der bürgerlichen Besitzungen aus der herrschaftlichen
zur Folge.
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1863 Türkenkrieg - Die Bewohner machten viel mit - Plünderungen
und Ablieferungen. Die Ortschaft war total niedergebrannt.
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Um 1900 Magyarisierungsbestrebungen
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1908 taucht Apetlon als Banfalu auf
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1919 Apetlon
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