Die Fertilität von Solanum tuberosum ist indirekt proportional dem Intelligenzquotienten der Agrarökonomen
 
 

Der Regen ist eine primöse Zersetzung luftähnlicher Mibrollen und Vibromen, deren Ursache bis heute nicht stixiert wurde. Schon früher wurden Versuche gemacht, Regenwasser durch Glydensäure zu zersetzen, um binocke Milien herzustellen...
(Karl Valentin)
 
 

 Da flehen die Menschen die Götter an
um Gesundheit
und wissen nicht, daß sie die Macht darüber selbst besitzen.
Durch ihre Unmäßigkeit
arbeiten sie ihr entgegen
und werden so selbst
durch ihre Begierde zu Verrätern
an ihrer Gesundheit.
(Demokrit)
 
 

Wer anderen etwas vorgedacht,
wird jahrelang erst ausgelacht.
Begreift man die Entdeckung endlich,
so nennt sie jeder selbstverständlich.
(Wilhelm Busch )
 
 

Wer keine Muße kennt,
lebt nicht!
(aus Sizilien)
 
 

»Das schreckliche 19. Jahrhundert hat den Leuten in den Kopf gesetzt, daß Arbeit eine Tugend sei. Daß man immer mehr verdienen müsse, um mehr ausgeben zu können. Daß man nicht leben könne, ohne alle möglichen Bedürfnisse zu befriedigen. Aber das ist nicht richtig. Nichtstun genügt zum Leben. Nicht aus Faulheit, sondern um wirklich zu leben. Man hat die Leute dazu abgerichtet, daß sie ihr Leben damit vergeuden, es zu verdienen.«
(der französische Städteplaner Aillaud)
 
 

»....mit großem Erstaunen fest, daß die Tasaday ohne große Mühe, ja fast spielerisch ihre Nahrung im Dschungel fanden. Ein amerikanischer Journalist stoppte sie bei dieser Tätigkeit mit der Uhr. Innerhalb zweier Stunden hatten zwei Männer so viel Eßbares gefunden, daß sieben Menschen einen Tag lang gut und reichlich viel essen konnten... Die Tasaday führen ein Leben, dessen Wünsche in so kurzer Zeit und mit so geringer Anstrengung erfüllt werden können, daß ihnen viel Zeit der Muße bleibt, welche sie vertrödeln und verplaudern.«
(H. Tichy: Tau-Tau)
 
 

Der Genügsame ist reich      (Lao-Tse)
 
 

»Die bescheidenste Hausgehilfin würde heute sofort empört revoltieren, böte man ihr ein Zimmer mit Heizung, der Beleuchtung sowie der Schlaf- und Waschgelegenheiten an, die der Geheimrat von Goethe oder selbst der Herzogin Anna Amalie von Weimar durchaus ausreichend erschienen.«
(Konrad Lorenz)
 
 

Der Narr tut, was er nicht lassen kann,
der Weise läßt, was er nicht tun kann.
(Chinesisch)
 
 

Man heilt einen kranken Körper nur dadurch, daß man seinen ursprünglichen Lebensführungsrhythmus wiederherstellt.
(Are Waerland)
 

 Nächstenliebe ist die einzig mögliche Realpolitik
(Fritjof Nansen)
 
 

Wenn es für mich eine Arbeit gibt, so entledige ich mich der Belastung sofort: Sie wird nicht getan, sondern auf einen Zettel geschrieben. Übersehen kann ich sie nicht mehr, ich habe sie ja schwarz auf weiß, und nun kann ich sie getrost vergessen. Ich habe ganze Listen von Arbeiten, wichtigen und weniger wichtigen. Alle werden mit Rotstift nach ihrer Wichtigkeit numeriert. Da steht meinetwegen Gartentor reparieren, Wäsche waschen, Salat pflanzen, Kartoffeln setzen, Türen streichen, Auto zur Inspektion, Bericht schreiben, Erdbeeren ernten, Wiese mähen, Kuchen backen usw. Jede bekommt ihre Nummer. Und in aller Gelassenheit und ohne Terminplanung werden die Dinge nach und nach bearbeitet und durchgestrichen, aber ja nicht zu viel an einem Tag. Diejenigen Arbeiten, die sparen helfen, die vor Schaden, Verlust oder Verderb schützen, sind meistens vorrangig. Sind mehrere Neueintragungen vorgekommen, wird neu numeriert. Habe ich mein letztes oder vorletztes Hemd angezogen, so kommt Wäschewaschen an die erste Stelle. Die hohen Nummern, so ab 15 oder 20, die werden meistens nie erledigt, da gehe ich lieber spazieren, was ist schon dabei?
(Gerhard Schönauer)
 
 

Die leichte – scheinbare - Gewinnvermehrung, Vielseitigkeit und der Universalwert des Geldes üben magische Versuchungen aus. Wahrscheinlich ist das Geld die gefährlichste Erfindung des Menschen - ohne Geld hätte er auch kaum die Atombombe erfunden.
(Gerhard Schönauer)
 
 

Wenn jemand Gesundheit sucht, frage erst, ob er bereit ist, künftig die Ursachen der Krankheiten zu meiden. Erst dann darfst du ihm helfen.
(Sokrates)
 
 

"Verhungern am voll gedeckten Tisch"
(Worldwatch Institute, über 1,2 Milliarden weltweit übergewichtig und dennoch unterernährte ‚Zivilisations’Menschen)
 
 

Der hastende Mensch ist sicher nicht nur von Gier gelockt, die stärksten Lockungen würden ihn nicht zu so energischer Selbstbeschädigung veranlassen können, er ist getrieben,
- und was ihn treibt, kann nur die Angst sein.
(Konrad Lorenz)
 
 

Begib dich gleich hinaus aufs Feld
fang an zu hacken und zu graben
erhalte dich und deinen Sinn
in einem ganz beschränkten Kreise,
ernähre dich mit ungemischter Speise,
leb´mit dem Vieh als Vieh, und acht es nicht für Raub,
den Acker, den du erntest, selbst zu düngen;
das ist das beste Mittel, glaub'!
(Goethe)
 
 

Wer einen Beruf ergreift, ist verloren.
(H.D. Thoreau)
 
 

Ich hatte einmal Gelbsucht. Ein neues Medikament wurde mir im Krankenhaus verabreicht. Daraufhin schwollen mir die Leistendrüsen an. Zur Untersuchung, ob ein Tumor vorliegt, wurde eilig, zu eilig, eine herausoperiert. Aber sie war in Ordnung und nur durch das Medikament angeschwollen. Seine Verabreichung war ein Verbrechen, die Operation ein zweites. Ich war 22 Jahre alt und wußte nicht, in wessen Hände ich mich da begeben hatte.
....
Ich hatte eine hartnäckige Warze am Fuß, die man mir in der chirurgischen Klinik herausschnitt. Nach drei Wochen war sie immer noch da. Ein Jahr später nahm ich ein Überhitzungsbad. Das ist ein normales Fußbad, aber mit ständig steigender Temperatur. Immer wieder kommt ein Becher kochendes Waser hinzu. Der Fuß gewöhnt sich an die Hitze, so daß es nicht weh tut, die Temperatur allmählich zu steigern. Ich badete eine Stunde lang den Fuß, so heiß ich es vertragen konnte. Am nächsten Tag ließ sich die Warze abwischen und kam nie wieder.
(Gerhard Schönauer)
 
 
 

"Ich habe in der Vergangenheit gute Entscheidungen getroffen,
und ich habe in der Zukunft gute Entscheidungen getroffen."
(George W. Bush)
 
 

Ein Arzt stellt mitten in der Nacht fest, dass sein Keller unter Wasser steht. Sofort ruft er einen Klempner an. Dieser weigert sich allerdings, zu dieser späten Stunde noch zu kommen. Daraufhin wird der Arzt aufgebracht und erklärt, dass er auch mitten in der Nacht kommen muss, wenn er zu einem Notfall gerufen wird. Eine viertel Stunde später ist der Klempner da.
Gemeinsam mit dem Arzt betritt er die Kellertreppe, die bereits zur Hälfte unter Wasser steht. Der Klempner öffnet seine Tasche, holt zwei Dichtungsringe heraus, wirft diese ins Wasser und sagt: ‚Wenn es bis morgen nicht besser ist, rufen Sie wieder an.‘


 
 

Wie würden Sie es aufnehmen, wenn ich Ihnen von einer Bombe berichtete, die so konstruiert ist, dass sie beim Fall auf eine umkämpfte Stadt nur den Feind, nicht aber unsere Verbündeten tötet? Würden Sie mir glauben oder mich für einen Lügner halten? Was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen von einem Nahrungsmittel mit einigen guten und einigen schlechten Bestandteilen berichten würde, das man durch starke Erhitzung nur von den schlechten Bestandteilen (unsere Feinde) befreien könnte, wahrend die guten Bestandteile (unsere Verbündeten) aber erhalten blieben? Würden Sie mir glauben?...
...Die Pasteurisierung ist ganz einfach einer der größten Schwindel, der je an arglosen Menschen verübt wurde. Beweise für diese Behauptung gibt es mehr als genug.
(Marilin und Harvey Diamond in "Fit for Live 2")
 
 

Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt: "Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab." Im modernen Management werden heute andere Strategien bevorzugt. Unternehmensberater stellen folgende Vorgehensweisen zur Diskussion:

Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
Wir wechseln den Reiter.
Wir sagen: "So haben wir schon immer geritten."
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das tote Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir senken die Qualitätsstandards für tote Pferde.
Wir bilden eine Taskforce, um das tote Pferd wiederzubeleben.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen, damit sie schneller werden.
Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte."
Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des toten Pferdes zu erhöhen.
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
Wir kaufen etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt.
Wir erklären, dass unser Pferd schneller, besser und billiger tot ist.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um Verwendung für tote Pferde zu finden.
Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für tote Pferde.
Wir richten eine eigene Kostenstelle für tote Pferde ein.
(aus dem Internet)
 
 
FKK                     Fernkoppelkonzentrator (Siemens- Abkürzungsverzeichnis)
 
 
 

Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will!
(Albert Schweitzer)
 
 

    Gibt es auf Erden einen Mann,
    den man wohl auch küssen kann?
    Dessen Mund ist nicht verraucht
    und auch nicht in Blut getaucht?
    Der den Alkohol verschmäht - aus dessen
    Odem nicht die Fahne weht?

    Gibt es auf Erden einen Mann,
    der der Liebe dienen kann?
    Der nichts hat zu tun
    im Zerstörungswerk am Schöpfertum?
    Ein Mann der Zeit und Energie
    auch gerne gibt für SIE?.......       (Div. O.)
 
 

"Der Heuschnupfen gilt als aristokratische Krankheit. Unter den Ungebildeten sieht man ihn - wenn überhaupt - äußerst selten."
(engl. Arzt Charles Blackley im Jahre 1873)
 
 

"Zwei Dinge trüben sich beim Kranken:
a) der Urin
b) die Gedanken"
(Eugen Roth)
 
 

Nicht Gut, nicht Gold, noch göttliche Pracht;
nicht Haus, nicht Hof, noch herrischer Prunk;
nicht trüber Verträge trügender Bund, noch heuchelnder Sitte hartes Gesetz:
Selig in Lust und Leid lässt - die Liebe nur - sein!
(Richard Wagner)
 
 

Bis heute sind Heuschnupfen, aber auch Asthma, Neurodermitis und Lebensmittelallergien die einzigen Seuchen, die reiche Menschen häufiger heimsuchen als Arme: In Albanien, Georgien oder Indien sind allergische Leiden weitgehend unbekannt. In Deutschland, England und den USA indes greift "zu Beginn des neuen Millenniums eine Epidemie der Allergien" um sich, konstatiert der italienische Immunologe Sergio Bonini.
(JÖRG BLECH in DER SPIEGEL 19/2001)
 
 

Auch das Zufälligste ist nur ein, auf entfernterem Wege herangekommenes Notwendiges.
(Schopenhauer)
 
 

   Es waren zwei Königskinder,
   Die hatten einander so lieb,
   Sie konnten zusammen nicht kommen,
   Das Wasser war viel zu tief.

   "Ach, Liebster, könntest Du schwimmen,
   So schwimm doch herüber zu mir!
   Drei Kerzen will ich anzünden,
   Und die sollen leuchten zu dir.

   Das hört eine falsche Norne
   Die tat, als wenn sie schlief;
   Sie tät die Kerzen auslöschen,
   Der Jüngling ertrank so tief.

   Ein Fischer wohl fischte lange,
   Bis er den Toten fand:
   "Sieh da, du liebliche Jungfrau,
   Hast hier deinen Königssohn!"

   Sie nahm ihn in ihre Arme
   Und küßt seinen bleichen Mund;
   Das Herze sollte ihr brechen,
   Sank in den Tod zur Stund.

   Da hörte man Glocken läuten,
   Da hörte man Jammer und Not:
   Da lagen zwei Königskinder,
   Die waren beide tot.
(Lied aus dem 14. Jahrh., stützt sich auf die antike Sage von Hero und Leander)


 


Wenn die Natur verabscheut, so spricht sie es laut aus;
das Geschöpf, das falsch lebt, wird früh zerstört. Unfruchtbarkeit, kümmerliches Dasein, frühzeitiges Verfallen, das sind ihre Flüche, die Kennzeichen ihrer Strenge.
(Johann Wolfgang von Goethe)
 
 

Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen die Tiermörder mit den gleichen Augen betrachten werden, wie jetzt die Menschenmörder.
(Leonardo da Vinci)
 
 

‚Und das Land, das ursprünglich groß genug war, um alle seine Bewohner zu versorgen, wird auf einmal zu klein sein, und wir werden in den Krieg ziehen müssen.‘
(Schon im 4.Jhdt.v.Chr. warnte Plato so, in seinem ‚Der Staat‘ vor dem wachsenden Fleischkonsum)
 
 

Vom Nutzwert zum Eigenwert oder Erwachen zur Wirklichkeit
Ein gebildeter Mensch hat den animalischen Egozentrismus hinter sich gelassen. Zunächst ist ja jeder von uns im Mittelpunkt seiner Welt. Er setzt alles Begegnende zur ‚Umwelt‘ herab und stattet es mit Bedeutsamkeit aus, die die eigene Bedürfnisnatur widerspiegeln.
Der Gebildete hat begonnen, die Wirklichkeit als sie selbst wahrzunehmen. Etwas ‚auffassen, wie es gegeben ist‘, setzt voraus, dass wir wissen: Es gibt außer uns noch andere Perspektiven auf sie. Andere sind nicht nur Teil meiner Welt, ich bin auch Teil der ihren. Gebildet ist, wen es interessiert, wie die Welt aus anderen Augen aussieht, und wer gelernt hat, das eigene Blickfeld auf diese Weise zu erweitern.‘
(Robert Spaemann)
 
 
 

Steigerungsraten 1890 - 1990 (nach Dr. Thomas Seiler):
 
   Weltbevölkerung      4 x
   Weltwirtschaft     14 x
   Industrielle Erzeugung    40 x
   Kommerzieller Energieverbrauch     16 x

 
 

Der Mensch ist mit Tieren, Pflanzen und den Elementen aus der Naturgeschichte hervorgegangen, sogar erst ziemlich spät. Ich wüsste nicht, was uns berechtigte, dieses ursprüngliche Mitsein in ein Für-uns-Dasein zu verkehren. Die Industriegesellschaft hat diesen Gedanken so verkehrt, als sei der ganze Kosmos nichts als der menschliche Lebensraum, und andere Arten sollten ihren Lebensraum in dem unseren finden oder aussterben.  ......
Die Industriegesellschaften leben ja auf der Erde wie ein Eroberungsvolk interplanetarischer Herkunft, das auf den nächsten Planeten weiterzuziehen gedenkt, wenn hienieden einmal nichts mehr zu holen sein wird.
(K.M.Meyer- Abich)
 
 

‚Tiere versteckt Euch,
die Menschen feiern wieder
das Fest des Friedens‘

 
 
 

...Es scheint aber so zu sein, dass die geistige Leistungsfähigkeit durch den Konsum tierischer Nahrungsmittel eingeschränkt wird bzw. bei einer gewissen geistigen Reife der Fleischkonsum automatisch abgelehnt wird. Dies wird auch durch Umfragen bestätigt, in denen immer wieder ein Zusammenhang zwischen Ausbildung und Ernährungsweise bemerkt wird: In gut ausgebildeten Personengruppen (Studenten, Maturanten, Ingenieuren, etc.) gibt es jeweils überdurchschnittliche viele Vegetarier.
(Veggie News Dezember 2000)
 
 

Dort war ein Mann, aus Samos gebürtig, doch war er die Insel samt ihren Herren geflohn und lebte als Feind der Tyrannis freiwillig in der Verbannung. Der drang, wenn auch fern in des Himmels Höhen ihr Sitz, im Geist zu den Göttern; und was die Natur den menschlichen Blicken verbarg, er sah’s mit dem inneren Auge.
Als er mit wachem Sinn dann alles durchspäht hatte, trug er Schülern es vor und lehrte fortan der Schweigenden, seine Worte bewundernden Kreise die Uranfänge des großen Weltalls, die Gründe der Dinge und, was die Natur, was ein Gott sei.
Auch wie der Schnee, wie der Blitz entsteht, oder der Jupiter donnre, oder der Wind, der die Wolken zerreißt, was die Erde erschüttre.
Auch, nach welchem Gesetz die Gestirne wandeln, und alles, was verborgen noch sonst. Er rügte zuerst, dass Beseeltes aufgetischt wurde als Mahl, er löste zuerst den gelehrten Mund, dem doch Wenige nur geglaubt, zu solcherlei Reden:
‚Sterbliche schändet nicht mit verruchtem Mahl eure Leiber! Feldfrüchte gibt es, gibt Äpfel, die schwer und lastend die Zweige nieder zu Boden ziehn, gibt an Reben schwellende Trauben....
Reichtum häuft verschwendend und milde Gerichte die Erde, bietet in Menge euch Speisen, die frei von Mord und von Blut sind.
Tiere stillen den Hunger mit Fleisch, und sie auch nicht alle: Lebt doch das Pferd und das Rind, das Schaf und die Ziege von Gräsern. Aber die, die von wilder und unbezähmbarer Art sind, wie die armenischen Tiger, die zornesmutigen Löwen und mit den Wölfen die Bären, die freun sich an blutiger Mahlzeit.
Welch ein Frevel, weh! Wenn Geweid in Geweide gestopft wird und ein gieriger Leib einen Leib verschlingend sich mästet, ein Beseeltes lebt vom Tod eines anderen Beseelten!
Wie? Von den Schätzen umringt, die der Mütter beste, die Erde, alle hervorbringt, kann nichts dich erfreun, als mit wütenden Zähnen gräßliche Wunden zu kaun. Cyklopenbrauch zu erneuern!
Kannst Du nur dann, wenn zuvor Du umgebracht einen Andern, stillen den Hunger des übelgesittetten, gierigen Bauches?
Jene vergangene Zeit, die wir doch die ‚Goldene‘ nennen, ist mit den Früchten der Bäume und dem, was der Boden hervorbringt, glücklich gewesen und hat ihren Mund nicht mit Blute besudelt. Sicher schwangen da durch die Lüfte ihre Flügel die Vögel, frei von Ängsten streifte da mitten im Kraute der Hase, und sein arglos Gemüt brachte nicht den Fisch an den Haken. Ohne Verrat und ohne die Furcht vor Arglist war alles da und immer des Friedens voll. Als dann ein Unnützer, wer auch immer es war, an der früheren Kost kein Genüge mehr fand und Fleisch von Leibern als Speise versenkt in den gierigen Bauch, da schuf dem Verbrechen er Bahn. .....‘
(Ovid über Pythagoras 570- 480 v.Chr.)
 
 

Proteine sind aus Aminosäuren (AM) aufgebaut. Es gibt 20 in den Nahrungsproteinen vorkommende AS, von denen die folgenden 8 für den Menschen essentiell sind (können nicht selber synthetisiert werden):
Isoleucin (Ile), Leucin (Leu), Lysin (Lys), Methionin (Met), Phenylalanin (Phe), Threonin (Thr), Tryptophan (Trp), Valin (Val)
(‚Die Zusammensetzung der Lebensmittel‘, S.W.Souci, W.Fachmann, H.Kraut)
 
 

Wir plündern die Schöpfung, weil eine maßlos gewordene Spezies ihre Grenzen sprengt: die Südhemisphäre durch Explosion der Bevölkerung, die Nordhemisphäre durch Explosion der Ansprüche. Jährlicher Zuwachs von 80 bis 90 Millionen Menschen. 250 Millionen Amerikaner verbrauchen so viel wie 4 Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern.
(Univ.Prof.Dr. Bernd Lötsch)
 
 

Glaubst Du gibt es ein Leben nach der Arbeit?....



 
 

Die mittlere Spermienkonzentration sank von 
113 Mio/ml
 im Jahr 1939
auf etwa 
66 Mio/ml
 im Jahr 1990.
Die Samenqualität Dänischer Männer liegt im Durchschnitt bei ca.
50-55 Mio/ml
bei Biobauern bei ca.
104 Mio/ml
(Ing. Andreas Karl)

 
 

Innerhalb des 3. bis 7. Lebensjahres probiert das Kind unterschiedliche Rollenverhalten aus. Am Ende dieser Phase legt der Mensch die Rolle mit einem dafür charakteristischen Lebensgefühl fest, mit der sich für ihn, nach seinen bisher gesammelten Erfahrungen und seinem bis dato entwickelten Weltverständnis, Leben am besten bewältigen lässt.
Damit wird das geheime Protokoll/ das Lebensskript für die zukünftige Lebensreise festgelegt. Es kommt zur Fixierung des Ichs in einem ganz bestimmten Muster. Je älter der Mensch wird, um so mehr hat er Meisterschaft erlangt, wenn es darum geht, dieses geheime Protokoll planmäßig zu erfüllen. Das Skript wurde perfekt internalisiert, so perfekt, dass wie im Schlaf das richtige Ambiente dazu arrangiert wird und die dafür passenden Mitspieler gefunden werden, um das einst definierte charakteristische Lebensgefühl wieder herzustellen. Es kann gesagt werden, dass jeder förmlich einen ‚Riecher‘ für das richtige Ambiente entwickelt hat und eigenartiger Weise Aussagen von Mitmenschen dann so gehört und verarbeitet werden, wie sie in die eigene Skriptgeschichte am besten hineinpassen. Damit ist die Welt wieder in Ordnung, das heißt, der Kreis hat sich geschlossen, es hat sich bestätigt, was ich eh schon immer gewußt und gefühlt habe. Es wird als Schicksal empfunden, was einem widerfährt.
Interessant ist, das Wort ‚Schicksal‘ genauer anzuschauen:
Schick = hinausschicken
Sal = zurückkommen
Vollkommen mit dem Spiel beschäftigt, ist häufig in Vergessenheit geraten, dass ich einst auch Regisseur war, der den Spielverlauf festgelegt hatte. So bin ich gefangen im eigenen Muster und ein Leben in Freiheit, als mündiger und reifer Mensch ist nur Wunschtraum.
(Irmtraud Kühnel)
 
 

Das europaweit am besten dokumentierte Mammographie-Screening dürfte aus Holland kommen.
Nach den holländischen Zahlen sterben von 1000 Frauen über 50 Jahre innerhalb von 10 Jahren 10 an Brustkrebs, das ist 1%.
Wenn alle 100 Frauen jedes 2. Jahr am Screening teilnehmen, könnte sich diese Zahl um drei verringern. D.h. eine Frau kann durch 5 Screeninguntersuchungen ihr Brustkrebs-Sterbrisiko von 1% auf 0,7% verringern.
Was kaum eine Frau allerdings erfährt ist, dass sie dafür Risiken in Kauf nehmen muss.
Bezogen auf 1000 Frauen wird bei 15 ein Tumor frühzeitig entdeckt.
3 dieser 15 Frauen können der vorgezogenen Diagnose ihr Leben verdanken.
Sie sind die Gewinnerinnen. (vorerst)
1 dieser 15 Frauen wird von einem Tumor "geheilt", der nie ein Problem geworden wäre!
In Holland schätzt man, dass jeder 17. durch die Mammographie entdeckte und dann aggressiv behandelte Tumor klinisch stumm, also für die Frau ohne Konsequenzen geblieben wäre!
3 dieser 15 Frauen verlieren einige Zeit ihres sorgenfreien Lebens, weil sie zwei bis dreiJahre früher von einem Tumor erfahren, der trotz frühzeitiger Diagnose doch nicht heilbar ist.
Bei 8 dieser Frauen wäre der Tumor auch heilbar geblieben, wenn er zwei Jahre später ohne Mammographie (durch Abtasten!) entdeckt worden wäre.
Weitere 15 der 1000 Frauen müssen wegen "Fehlalarms" unnötige Belastungen aushalten. (Ursache sind falsch-positive Diagnosen!)
Bei weiteren 8 wird der Tumor übersehen.
Schliesslich haben 962 der 1000 Frauen des Screeningprogramms weder Vorteile, noch Nachteile
(Klaus Koch , Mammographie: Kontroverse um das Screening. Dt. Aertzeblatt Heft 45, v. 20 11. 2000, s. 2997 – 3002)
 
 

Jede Computertomographie ist soviel als würden auf einmal  700 Röntgenaufnahmen bei einem gemacht.
Ein Techniker im AKW darf nicht mehr als 30 millirem an radioaktiver Belastung im Jahr mitbekommen.
Bei einer einzigen Mammographie bekommt eine Frau bereits 4000 millirem verpasst.
(Brigitte Rondholz)
 
 

"Insgesamt verläuft die FSME-Erkrankung im Kindesalter im Vergleich zum Erkrankungsverlauf bei Erwachsenen leichter und heilt fasst immer ohne Folgeschäden aus. Bleibende neurologische Schäden sind eine Rarität... Durch Erhebung des Paul-EHRLICH-Instituts konnte ... kein Fall einer schwer verlaufenden FSME-Erkrankung bei Kindern bis 16 Jahre im Zeitraum 1997/98 in Deutschland eruiert werden"
(Paul-Ehrlich-Institut (PEI): Information für Ärzte und Apotheker vom 28. März 2001)
 
 

"Das einzige vor dem man Angst haben muss ist die Angst selbst"
 
 

Die Wahrheit wartet auf Augen ungetrübt von Verlangen.
(indisch)
 
 

Ist die große Dunkelheit des Herzens, die Verblendung, erst gereinigt, erhebt sich immerzu der unverhüllten Sonne strahlendes Licht.
(Dudjom Rinpoche)
 
 

Ich sehe heute den Tod wie die Genesung eines Kranken,
wie den ersten Gang in den Garten nach langer krankheit.
Ich sehe heute den Tod wie ein Mensch,
der sich heimsehnt nach langer Gefangenschaft.
(Gedicht aus dem Ägyptischen)
 
 

Als FSME- Hochrisikogebiete gelten diejenigen der als Risikogebiete ausgewählten Landkreise, in denen in einer 5-Jahresperiode zwischen 1981 und 2000 mindestens 25 FSME-Erkrankungen aufgetreten sind.
Das bedeutet, wegen Durchschittlicher etwas mehr als 5 Erkrankungen pro Jahr (25/5Jahre) werden Gebiete mit mehr als 1/2 Million Einwohnern zu Hochrisikogebieten erklärt. Das Risiko in einem Jahr an FSME zu erkranken ist bei 0,001 % oder besser gesagt bei 1:100.000. Das ist natürlich nur anhand der Zahlen geschätzt, dürfte aber nicht weit von den tatsächlichen Werten entfernt sein! Selbst wenn das Erkrankungsrisiko nur bei 1:50.000 liegt bedeutet das ja auch noch nicht, das auch nur ein Erkrankter irgendwelche Folgeschäden davonträgt.
(Jens Schlüter)
 
 
 
 
FSME:
25 Erkrankungen/
 5Jahre
Straßenverkehr: 
2500 Tote/
 5Jahre
Alkohol:
12500 Tote/
 5Jahre
(lt. Stefan)




...Der Gipfel war dann noch die von Karottentiger aufgestellte Behauptung, im Dickdarm gebe es keine Schlacken. Zu dieser Behauptung kommt mir ein Satz von Earl Irons in den Sinn: "Der, der noch im Besitze eines unversehrten, reinen Dickdarms sei, solle sich bei mir melden. Bisher habe ich (in Amerika) noch keinen gefunden."
Ich hatte bereits seit 1991 regelmaessig im Fruehjahr gefastet; auch lernte ich die (uebrigens hoechst empfehlenswerte) Wohltat einer Darmspuelung kennen. Ich machte damals so um die sieben Darmspuelungen im Jahr, davon je zwei Doppelsitzungen. Doppelsitzungen sind hoechst effektvoll, da der Darm bei der ersten Sitzung soweit eingeweicht und vorbereitet wird, dass es bei der zweiten Sitzung (am darauffolgenden Tag) nur so "rasselt". Bei mir wollte es nicht mehr aufhoeren. Was da alles rauskam, es war einfach unglaublich! Und ich bin nicht etwa Dick oder unsportlich! Meine damalige Colontherapeutin meinte, da ging auch meine (schmerzliche) Scheidung mit raus. Danach fuehlte ich mich wie neugeboren.
Nach zwei oder drei Tagen, also nach dem Ausscheiden von neuerem Stuhl, begann ich auch mit Einlaeufen. Das Resultat konnte sich bereits sehen lassen. Ich begann die Resultate zu fotografieren und ihre Laenge/Volumen zu notieren, soweit das moeglich war! Ha, nichts ist spannender, wenn man sich durch alte Schlacken gewissermassen neu entdecken darf!
Gegen Ende der Woche kamen bis zu 1 Meter alte Schlacken, meist in der Form von "Seilen", in der Form des degenerierten Darms, bis zu 40 cm lang, heraus. Die "Seile" waren an einem Stueck, manche so zaeh wie ein alter Autopneu. Mit Essstaebchen habe ich die Dinger aus dem Klo gehievt und zur genaueren Untersuchung ausgebreitet und fotografiert (ich bin im Besitze Dutzender gestochen scharfer Bilder); gruen war die Farbe der eingenommenen Supplements, grau war ein Hinweis auf aelteren Stuhl, Schwarz auf sehr alte Schlacke; dazwischen hingen immer auch weissliche Teile der Schleimhaut, auch gelbgruenes gab es zu sehen, Zusaetze der Galle.
Die Schlacke war wunderbar im gebildeten Schleim der aufgeweichten Flohsamen verpackt und kam mit einem Ruck raus. Bei normalen Stuhlgang weiss bezw. spuert man in der Regel, wieviel da kommt, bezw. noch kommt.
Diese "Seile", die man nur durch vorherige Einlaeufe hervorbringt, flutschen in einem Male raus, man spuert sie kaum, es ist jedes Mal ein Wunder! Unbedingt Einlauf machen waehrend dem Programm, nach dem aufstehen, und vor dem zu Bett gehen, darauffolgendes "Seilziehen" ist garantiert!! Das ganze ist voellig harm- und schmerzlos! Jedes Stueck Schlacke ist ein Grund mehr in Jubel auszubrechen, ist man doch dem Moment der absoluten Freiheit und ewigen Erloesung wieder ein Stueck naehergerueckt!
Jetzt kam der Hammer bezw. es zeigte sich, dass ich mit meiner Vermutung, mit einer "Doppelsitzung" (zwei Reinigungswochen unmittelbar nacheinander) noch mehr rauszuholen, richtig lag. Schon nach wenigen Tagen folgten enorme Stuecke und Seile, jetzt im Schnitt 1 Meter im Tag, bei zwei Einlaeufen pro Tag.
Ein Stueck war stellenweise so dick wie mein Unterarm, ich trug diesen halben Meter TAU ins Freie, der Gestank war durchdringend und nicht auszuhalten. Mich erfuellte gleichzeitig ein Gefuehl des Ekels (vor mir selbst), der Scham (SO WAS war in mir drin???) und des Jubels (ueber die Befreiung von diesem Dreck), mir kamen die Traenen.
Der Gestank war nicht mehr nach menschlichen Ausscheidungen, wie man sie von oeffentlichen Klo's her kennt. Es roch nach verfaultem Fleisch, die Fliegen folgten bei Fuss, es war ein Wunder, dass ich mich nicht erbrechen musste.
Insgesamt habe ich 9 Meter Schlacke ausgeschieden in zwei Wochen, grosszuegig abgerundet, frische Ware nicht miteingerechnet. Ich war damals Mitte Dreissig und bin mit der ueblichen gutbuergerlichen Kost aufgewachsen. Nach dieser detailierten Schilderung kann sich nun jeder selbst ungefaehr vorstellen, was bei ihm bezw. bei ihr noch so alles drin steckt.
(http://www.f23.parsimony.net/forum51774/messages/11612.htm)
Siehe zu diesem Thema auch den Dr.Merlet- Text!
 
 

‚Du wirst nicht zum Dissidenten, weil du eines Tages beschließt, diese äußerst ungewöhnliche Karriere anzunehmen. Du wirst von deinem eigenen Gefühl für Verantwortung in Verbindung mit einer komplexen Umgebung externer Umstände dorthin geworfen. Du wirst aus den bestehenden Strukturen geworfen und in eine Position im Konflikt mit ihnen versetzt. Es beginnt mit dem Versuch, deine Arbeit gut zu machen und endet mit der Brandmarkung als Staatsfeind.‘
(Vaclav Havel)
 
 

»Wer Zins nimmt, lebt auf Kosten der Arbeit anderer, ohne ihnen für diese Arbeit irgendeine Gegenleistung zu geben. Durch den Zins wird der Gleichwertgrundsatz in schwerster Weise verletzt. Christentum und Zins sind unvereinbar.«
(Johannes Ude, Dekan der Kath.-theol. Fakultät Graz, 1874-1965)
 
 

"Alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist so verloren, wie die Farben des Regenbogens für einen Blinden oder das Lied eines Vogels für einen Tauben."
(Michael Ende)
 
 
 

"The best time to start feeding your baby is one year before it is born".       (amerikan.)
Die beste Zeit, mit der Fütterung Deines Kindes anzufangen, ist ein Jahr vor seiner Geburt.
Wobei man ‚Fütterung‘ etwas großzügiger und umfassender sehen sollte!
 
 
 

POCKEN- IMPFUNG am Beispiel Philippinen:
Dieses Beispiel ist interessant, einerseits weil es sich um ein Land handelt, in dem die Pocken vor der Impfung stark endemisch waren, andererseits weil die Impfungen dort besonders massiv durchgeführt wurden. Im Jahre 1905, als die Inseln von den Amerikanern besetzt wurden, lag die Pockensterblichkeit bei ungefähr 10%. Angesichts dieses ungeheuren Prozentsatzes ging man unverzüglich zu einer systematischen Impfkampagne über. 1905 - 1906, während diese Kampagne in großem Stil lief, manifestierte sich eine Epidemie: Die Sterblichkeit stieg auf 25%.... ...die Amerikaner ordneten jedenfalls eine sofortige Intensivierung der Impfungen an. Von 1918 - 1920, als 95% der Bevölkerung geimpft worden waren, entwickelte sich trotz 15 Millionen in den 13 vorhergehenden Jahren durchgeführten Impfungen die schrecklichste Epidemie, die man jemals erlebt hatte. Die Durchschnittssterblichkeit stieg auf 54%. Bei einer Bevölkerung von weniger als 11 Millionen Einwohnern gab es 112.549 Pockenfälle, davon 60.855 mit tödlichem Ausgang. Diese Zahlen würden an sich schon genügen, um berechtigte Zweifel an der Wirksamkeit der Impfungen aufkommen zu lassen. Aber wenn man nun noch feststellt, daß in Manila, wo alle Einwohner geimpft und wieder geimpft worden waren, der höchste Prozentsatz von Todesfällen, nämlich 65,3% registriert wurde, wird diese Skeptis vollauf bestätigt. Und müssen die Zweifel nicht schließlich zur Gewißheit werden, sobald man erfährt, daß auf der Insel Mindanao, deren Bewohner sich aus religiösen Gründen gegen die Impfungen gesperrt hatten, die niedrigste Sterblichkeitsrate mit nur 11,4% Todesfällen festgestellt wurde? ... Jedesmal in der Geschichte der Impfungen hat man die Wirksamkeit und Sicherheit eines neuen Verfahrens gefeiert, um es dann in der Folge wieder aufzugeben und durch ein anderes zu ersetzen...
(Simone Delarue: Impfschutz - Irrtum oder Lüge)
 
 

Selbst ein Pasteur hat mehrfach "wissenschaftlichen Betrug" begangen, so verkündete jetzt der Historiker Gerald L. Geison von der amerikanischen Universität Princeton. Das konnte er feststellen, nachdem nun die privaten Notizbücher des berühmten französischen Forschers ausgewertet worden sind.
Besonders negative Versuchsergebnisse hatte Pasteur nur ´darin´ eingetragen, die veröffentlichten Daten dagegen ´geschönt´ und manchmal - gerade bei seinen spektakulären Impf-Experimenten - bewußt gelogen. Der geniale Forscher hat sich, zu seinem und der Menschheit Glück [?]mehr auf sein Gefühl als auf seine Messungen verlasssen. Üblicherweise geht das allerdings in der Wissenschaft schief.
(Süddeutsche Zeitung 18.02.1993)
 
 
 

Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen,
Liebt, als hätte euch noch nie jemand verletzt,
Tanzt, als würde keiner hinschauen,
Singt, als würde keiner zuhören,
Lebt, als wäre das Paradies auf der Erde.

 

Wie soll man die Gesundheit eines Volkes auch messen - gibt es nur dieses.
(Erhard Schütze)
 
 

Schulmediziner:. Sie stellen Theorien auf die von "Laien" kaum nachprüfbar sind. Sie sprechen in einer Sprache, die kein "normaler" Mensch versteht. Sie argumentieren mit Studien und Forschungen die sie selber nie nachgeprüft haben. Nur eines, das tun sie nicht, auch wenn sie es mit aller Vehemenz immer wieder behaupten: HEILEN und Krankheiten besiegen! Sonst würden die Ausgaben für die Krankenkassen nicht immer weiter steigen, wenn wir schon alle gesund wären.
(Jens Schlüter)
 
 

Ein zufriedener, sprich geheilter Patient, bringt viel mehr als Geld, nämlich seine Familie und Freunde.
(Hannelore Milenkovic)
 
 

Lernen, ist herausfinden, was du bereits weißt.
Handeln, ist zeigen, daß du es weißt.
Lehren, ist andere wissen lassen, daß sie es genausogut wissen, wie du selbst.
 
 

Der Praktiker schätzt immer noch Fallberichte, die auch heute noch von den größten Pharmakonzernen exakt im Stile von Hippokrates und seiner Zeitgenossen verfasst werden. Nicht jeder hochschulmedizinische Theoretiker weiß das.
(Dr.Reinhard Bauwe)
 
 

Ich bin Naturwissenschaftlerin (Biologin), habe recht erfolgreich promoviert, kenne mich einigermaßen mit Biochemie, Physiologie, Gentechnologie aus und habe einige Jahre meines Lebens ua in der Forschung verbracht. Das soll nur heißen, daß ich weiß wovon ich rede. Ein Grund, warum ich ausgeschieden bin ist, daß ich während meiner Arbeitszeit festgestellt habe, daß Forschung, Studien, Beweise, Belege leider nicht das non plus ultra sind. Das gefällt mir auch nicht – das könnt ihr mir glauben.
Ich weiß von zahlreichen ehemaligen Kollegen und Kolleginnen (Biologie, Medizin) daß ihre Ergebnisse 'angepaß' wurden, dh nicht genehme Meßwerte, Ergebnisse wurden für Veröffentlichungen nicht verwendet. Entweder konnten sie nicht interpretiert werden oder aber von einem 'passenden' Ergebnis hing sehr viel ab: Verlängerung von Drittmittelförderung, Nachfolgeaufträge, Personalmittel.
Die Leute waren nicht dumm oder schlecht oder unqualifiziert, sie hatten einfach Angst vor ihrem Chef oder um ihren Arbeitsplatz und/oder um ihr Renommee oder um ihre Zukunft. Zusätzlich kenne ich einige Leute, die es mit den wissenschaftlichen Methoden nicht so genau nahmen oder die äußerst wenig Ahnung von Statistik hatten (wie auch : 1 Semster Statistik im Grunstudium...).
Nur um eines vorab richtig zu stellen: ich denke, daß es sowohl seriöse als auch unseriöse Forschung gibt, aber selbst die Fachleute finden häufig nur zufällig heraus, ob eine Veröffentlichung glaubwürdig ist. Ich bin mehrfach auf solche Publikationen gestoßen, und glaubt mir: es ist kein Spaß, wenn man ein halbes Jahr vergeblich arbeitet, weil man die Ergebnisse anderer für seriös hält.
Also, ich denke, ein bißchen mehr Skepsis tut allen gut.
(Babette Else)
 
 

Die Antikrebs-Wirkung vieler Pflanzeninhaltsstoffe ist lange bekannt. ....
In der Pharmaindustrie arbeitet man dagegen intensiv daran, Inhaltsstoffe aus diesen "Rohkost-Salaten" in der Retorte nachzubilden. Das hätte unter anderem den Vorteil einer präzisen Dosierbarkeit, Stabilität gegen Licht und Luft, reproduzierbaren Wirkung usw.
Man muß aber nicht unbedingt auf diese aufregenden Forschungsergebnisse warten, sondern kann den Salat schon heute einfach frisch essen.
(Dr.Reinhard Bauwe)
 
 

ImpfThema:
- Allein in Deutschland erleidet nach offiziellen Angaben des Paul-Ehrlich-Institutes (PEI) jedes 1'370 geimpfte Kind einen mittleren bis schweren Schaden durch die Impfung.
- 1977 gibt die WHO in ihrem Bulletin zu, dass die Pocken nicht dank der Impfung, sondern dank der Hygiene und Fürsorge der Erkrankten verschwunden seien.
- Die WHO hat einen fast 8jährigen Feldversuch mit der Tuberkuloseimpfung in Indien gemacht, und stellt die Impfung gegen Tbc schliesslich ein, weil sie zugeben muss, der BCG-Impfstoff habe vollkommen versagt. Zitat: "Wirkung: 0%".
- Von anfang der 60iger Jahre bis 1977 war ein Grossteil der Polioschluckimpfung mit dem SV40-Virus verseucht. Heute gibt man offiziell zu, dass Millionen Euopäer und Amerikaner damals angesteckt wurden und dass SV40-Viren Krebs mit einer Latenzzeit von 10-15 Jahren erzeugen.
- 1992 wurden in Deutschland die zwei Mumpsimpfstoffe Rimparix und Pluserix (SmithKline Beecham) zurückgezogen, weil sie 20x häufiger Hirnreizungen hervorgerufen hatten, als der alte Impfstoff.
- Am 1.10.1998 wurde in Frankreich die Impfung gegen Hepatitis B bei den Jugendlichen eingestellt, da sie in nur 2 Jahren 600 Fälle von Multiple Sklerose (MS) erzeugt hatte. MS steht übrigens als Nebenwirkung auf dem Beipackzettel.
- In Neuseeland ist nur 3 Jahre nach Einführung der Hep. B-Impfung bei Kleinkindern der juvenile Diabetes um 60 % angestiegen.
- 1999/2000 (Nov.-Febr.) gab es eine Mumpsepidemie in der Schweiz. Nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit waren 75 % der Erkrankten zweimal gegen Mumps geimpft gewesen. Viele dieser Kinder mussten hospitalisiert werden.
- Im Juni 2000 bestätigte das PEI, dass der in der EU zugelassene Zeckenimpfstoff TicoVac in nur 4 Wochen in Deutschland mehr als 70 schwere Schäden bei Kindern, in Österreich sogar mehr als 200 verursacht hat. Der Impfstoff ist in Österreich zurückgezogen worden. Die Niederlande erwägen eine Klage gegen den Hersteller.
- Seit Einführung der Hepatitis B-Impfung auch für die Säuglinge in Deutschland
hat die Sterberate bei den Hepatitis B-Kranken immens zugenommen.
(Quelle: Statistisches Bundesamt).
 
 

Diabetes:
Insulin kann als Polypeptid nur parenteral appliziert werden. Die daher erforderlichen   täglichen lnsulinin- jektionen belasten den Diabetiker erheblich. Es wurde daher als bedeutender Fortschritt angesehen, als oral anwendbare Sulfonylharnstoff- und Biguanid-Derivate zur Behandlung des Diabetes mellitus eingeführt wurden. Aufgrund der bisher gewonnenen Erfahrungen und der z.T. gravierenden Nebenwirkungen sollte jedoch der Einsatz der oralen Antidiabetika wesentlich zurückhaltender als früher erfolgen. Diese Wirkstoffe sind nur indiziert, wenn
- kein Typ-I-Diabetes vorliegt,
- diätetische Maßnahmen nicht ausreichen und
- nicht, wie z. B. bei einer Ketoazidose, anstelle von oralen Antidiabetika Insulin gegeben werden muß.
Leider werden diese Kriterien vielfach nicht eingehalten. Sonst wären die hohen Umsatzzahlen der oralen Antidiabetika nicht zu erklären. Es ist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hinzuweisen, daß ca. 80% der Erwachsenendiabetiker mit konsequenter Diät und Gewichtsreduktion ausreichend und mit geringerem Risiko behandelt werden könnten. In diesen Fällen muß die Therapie mit oralen Antidiabetika als schwerer Fehler
bezeichnet werden .. (Prof.Dr.med.Dr.rer.nat. Ernst Mutschler: Arzneimittelwirkungen).
Therapieplanung
1. Erst wenn 2-4 Mon. nach Ausschöpfen der Basistherapie mit Gewichtsreduktion, Diät u. physischer Konditionierung die Zielwerte für HbA1c (<7,0-7,5 %) nicht erreicht werden, sollten Medikamente eingesetzt werden (Ausnahmen: akute Komplikationen od. schwere Stoffwechselentgleisung mit Ketoazidose u. Dehydratation)...
( Prof.Dr.med. Hanefeld)
 
 

Schon Mitte der 60er Jahre ist das metabolische Syndrom – auch Wohlstandssyndrom, Syndrom X oder tödliches Quartett genannt - erstmals beschrieben worden. Wenn diese Kranken gesund werden wollen, genügt Arznei allein nicht. Sie müssen ihren Lebensstil ändern: gesünder essen und sich mehr bewegen...
(Prof.Dr.med. Hanefeld)
 
 

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Jeder glaubt er hätte genug davon.
 
 

Bis eine Kuh 200kg wiegt, muss sie wesentlich mehr Gras als 200 kg fressen. Die Kuh ist sozusagen veredeltes Gras und damit auf einem höheren Ordnungsniveau.
(Jens Manfredson)
 
 

»... besinnen  wir uns  auf die Tatsache, daß das elementare Nahrungsmittel Photonen  sind. Das Pflanzenreich lebt  nahezu ausschließlich von  Licht. Ein großer Teil der aufgenommenen Sonnenstrahlen wird zusätzlich in Glukose umgespeichert, indem bei der Photosynthese CO2 und H2O durch Einschluß von Photonen zu Traubenzucker verschweißt werden. Im tierischen Organismus, der sich von der Glykolyse speist, stehen jene Photonen in irgendeiner - bisher noch nicht restlos geklärten - Weise wieder zur Verfügung. CO2 und H2O, die Bindemittel, werden im Endeffekt ja wieder ausgeschieden.«

»Nahrung ist bis auf akute Notfälle oder die extreme Situation des 'Schwerarbeiters' in erster  Linie nicht  Kalorienträger, sondern Nachricht, Information. Nach Schrödinger hat sie die elementare Aufgabe, den Ordnungszustand des lebenden Systems aufzubauen und  gegen chaotische Einflüsse zu stabilisieren.
... Die  Qualität äußert sich hier nicht in der zugeführten Energie, sondern in der Fähigkeit, die Entropie (Unordnung, Chaos) des  Systems mit minimalem Energieaufwand zu verringern oder/und zu stabilisieren.«
(Dr. Fritz Albert Popp)
 
 

»Der Kunstgriff, mittels dessen ein Organismus sich stationär auf einer  ziemlich hohen Ordnungsstufe (einer ziemlich tiefen Entropiestufe) hält,  besteht in  Wirklichkeit aus einem fortwährenden 'Aufsaugen' von  Ordnung aus seiner Umwelt.«
(Schrödinger, nach Popp)
 
 

»Je weniger Kalorien zum Zweck der Entropieverminderung aufgenommen werden müssen, umso höher ist die Qualität des betreffenden Nahrungsmittels.«
(Dr. Fritz Albert Popp)
 
 

Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.
(Goethe zu Eckermann)
 
 

"Neuer Arzt - neuer Friedhof"         (deutsches Sprichwort)
 
 

"Denaturierte Zivilisationskost und schaedigende Lebensgewohnheiten:
Der Mensch war urspruenglich Fruechteesser und ernaehrte sich nur von Blaettern, Wurzeln, Koernern und Fruechten..
Weniger bekannt ist, dass den URchristen bis 325 n Chr. (Konzil von Nicea) generell jedweder Fleischgenuss untersagt war.
Unsere Zivilisationskost entspricht in keiner Weise den wuenschenswerten Erfordernissen.
Fast alle Nahrungsmittel werden naemlich irgendwelchen (schaedlichen) Manipulationen unterworfen. Durch Zusaetze, Erhitzung, Tiefkuehlung und viele andere Verfahrensweisen verlieren die Nahrungsmittel den Vollwert, den sie als _Lebens_mittel noch aufgewiesen haben....
Industriezucker und raffinierte Mehle beispielsweise decken keinesfalls den Bedarf unseres Organismus. Im Gegenteil! Deratige "Nahrungsreste" schaffen erst die Voraussetzung und den Naehrboden fuer Bakterien, die im Mund und an den Zaehnen ihr zerstoererisches Werk - die Zahnfaeule - vollbringen. (Industriezucker ist zudem bekanntermaszen  ein "Vitamin-B-Raeuber"...
Eine Hauptursache fuer das Lockerwerden der Zaehne (Parodontose) liegt in dem unglaublichen Ueberangebot an tierischem Eiweiss: Fleisch (insbesondere vom Schwein), Gefuegel, Fisch, aber auch Milch und Milchprodukte....
Ganz natuerlich belassene Lebensmittel sind somit am wertvollsten und zur Erhaltung der Gesundheit unerlaesslich. Jede Veraenderung, sei es mechanisch, fermentativ, durch Erhitzung oder durch Tiefkuehlung, beeintraechtigt oder schaedigt ihren Vollwert."
(Prof. Dr. med. Thomas Till)
 
 

"Es ist das Dasein der meisten: ein Dasein von Sklaven, die sich freuen, daß schon wieder ein Monat ihres Lebens vorüber ist. Man könnte sie grausamerweise fragen, wozu sie denn leben? Sie tun es aus purer Angst vor dem Sterben, nichts weiter. "(Max Frisch)
 
 

"...und der Trunk ist ein großer Beförderer von drei Dingen:
rote Nasen, Schlaf und Urin.
Buhlerei befördert und dämpft er zugleich:
er fördert das Verlangen und schwächt das Tun."
(Shakespeare, Macbeth)
 
 

Weitzenbier nit allein zum Tranck/ sondern auch in der speiss gebraucht/ Suppen/ Müsslein/ unnd Breylein darauss gemachet unnd genossen/ mehret den natürlichen Samen/ richtet die hangende Mannsruthen wider auff/ und hilfft den schwachen Männern die zu den ehelichen Wercken ungeschickt seynd/ wider in den Sattel.
(Tabernaemontanus)
 
 

"was du wirst erwachend sehn,
wähl es dir zum Liebsten schön."
(W. Shakespeare)
 
 

Ich würde mir an deiner Stelle umgehend folgendes Buch besorgen:
*Dr. med Robert S. Mendelsohn
Wie Ihr Kind gesund aufwachsen kann... auch ohne Doktor!*
(usenet)
 
 

Die wichtigsten Dinge, die wir bekommen, werden uns ohne unser Zutun gegeben: Leben, Liebe, Gesundheit, Wohlergehen, Zufriedenheit. Unsere Gesellschaft beeinflußt die Menschen, zu glauben, sie müßten sich das erst selbst verdienen.
Die Schuldprägung suggeriert, wir hätten noch nicht genug geleistet. So, wie wir seien, reichte das noch nicht - wir hätten uns erst anzustrengen, gut genug zu werden, damit man uns akzeptieren könne. Wir müßten uns Liebe erst erarbeiten. (Liebe ist das innere Wissen, vom Ganzen angenommen zu sein.)
Dieses Denken führt in einen Teufelskreis: Je mehr wir das erstreben, desto weniger fühlen wir uns noch zufrieden, und desto mehr strengen wir uns an.
Eine verlogene Gesellschaft benutzt diesen Teufelskreis, um ihre Mitglieder zu erpressen: Sie entzieht ihnen das lebenswichtige Gefühl der Zugehörigkeit und schiebt Bedingungen dazwischen, die erst zu erfüllen sind. Dieser Mechanismus wird dann nicht aufgelöst, sondern dadurch unendlich aufrechterhalten, daß es stets heißt, man hätte immer noch nicht genug getan, um anerkannt zu werden.
So verliert der Mensch die Verbundenheit zur natürlichen Existenz. Er lebt in einer Gesellschaft, die krank und innerlich verdorben ist. Er wird unglücklich, unzufrieden, angespannt. Je mehr er sich verkrampft, desto stärker schneidet er sich von seinen Wurzeln ab und verliert den Boden unter den Füßen. Was auch immer er leistet, Liebe findet er doch nicht, weil sie sich so nicht erkaufen läßt.
Überreizung, Ersatzbefriedigungen, Unterhaltung, Ablenkungen und Genußgifte treten an die Stelle echten Lebens und echter Erfüllung. Die ganze Lebensweise wird von ihrem gesunden Boden abgeschnitten und auf eine scheinhafte und unechte Grundlage gestellt. Der Mensch wird mit Surrogaten und Ersatzreizen künstlich versorgt. Er lebt nun in einer Welt der Worte, Nachrichten und leeren Floskeln und Parolen, die nichts mit dem zu tun haben, was er ist, aber umso mehr damit, welche Reaktionen andere von ihm erwarten.
(usenet)
 
 

Rohkost für HandyNutzer:
Im Herbst 1999 schrieb Prof. Leif Salford, Neurochirurg an der schwedischen Universität Lund: ‚Unsere Forschungen zeigen, dass die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut- Hirn- Schranke öffnete und es so vielen Giften leichter macht, ins Gehirn zu gelangen.‘....
Das Öffnen der Blut- Hirn- Schranke wurde bereits bei 0,1 Mikrowatt/cm2 festgestellt. Das ist 10000-mal unter dem gesetzlichen ICNIRP- Grenzwert!
(ZeitenSchrift)
 
 

"'Vergänglich, ihr Mönche, sind die Begierden, leer und falsch und eitel':
Trügerisch ist, ihr Mönche, solche Rede aus Torenmund. Begierden nach diesseit gerichtet, Begierden nach jenseit gerichtet, Begierden im Diesseit ersehnt, Begierden im Jenseit ersehnt: beides ist es Todesgebiet, ist des Todes Bereich, ist des Todes Futterplatz, ist des Todes Weideland."
(M 106)
 
 
 


Wenn Wissenschaft sich prostituiert‘ (Furche- Artikel):

Große Skandale bilden nur die Spitze des Eisbergs. Unter der Oberfläche schlummern die noch unentdeckten Fälschungen, die kleinen Schwindel und die alltäglichen Fahrlässigkeiten.‘          (Andre Blum in ‚Die Zeit‘)

‚Wo Ökonomie ist und Politik, da ist keine Moral.‘      (Friedrich Schlegel, schon 1800)

‚Ich kriege immer den ‚richtigen‘ Wissenschaftler mit den ‚richtigen‘ Ergebnissen, wenn ich dafür bezahle.‘        (Thomas Kinzelmann, Betriebsarzt des AKW Neckarwestheim)

‚Die bewähren (Industrie-)Kostenabwehrer im nur scheinbar ‚ehrwürdigen Ornat der Hochschulprofessoren‘ findet man nicht nur
- In den Betten der Industrie, den Berufsgenossenschaften und so weiter, sie prägen auch die ‚Lehrmeinung‘ auf (industriegeförderten) Kongressen, in (industrieschonenden) ‚Lehrbüchern‘ und ‚wissenschaftlichen Zeitschriften‘, die sie (industriegefördert) herausgeben (und dort kritische, weil umsatzschädigende Beiträge fernhalten).
- Man findet sie in Komissionen für Lehrstuhlbesetzungen an Hochschulen, für Forschungsförderungen von Ministerien, für Grenzwerte einer ‚zumutbaren Schadstoffbelastung..‘ bei Ministerien und Bundesbehörden ....
- Sie bestimmen die (industriefreundlichen) Leitlinien in der Umwelt-, Gesundheits- und Forschungspolitik
- Und ziehen (industriegefördert) gleichartigen Nachwuchs heran, der von den seilschaften ihrer Berufungskommissionen bevorzugt auf Lehrstühle an möglichst vielen Hochschulen gehievt wird – damit auch künftig dieses systematisch gepflegte Gewerbe floriert....

Aus der Kreativität fantasievoller Fälscher seien hier nur einige wenige Tricks beleuchtet:
- Gezielte Auswahl nur von ‚Literatur‘ die ‚passt‘.
- Zitieren von Befunden, die nie gefunden wurden
- Aktive, grobe Fälschung eigener Daten
- Lancieren von eigenen gefälschten Veröffentlichungen in ‚wissenschaftlichen‘ Zeitschriften
- Nicht- Zurückziehen der vor der internationalen Öffentlichkeit als Fälschung entlarvten Veröffentlichungen
- Unterdrückung (industrie-)kritischer Veröffentlichungen als deren Herausgeber oder Beirat
- ‚Tippfehler‘, die ‚zufällig‘ einen Tatbestand um ein bis zwei (und mehr) Zehnerpotenzen (!!) verharmlosen
- ‚Glätten‘ von ‚Experimenten‘ – ‚wegen der Ausreißer‘
- Berufen auf gefälschte Literatur
- ....                                       
(Prof. Otmar Wassermann, im Referat ‚Wissenschaftler am Tropf der Wirtschaft‘)


 
 

"Was Sie heute in den Köpfen der Menschen finden, ist oft gar nicht mehr die Realität, sondern eine von den Medien konstruierte, hergestellte Wirklichkeit."
(Prof. Dr. Elisabeth Noelle-Neumann)
 
 

For example, US estimates [8-10] of the combined effect of errors and adverse effects that occur because of iatrogenic damage not associated with recognizable error include:

  12,000 deaths/year from unnecessary surgery [*8]
    7,000 deaths/year from medication errors in hospitals [*9]
  20,000 deaths/year from other errors in hospitals [*10]
  80,000 deaths/year from nosocomial infections in hospitals [*10]
106,000 deaths/year from nonerror, adverse effects of medications 2]
These total to 225,000 deaths per year from iatrogenic causes.
(Barbara Starfield: Is US Health Really the Best in the World? Journal American Medical Association Vol 284 July 26, 2000)

"Unintentional Injections & Adverse Effects" als Todesursache in USA 1997 ist
auf Platz 8 im Alter unter      1 Jahr
auf Platz 1 im Alter von   1-34 Jahre
auf Platz 2 im Alter von 35-44 Jahre
auf Platz 3 im Alter von 45-54 Jahre
auf Platz 6 im Alter von 55-64 Jahre
auf Platz 7 im Alter über     65 Jahre
(10 Leading Causes of Death, United States 1997, All Races, Both Sexes)
 
 

DIE FRÜCHTE, - EINE FABEL
Die Wahrhaft Weisesten Männer des Landes der Narren erhielten eines Tages die Nachricht, daß die Bäume jetzt Früchte trügen, und so machten sie sich auf, um sie einzusammeln. Und tatsächlich: die Bäume waren überladen und ihre Äste neigten sich fast bis zum Boden hinunter.
Als die Wahrhaft Weisesten Männer zu den Bäumen kamen, begannen sie zu beraten, welche Sorte sie wohl zuerst abernten sollten. Weil sie zu keiner Einigung kamen, versuchten sie sich an einem anderen Thema. Da entdeckten sie, daß es keine Übereinstimmung darüber gab, ob man die Früchte mit der linken oder mit der rechten Hand pflücken solle.
Dann tauchte ein Problem mit ähnlich komplizierten Begleitumständen auf, und noch ein weiteres, bis ihnen klar wurde, daß man sich an einen geeigneteren Ort zurückziehen müsse, um die Dinge gründlich auszudiskutieren. Zum guten Schluß und unter Mitwirkung aller gelehrten Institutionen kam es dann doch zu einer Einigung. Wieder fanden sich die Wahrhaft Weisesten Männer unter den Bäumen ein.
Aber inzwischen herrschte Winter. Die Früchte waren abgefallen und lagen vor sich hinfaulend auf der Erde. "Wie schade, daß diese Bäume so heimtückisch sind", riefen die Wahrhaft Weisesten Männer aus. "Diese Äste hatten kein Recht, sich wieder so weit hinaufzuschwingen. Aber macht euch nichts daraus: Wie ihr seht, waren die Früchte sowieso faul."
(aus: IDRIES SHAH: Die Hautprobe)
 
 

‚Das böseste Böse braucht keinen Grund‘, sagt Thomas, ‚aber es will sich verbergen‘. Deshalb gibt der Böse einen Grund an, warum er böse ist. Damit verharmlost er das Böse. Und Geld ist ein Grund, den jeder versteht.....‘
(aus ‚Der Menschensohn‘ von Michael Köhlmeier)
 
 

‚Die Atome im Gehirn werden ausgetauscht...: Die sich vordem darin befanden sind nicht mehr da. Was ist demnach unser Intellekt?‘
(Richard Feymann, am. Physiker)
 
 
 

Alle Körper sind in immerwährendem Flusse, wie die Ströme, und es treten unaufhörlich Teile ein und aus.
(Gottfried Wilhelm Leibniz, 1714)
 
 

Die Funktionen des Gehirns und Nervensystems und der Sinnesorgane sind hauptsächlich eliminativ und nicht produktiv. Jeder Mensch ist in jedem Augenblick fähig, sich alles dessen zu erinnern, was ihm je geschehen ist, und alles wahrzunehmen, was irgendwo im Weltall geschieht. Es ist die Aufgabe des Gehirns und des Nervensystems, uns davor zu schützen, von dieser Menge größtenteils unnützen und belanglosen Wissens überwältigt und verwirrt zu werden, und sie erfüllen diese Aufgabe, indem sie das meiste dessen, wessen wir sonst in diesem Augenblick gewahr wären oder uns erinnern würden, ausschließen und nur die sehr kleine und besondere Auswahl übrig lassen, die wahrscheinlich praktisch nützlich ist....
Damit ein biologisches Überleben möglich werde, muss der Geist als Ganzes durch das Reduktionsventil des Gehirns und Nervensystems hindurchfließen. Was am anderen Ende hervorkommt, ist ein spärliches Rinnsal der Art von Bewusstsein, die uns hilft, auf der Oberfläche gerade unseres Planeten am Lebenzu bleiben.
(Aldous Huxley nach seinen Meskalinexperimenten)
 
 

Wir erleben nicht die rohen Sinnesdaten, sondern ihre Simulation. Die Simulation unserer Wahrnehmungserlebnisse ist eine Hypothese über die Wirklichkeit.
(Tor Norretranders)
 
 

Obwohl allein in den USA jährlich etwa 30 Millionen Operationen routinemäßig unter Narkose durchgeführt werden, ist es nicht möglich, zuverlässig festzustellen, ob ein anästhesierter Patient während der Operation bewusst ist. Manche Patienten könnten somit während der Operation teilweise bewusst oder in der Lage sein, sich später an Vorgänge während der Operation zu erinnern... Immer wieder zeigen Schreckensbeispiele, dass Patienten nicht immer in dem Zustand sind, den die Anästesie herstellen soll.
(Christof Koch, Gehirnforscher)
 
 

Immer noch funktionieren wir nach uralten Kleinhirn- Programmen, erklären und begründen unsere Handlungen aber nachträglich mit Hilfe des Großhirns. Maximal kann das Großhirn von seinem Vetorecht gebrauch machen.
(W.Lackner, B. Libet)
 
 

Picasso wurde einmal in einem Eisenbahnabteil von einem Mitreisenden gefragt, warum er die Menschen nicht male, ‚wie sie wirklich sind‘. Picasso fagte den Mann, was er damit meine. Der nahm ein Foto seiner Frau aus der Brieftasche und sagte: ‚Das ist meine Frau!‘
Picasso entgegnete: ‚Ist sie nicht ziemlich klein und flach?‘
(Heinz Pagels)
 
 

Das Bewusstsein macht einen sehr viel geringeren Teil unseres Seelenlebens aus, als uns bewusst ist – weil wir kein Bewusstsein davon haben, wovon wir kein Bewusstsein haben.
(Julian Jaynes, Psychologe)
 
 

Das Auge sendet pro Sekunde mindestens 10 Millionen bit ans Gehirn, die Haut 1 Million, das Ohr 100 000, der Geruchssinn weitere 100 000 und der Geschmackssinn ungefähr 1000 bit. Alles in allem sind das mehr als 11 Millionen bit/ Sekunde.
Das Bewusstsein setzt sehr viel weniger bits um, wahrscheinlich < 10 bit/ Sekunde.
(Tor Norretranders)
 
 

Worte sind nur Verweise auf etwas, das in ihnen selbst nicht vorhanden ist. Im Kopf ist es vorhanden. Ein Gespräch ist dazu da, ähnliche Zustände im Geist des Partners hervorzurufen...
(Tor Norretranders)
 
 

Viele Definitionen sind Tautologien, d.h. Sätze, die eigentlich gar nichts besagen. Tautologien sind jedoch akzeptabel, wenn sie Unsinn ersetzen. Darwin beispielsweise reinigte die Luft indem er sagte, nur die Überlebenden überlebten.
(Rolf Landauer)
 
 

Keine Farbpalette auf unserem Planeten ist faszinierender als die des Himmels. Der Himmel ist selten fade wie Kaugummi und fast food.
(Tor Norretranders)
 
 

Er zu ihm : "Ich glaube, meine Frau ist tot".
"Wieso glaube ?"
"Im Bett ist sie wie immer. Aber die Wohnung ist ein Saustall".
 
 

Die meisten Leiden, die Ärzte behandeln müssen, kommen sicher von Bewegungsmangel, Fehlernährung und Rauchen. Übergewicht kann man mit Orlistat oder eben durch Sport behandeln. Darmatonie mit Carbachol oder eben mit Quellstoffen. Erhöhung des Cholesterins mit Cerivastatin oder eben durch Weglassen von Schnitzel. Wir leben in einer ziemlich bequemen Welt. Habe ich ein Problem, gibt's sicher ne Pille, die es löst.
(Michael Bäcker)
 
 
 
 

Lieber Patient!
Wir alle sind für uns und unsere Gesundheit in hohem Maße selbst verantwortlich. Auch ihr Problem ist u.U. von ihnen selbst und ihrer Lebensweise (mit)verursacht. Eine entsprechende Korrektur könnte die (Krankheits-)Ursache, und damit die Krankheit beseitigen und sie gesunden lassen bzw. den Behandlungserfolg erheblich steigern.
Wenn Sie diesen Weg gerne gehen wollen, bekommen Sie jede Unterstützung, die Sie brauchen bzw. wünschen (Bücher, URLs, Seminare, etc.).
Wenn Sie das jedoch nicht wollen, stehe ich Ihnen natürlich auch mit den herkömmlichen Methoden der Schul- und Alternativmedizin zur Verfügung.
(Vorschlag einer fairen PatientenInformation von W. Lackner)
Nicht ganz so 'streichelweich' sieht das Dr. Georg Meinecke. Nachdem er die Fallstudien der durch Gersons Rohkosttherapie geheilten, zuvor von der Schulmedizin austherapierten bzw. 'unheilbaren' Fälle studiert hatte, folgert er:
'Existiert eine Therapie im Gegensatz zu schulmedizinischen Behandlungsmethoden, z.B. von Krebs, Haut- Tuberkulose und einer Vielzahl anderer degenerativer Erkrankungen, die nachweislich geeignet ist, den Patienten in die Lage zu versetzen, sich selbst damit (unter ärztlicher Aufsicht und Anleitung) keineswegs nur kostenträchtig behandeln zu lassen, sondern wirksam zu heilen, so ist jeder Arzt nach ständiger Rechtssprechung verpflichtet, seine Patienten darüber aufzuklären. Denn es gehört zum unantastbaren Selbstbestimmungsrecht eines jeden Patienten selbst darüber zu entscheiden, welcher Therapie er den Vorrang geben will, der von gefährlichen Nebenwirkungen freien und nachweislich wirksamen - auf die Gesetze der Natur gegründeten - Therapie oder jener, die kostenträchtig, quälend und im Endergebnis wirkungslos den Tod zumeist nicht verhindern kann....'
 
 
 

‚Wenn in der ‚Lindenstraße‘ einer stirbt oder auszieht, bekommen wir Briefe, ob man in die Wohnung einziehen kann und wie teuer die Miete ist.‘
(Hans Geißendörfer, Regisseur der erfolgreichen Fernsehserie ‚Lindenstraße‘)
 
 
 

Ein Mann geht in den Farbenladen und verlangt Hodenfarbe. ‚Haben wir nicht‘, sagt der Verkäufer, ‚sie meinen sicher Bodenfarbe‘. ‚Nein, Hodenfarbe. Der Arzt hat gesagt, mein Cholesterinspiegel sei zu hoch, die Eier müssen gestrichen werden.‘
 
 

Tiere und Pflanzen sind in einen Kreislauf eingegliedert, durch den die Abfallprodukte des einen zur Nahrung des anderen werden.
Tiere fressen Pflanzen und geben Pflanzennahrung in Form von ausgeatmeter Luft und Pflanzendünger in Form von Ausscheidungen ab. Dazu sind sie wiederum in der Lage, weil sie die Ausscheidungen der Pflanzen, den Sauerstoff in der Luft verwenden können.
Diese beiden Lebensformen zusammen bilden eine effektive Allianz zur Ausnutzung der Sonnenenergie.
(Tor Norretranders)
 
 

Menschen sind ambulante Ökosysteme von Mikroorganismen indem sie (aus der Gaia- Perspektive) einigen kg Mikroorganismen als Wärmebehälter dienen und Kohlendioxid für die Pflanzen liefern.
(Lynn Margulis, Biologin)
 
 

Wenn in mir selbst Kooperation stattfindet und mein Selbst, Teil eines kooperativen Systems ist, an dem auch alle anderen Tier- und Pflanzenarten teilhaben, die selbst wieder aus den gleichen mikrobiologischen Bausteinen zusammengesetzt sind, die auch in mir kooperieren, welchen Sinn hat es dann noch, zu sagen, das Selbst sei etwas Getrenntes und Spezielles?
 
 

Insgesamt ist es nichts. Lokal ist es sehr aktiv.
(Kosmologe James Peebles über das Universum)
 
 

Addiert man alles, was es im Universum gibt, also Materie, Energie, Gravitationskräfte, die Ausdehnungsgeschwindigkeit und alle Zwischenrechnungen, kommt unter dem Strich die Masse Null heraus. Es gibt gleich viel positive wie negative Energie im Universum.
Mit den Gesetzen der Quantenmechanik (das Nichts, der leere Raum kann sich gelegentlich teilen und für kurze Zeit zu einem Etwas werden; je kleiner dieses Etwas ist, desto länger kann es existieren) ergibt das die interessante Konsequenz, dass dieses Null in alle Ewigkeit fortbestehen kann.
(Edward Tyron, Physiker)
 
 
 

Es war einmal in Kopenhagen...
Das nun Folgende war wirklich eine Frage die in einer Physikprüfung an der Universität von Kopenhagen gestellt wurde: "Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt."
Ein Kursteilnehmer antwortete: "Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes."
Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermaßen, daß der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Er appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung, daß seine Antwort unbestreitbar korrekt wäre, und die Universität ernannte einen unabhängigen Schiedsrichter, um den Fall zu entscheiden. Der Schiedsrichter urteilte, daß die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige. Um das Problem zu lösen, wurde entschieden den Kursteilnehmer nochmals herein zu bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben konnte, die mindestens eine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien von Physik zeigte.
Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, daß die Zeit lief, worauf der Kursteilnehmer antwortete, daß er einige extrem relevante Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden sollte.
Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt:
"Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H=0.5g xt im Quadrat berechnet werden. Der Barometer wäre allerdings dahin!
Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.
Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 pi im Quadrat (l/g).
Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten gehen, da hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzuzählen.
Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich den Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.
Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: "Wenn Sie einen netten neuen Barometer möchten, gebe ich Ihnen diesen hier, vorausgesetzt Sie sagen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers."
Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste Däne der überhaupt den Nobelpreis für Physik gewann...
 
 
 

Ich finde es im Sinne der "evidence based medicine", wie es so schön schrecklich bei unseren Nachbarn in GB heißt, in Ordnung, aus sich häufenden Einzelbeobachtungen Schlüsse zu ziehen.
(Stefan J.)
 
 

Die Darwinsche Evolutionstheorie wurde durch die Margulis‘sche Endosymbiose, die die Weiterentwicklung durch das (aus Kämpfen resultierende) Eingehen symbiotischer Kooperationen erklärt, entscheidend erweitert. Damit lassen sich auch die Entwicklungs- Sprünge besser erklären, als durch Mutationen. Inzwischen ist dafür bereits der Nachweis gelungen, dass wichtige Teile tierischer und pflanzlicher Zellen (Mitochondrien, Plastiden) ursprünglich eigenständige Organismen waren.
 
 

Nur zwei Dinge sind unendlich,
das Universum und die menschliche Dummheit,
und beim Universum bin ich mir nicht sicher.
(Albert Einstein (?))
 
 

In der Neuraltherapie nach Huneke spritzt man übrigens gern dorthin, wo es der Patient am wenigsten gern hat. Das ist oft am aussichtsreichsten. Vielleicht sollte man in der Ernährungstherapie analog handeln?   :-)
(Reinhard Bauwe)
 
 

1953 erkannte ich, dass die gerade Linie zum Untergang der Menschheit führt. Doch die gerade Linie ist zur absoluten Tyrannei geworden. Die gerade Linie ist etwas, das ohne Gedanken oder Gefühl, feige dem Lineal nachgezogen wird, es ist die Linie, die in der Natur nicht existiert. Diese Linie aber ist das morsche Fundament unserer zu Tode verurteilten Zivilisation.

Obwohl es Orte gibt, wo erkannt worden ist, dass diese Linie zu raschem Verderben führt, wird sie weiterhin gezeichnet... Jeder Entwurf, der auf der Geraden beruht, ist totgeboren. Wir sind heute Zeugen des Triumphs des rationalistischen Know-hows und stehen doch zugleich vor der Leere. Eine ästhetische Leere, einer Wüste der Gleichförmigkeit, der kriminellen Sterilität, dem Verlust an kreativer Kraft. Selbst die Kreativität ist vorfabriziert. Wir sind impotent geworden, sind nicht mehr fähig, etwas zu erschaffen. Das ist unser wirklicher Bildungsmangel.
(Friedensreich Hundertwasser)

      


 

Das Werden ist das Verschwinden von Sein in Nichts und von Nichts in Sein...
(Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Philosoph)
 
 

Wir werden die wahre Gesundheit nur entdecken, wenn wir uns von der Menge trennen. Denn die Masse steht im Gegensatz zur rechten Vernunft und verteidigt ihre eigenen Übel und Leiden.
Laßt uns fragen: Was ist das Beste? Und nicht: Was ist das Übliche?
(Seneca)
 
 

   ‚Na Kleiner, weißt Du wogegen ich Dich jetzt geimpft hab?‘
   ‚Klar, gegen meinen Willen!‘
 
 

Arzt wütend: ‚Sie..., Sie..., sie sollten mich lediglich während meines Urlaubes vertreten und nicht all meine Patienten wegheilen...!‘
 
 

Seit Mitte des 19. Jhdts und R. Claudius ist der Begriff der Entropie bekannt. Was sollte beim Kochen, Braten Backen an Wertvollem dazukommen, wenn man hochkomplexe (Informations-)Strukturen mit dem Abfallprodukt allen Seins, der Wärme behandelt? Die reingesteckte Energie ist nachweislich nicht mehr enthalten, der Informationsverlust evident.
(W.Lackner)
 
 

Es ist ein Kennzeichen der modernen Medizin, daß sie immer genauer imstande ist, den Patienten mittels moderner Labordiagnostik zu analysieren, dabei aber die Diagnose am lebenden Objekt tendenziell vernachlässigt, weil sie viel Zeit erfordert.
Dies ist nicht die Schuld der Ärzte (höchstens teilweise), sondern kommt durch ein System zustande, welches falsche Anreize in Form von seltsam verteilten Punktwerten setzt.
Die Folge dieser Praxis ist, daß Laborwerte überbewertet werden, während Aussagen des Patienten, wie "ich fühle mich nicht motiviert und leistungsfähig" weniger ernst genommen und bei Abwesenheit diagnostizierbarer Abweichungen auf die psychosomatische Schiene abgeschoben werden. Außerdem geht die Ganzheit Patient in den einzelnen Analysen verloren. Das ist natürlich nicht immer so, wird aber recht häufig beklagt.
Sicher haben analytische Werte eine Aussagekraft - aber erst zusammen mit der ausführlichen Anamnese. Und da wünsche ich mir mehr von den Medizinern.
Früher hat man Zuckerkrankheit durch Riechen am Urin des Kranken diagnostiziert - nur mal so als Beispiel.
(Stefan J.)
 
 

Die einzige Karte, die alle Einzelheiten des Geländes zeigt, ist das Gelände selbst.
(Bewerbungsgesprächs- Aussage eines, aus Altersgründen nicht mehr Vermittelbaren)
 
 

Die Virchow-Medizin *definiert* die Mikrobe als einzige Ursache. Das ist falsch. Andernfalls würden wir bei einer Epidemie alle die betreffende Krankheit bekommen. Der große Virchow konnte das vielleicht noch nicht wissen - seine heutigen unkritischen Anbeter sollten es wissen.
Jede Krankheit hat allgemeine und spezifische Aspekte: Der *Erreger* sorgt für einen Teil der spezifischen Krankheitsmerkmale, die beispielsweise die Pneumonie von den Masern unterscheiden. Die allgemeinen Aspekte, darunter ob und welche Krankheit überhaupt ausbricht und wie schnell er wieder gesund wird, bestimmt hauptsächlich der Zustand des Kranken. Wenn man diesen Zustand hinreichend verbessern kann, wird Kranke auch ohne Antibiotika gesund.
Diese Selbstheilung ist am Beispiel "unvermeidlich" tödlicher Infektionskrankheiten bewiesen worden zu einer Zeit, als es noch keine Antibiotika gab. Das beschränkt sich jedoch nicht auf Infektionskrankheiten, sondern ist für viele andere Krankheiten, darunter "unheilbare" Krankheiten gültig.
Und so ist denn auch für Krebs nicht der Defekt einer Zelle oder eine externe Noxe die Ursache, sondern der Zusammenbruch der Selbstheilungskräfte. Wenn es gelingt, die Selbstheilungskräfte wieder zu regenerieren, wird der scheinbar hoffnungslos Kranke wieder gesund.
(Dr.Reinhard Bauwe)
 
 

Eure Kleider verbergen viel von eurer Schönheit, doch verstecken sie nicht das Unschöne. Und obwohl ihr in Gewändern die Freiheit des Persönlichen sucht, könnt ihr darin einen Zügel und eine Kette finden. Könntet ihr der Sonne und dem Wind mit mehr Haut und weniger Kleidung begegnen! Denn der Atem des Lebens ist im Sonnenlicht, und die Hand des Lebens ist im Wind.
(Khalil Gibran, aus ‚Der Prophet‘)
 
 

Und vergeßt nicht, daß es die Erde freut, eure nackten Füße zu spüren und daß die Winde sich danach sehnen, mit eurem Haar zu spielen.
(Khalil Gibran, aus ‚Der Prophet‘)
 
 

Man sollte gar nicht glauben, wie gut man auch ohne
die Erfindungen des Jahres 2500 auskommen kann.
(Kurt Tucholsky)
 
 

Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie; denn wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens was er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.
(Friedrich Nietzsche)
 

Andererseits erwartet natürlich der durchschnittliche Patient nicht den Kohlblatt-Tipp. Das ist mir bestens bekannt. Er will vom Arzt ein Rezept für ein Apotheken-Wunderheilmittel, weil er dafür gelöhnt hat :-)
Darin besteht übrigens ein Verdienst von R.Virchow. Er hat den der Scholle entrissenen Industriearbeitern einen Ersatz für die Volksmedizin organisiert. Das war zumindest sein Aufgabe.
(Reinhard Bauwe)
 
 

Brutal durch Computerspiel
Der japanische Wissenschafter Ryuta Kawashima hat in einer großangelegten Studie nachgewiesen, dass Computerspiele die Gehirne von Jugendlichen in ihrer Entwicklung hemmen. Er verglich die Gehirnaktivität computerspielender Jugendlicher mit der von Mathematikaufgaben lösender. Bei letzterer Gruppe zeigte sich eine Stimulierung des Frontallappens, bei den spielenden Jugendlichen dagegegn nicht. Da sich der Frontallappen aber bis zum 20. Lebensjahr entwickelt, würde der Forscher es wichtig finden, ihn zu trainieren. Schließlich ist dieser für Selbstkontrolle in Konfliktsituationen zuständig. Eine Unterentwicklung könnte eine ganze Generation gewaltbereit machen.
(Die Ganze Woche)
 
 

...das irrige Konzept der gegenwärtig etablierten Schulmedizin, wonach die Ursache von Krebs ein genetischer Defekt in einer Zelle sei, der durch Strahlung, chem. Noxen oder Viren hervorgerufen wird.
Tatsächlich ist aber ein gesundes Immunsystem in der Lage diese Krebszelle zu vernichten, und das geschieht beim Gesunden täglich einige tausendmal. Erst wenn eine sehr große Zahl von Krebszellen das Immunsystem überfordert, oder das Immunsystem örtlich oder systemisch stark geschwächt ist, kann sich die Krebszelle zur Krankheit entwickeln. Der Betroffene ist also schon krank, lange bevor die einzelne Krebszelle zum Tumor werden kann.
Man könnte einwenden, daß beide Konzepte fast identisch sind. Das ist jedoch nicht der Fall. Nur mit dem ersteren Konzept läßt sich der gigantische Aufwand für die Entwicklung von Arzneimitteln begründen. Das zweite Konzept erfordert eine Stärkung und Regenerierung des Immunsystems.
Wie das geht, haben Forscher wie Max Gerson bewiesen: Es geht mit einer bestimmten, zeitlich begrenzten  Ernährungstherapie, die zum wesentlichen Teil aus Rohkost besteht.
(Dr.Reinhard Bauwe)
 
 

Neben dem Placeboeffekt, den die Pharmabuden verkaufen, vergiften deren Chemikalien in Pastillenform den Kranken immer weiter.
("Harri Brot" im usenet)
 
 

Zum Arzt sollte man nur gehen, wenn eine offene Unfallwunde zu schließen ist, also bei mechanischen Verletzungen. Dafür sind sie nützlich. Krankheiten (Krebs, Aids, Grippe) können sie aber keine heilen.
("Harri Brot" ebenda)
 
 

>Also was hat es auf sich mit der Milch ?
Kuhmilch ist für Kälber da. Punkt.
Muttermilch ist in der gesamten Natur nur für die Kleinsten einer Art da. Im Erwachsenenalter wird sie nicht mehr getrunken. Und schon gar nicht über Artgrenzen hinweg.
Erfahrungen von Menschen, die Kuhmilch und Milchprodukte aus ihrem Speiseplan gestrichen haben, zeigten, daß Milch
- stark entzündungsfördernd wirkt
- verschleimend wirkt
- allgemein irritierend für das Immunsystem des Menschen ist
- oft bei Hautkrankheiten beteiligt ist (Neurodermitis z.B.)
Und wenn ich mir anschaue, woher heutzutage die Milch kommt, nämlich von Massenbetrieben, wo die Kühe auf einem Karussell an den Melkroboter herangefahren werden, dann gute Nacht. "Gesund" kann ich so ein unter tierquälerischer Haltung gewonnenes Produkt wahrhaftig nicht nennen.
Nebenbei bemerkt: die armen Kälber bekommen dann Milchersatzstoffe, weil die ihnen zustehende Muttermilch ja verkauft werden soll.
Milch und Milchprodukte gehören zu den schädlichsten und unsinnigsten Lebensmitteln, die sich der Mensch verschafft hat.
Ach ja, es gibt Hinweise, daß der Konsum von Kuhmilch ursächlich beteiligt an der Manifestation der Krankheit "Diabetes Typ I" ist, die man früher juvenilen Diabetes nannte.
Gruß
Stefan (früher auch eifriger Milchtrinker, habe mich ebenfalls nicht schlecht gefühlt. Bis die Haut anfing zu spinnen)

[Fortsetzung:]
>>früher juvenilen Diabetes nannte.
>so? Dann erzähl mir mal diese Hinweise...
Ich bin ja echt nicht der Typ, der dauernd in Studien kramt. Aber ich hab's mal versucht. Links bitte wieder zusammensetzen. Man werfe "diabetes milk consumption" in MedLine ein.

Titel: beta-casein A1, ischaemic heart disease mortality, and other illnesses
Autor: McLachlan CN.
Here we show that correlation of the calculated consumption of the milk protein, beta-casein A1 (excluding milk protein in cheese) against ischaemic heart disease (IHD) mortality has a r2=0.86...
beta-casein A1 consumption also correlates strongly with type1 diabetes incidence in 0-14-year-olds, suggesting that IHD and diabetes may share at least one causative risk factor.

Titel:   Bovine beta-casein antibodies in breast- and bottle-fed infants: their relevance in Type1 diabetes.
Autoren: Monetini L, Cavallo MG, Stefanini L, Ferrazzoli F, Bizzarri C, Marietti G, Curro V, Cervoni M, Pozzilli P; IMDIAB Group.
BACKGROUND: Bovine beta-casein is a cow's milk protein that targets both
humoral and cellular immune responses in patients with Type1 diabetes and, |to a lesser degree, also in normal subjects. In this study we aimed to determine whether the avoidance of cow's milk consumption early in life could prevent the development of antibody response to bovine beta-casein despite the mother being exposed on a daily basis to cow's milk consumption....
RESULTS: Elevated levels of beta-casein antibodies were found in bottle-fed infants compared to breast-fed infants (p<0.0001). Antibody levels to bovine beta-casein were also significantly higher in children with Type1 diabetes compared to age-matched controls (p=0.03). By western blot analysis we confirmed specific binding to bovine beta-casein in bottle-fed infants, in children with Type1 diabetes and in controls exposed to cow's milk, but not in infants who were exclusively breast-fed....
CONCLUSIONS: The results of this study indicate that breastfeeding within the first 4 months of life prevents the generation of antibody response to bovine beta-casein despite the mothers' consumption of cow's milk during the breastfeeding period. These findings may have relevance for disease prevention.

Aber auch:
Titel:   Different beta-casein fractions in Icelandic versus Scandinavian cow's milk may influence diabetogenicity of cow's milk in infancy and explain low incidence of insulin-dependent diabetes mellitus in iceland.
Autoren: Thorsdottir I, Birgisdottir BE, Johannsdottir IM, Harris DP, Hill J, Steingrimsdottir L, Thorsson AV.
CONCLUSIONS: Cow's milk consumption in infancy is not related to IDDM in Iceland. The lower fraction of A1 and B beta-caseins in Icelandic cow's milk may explain why there is a lower incidence of IDDM in Iceland than in Scandinavia.

Weiter mit:
Titel:   Cow's milk consumption, HLA-DQB1 genotype, and type1 diabetes: a nested case-control study of siblings of children with diabetes. Childhood diabetes in Finland study group.
Autoren: Virtanen SM, Laara E, Hypponen E, Reijonen H, Rasanen L, Aro A, Knip M, Ilonen J, Akerblom HK.
In conclusion, our results provide support for the hypothesis that high consumption of cow's milk during childhood can be diabetogenic in siblings of children with type1 diabetes. However, further studies are needed to assess the possible interaction between genetic disease susceptibility and dietary exposures in the development of this disease.

Interessant könnte folgendes sein, wenn jemand den Volltext hat:
Titel: Milk and diabetes.
Autor: Schrezenmeir J, Jagla A.
Type1 diabetes is based on autoimmunity, and its development is in part |determined by environmental factors. Among those, milk intake is discussed as playing a pathogenic role. Geographical and temporal relations between type1 diabetes prevalence and cow's milk consumption have been found in ecological studies. Several case-control studies found a negative correlation between frequency and/or duration of breast-feeding and diabetes, but this was not confirmed by all authors.

Titel: Cow's milk and immune-mediated diabetes.
Autor: Wasmuth HE, Kolb H.
Cow's milk-based infant formulas and cow's milk consumption in childhood have been suggested to promote the development of type1 diabetes mellitus and other immune-mediated or neurological diseases. Epidemiological studies in man have led to the hypothesis that introduction of cow's milk-based infant formula within the first 3 months of life is associated with increased risk of type1 diabetes mellitus. Furthermore, in animal models of type1 diabetes mellitus, cow's milk proteins have been proven to be 'diabetogenic'. However, the issue seems far from being resolved. Several epidemiological studies and, more importantly, the first prospective trials did not show an association between early exposure to cow's milk and type 1 diabetes mellitus...
ence, cow's milk proteins may provide mimicry epitopes relevant in autoimmunity, as well as destabilizing oral tolerance mechanisms by biologically active peptides. The concept of dietary regulation of autoimmunity does not apply only to cow's milk protein, but also to other dietary proteins.
Der letzte Satz ist bemerkenswert, finde ich.

Titel:   Type I (insulin-dependent) diabetes mellitus and cow milk: casein variant consumption
Autoren: Elliott RB, Harris DP, Hill JP, Bibby NJ, Wasmuth HE.
Total protein consumption did not correlate with diabetes incidence (r=+0.402), but consumption of the beta-casein A1 variant did (r=+0.726). Even more pronounced was the relation between beta-casein (A1+B) consumption and diabetes (r=+0.982).

Und es gibt noch jede Menge weiteres Material.
Wahrscheinlich wird anhand dieser Studien dann die Empfehlung herausgegeben werden, Kinder erst ab einem Alter von 6 Monaten mit der schädlichen Kuhmilch zu füttern. Und an die verrückte Nahrungsmittelindustrie wird die Aufforderung ergehen, das böse beta-casein A1 aus der Milch zu entfernen, weil das Problem dadurch dann "gelöst" ist.  :-(
Jedenfalls wäre das typisch für die kurzsichtige Art des Homo sapiens.
 
 
 
 

Der Mensch ist nicht mehr als ein computergesteuerter Roboter. Seine Denkprogramme bestimmen ihn. Erst wenn er diese reflektieren lernt, wird er Mensch.
(Charles Dart)
 
 

..."wenn ein Stammesmitgleid der Bebamba aus Südafrika ungerecht gewesen ist oder unverantwortlich gehandelt hat, wird er in die Dorfmitte gebracht, aber nicht daran gehindert wegzulaufen. Alle im Dorf hören auf zu arbeiten und versammeln sich um den "Angeklagten". Dann erinnert jedes Stammesmitglied, ganz gleich welchen Alters, die Person in der Mitte daran, was sie in ihrem Leben Gutes getan hat.
Alles, an das man sich in Bezug auf diesen Menschen erinnern kann, wird in allen Einzelheiten dargelegt. Alle seine positiven Eigenschaften, seine guten Taten, seine Stärken und seine Güte werden dem "Angeklagten" in Erinnerung gerufen. Alle, die den Kreis um ihn herum bilden, schildern dies sehr ausführlich.
Die einzelnen Geschichten über diese Person werden mit absoluter Ehrlichkeit und großer Liebe erzählt. Es ist niemandem erlaubt, das Geschehene zu übertreiben, und alle wissen, daß sie nichts erfinden dürfen. Niemand ist bei dem, was er sagt, unehrlich und sarkastisch.
Die Zeremonie wird so lange fortgeführt, bis jeder im Dorf mitgeteilt hat, wie sehr er diese Person als Mitglied der Gemeinde schätzt und respektiert. Der ganze Vorgang kann mehrere Tage dauern. Am Ende wird der Kreis geöffnet, und nachdem der Betreffende wieder in den Stamm aufgenommen worden ist, findet eine fröhliche Feier statt.
Wenn wir durch die Augen der Liebe sehen, wie es in der Zeremonie so schön sichtbar wird, entdecken wir nur Vergebung und den Wunsch nach Integration. Alle Mitglieder des Kreises und die Person, die in der Mitte steht, werden daran erinnert, daß durch Verzeihen die Möglichkeit gegeben wird, die Vergangenheit und die Angst vor der Zukunft lozulassen. Der Mensch in der Mitte wird nicht länger als schlecht bewertet oder aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Stattdessen wird er daran erinnert, wie viel Liebe in ihm steckt, und dann wieder in die Gemeinschaft integriert."
(G. Jampolsky über die Babemba in Südafrika)
 
 

Der Eber ist stets missgestimmt,
weil seine Kinder Ferkel sind.
Nicht nur seine Frau, die Sau alleine,
auch die Verwandschaft, alles Schweine.

.. keine Meeresfrüchte, dafür Fruchtfleisch
(H.Brot auf die Frage ‚Was kann man alles roh essen?‘)
 
 

Gesundheit gibt es nicht im Handel,
sie wird erkämpft durch Lebenswandel!
(Brigitte Rondholz)
 
 

Bestelle mal ein 'English Breakfast'. Abgesehen davon, daß man sowas krankes überhaupt nicht und schon gar nicht zum frühen Morgen in den Mund nehmen kann, besteht es aus einer völlig versalzenen und mit einer Mischung aus Sägespänen, Fettbrocken und Kehricht gefüllten Wurstimitation, einen angegammelten Scheibchen Schinkenspeck und einem im selben Sud gebratenen Spiegelei. Dazu Toast. Ekelhaft. Engländer müssen alles Perverse sein.
(Harry Brot)
 
 
 

Den Konz habe ich digital und auf Papier. Ich kann verstehen, warum ihn viele ablehnen, aber man muß ihn verstehen, indem man zwischen den Zeilen liest und sich nicht auf die giftige Weißkittelkritik versteift. Bibel und Koran kann man auch nicht wörtlich auslegen.
Man muß die Botschaft erkennen und nicht an an Buchstaben klebenbleiben.
(Harry Brot)
 
 

Jugend-Diabetes und Kuhmilch
Muttermilch ist immer noch das Beste. Vom Fläschchen mit Anfangsnahrung auf Basis von Kuhmilch wird inzwischen auch abgeraten, wenn einer der Eltern an Diabetes erkrankt ist. Ein Fläschchenkind mit erblicher Vorbelastung für die Zuckerkrankheit hat offenbar ein 50 Prozent höheres Risiko, an Typ-Eins-Diabetes zu erkranken als gestillte Kinder. Jugend-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der wahrscheinlich körpereigene Abwehrzellen das Gewebe der Bauchspeicheldrüse angreifen. Forscher vermuten nun, dass Kuhmilch das untrainierte Immunsystem eines Säuglings durcheinander bringen kann.
(Süddeutsche Zeitung vom 10. August 1999)
 
 

Langes Stillen bringt auch langfristig gesundheitlichen Schutz fuer's spaetere Leben des Kindes. Z.B.: Schutz vor Typ 1 Diabetes
(Diabetes Care Aug. 1997)
 
 

Risikofaktoren des Typ 1-Diabetes (Zusammenfassung der Fall-Kontroll-Studie):
Basierend auf der prospektiven bundesweiten Inzidenzstudie wurde von Juli 1992 bis Dezember 1995 eine populationsbasierte Fall-Kontroll-Studie zu Risikofaktoren des Typ 1-Diabetes bei Kindern unter 5 Jahren durchgeführt. Die Kontrollen wurden mit Unterstützung der Einwohnermeldeämter rekrutiert. Mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens wurden Daten zur frühkindlichen Ernährung, zu durchgemachten Kinderkrankheiten, zur Häufigkeit von Infekten, zum Impfstatus, zur familiären Belastung durch Diabeteserkrankungen, zur Exposition gegenüber psychischem Stress, zur Familienkonstellation, zum sozio-ökonomischen Status der Familien und zu fetalen und perinatalen Faktoren erhoben. Es wurden 1072 Fälle und 4302 Kontrollkinder zur Studienteilnahme eingeladen. Die Teilnahmequote bei Fällen und Kontrollen lag bei 72% bzw. 44,4%.
Die wichtigsten Ergebnisse sind:
 - Eine längere Stilldauer bzw. eine spätere Exposition gegenüber Kuhmilch verminderte das Diabetesrisiko.
 - Ein Kuhmilchkonsum nach der frühen Kindheit hatte einen protektiven Einfluß.
 - Ein familiärer Typ 1-Diabetes erhöhte das Diabetesrisiko um mehr als das zehnfache. Ein familiärer Typ 2-Diabetes hingegen hatte keinen Einfluß.
 - Kinder von über 40jährigen Müttern hatten ein erhöhtes Risiko.
 - Mehr als drei Kinder in einer Familie reduzierten das Risiko deutlich.
 - Eine Ekzemerkrankung, eine durchgemachte Windpockenerkrankung, eine komplette Polio- und DT/DPT-Impfung sowie eine Masern-Mumps-Röteln-Impfung minderten das Diabetesrisiko, häufige Antibiotikatherapien hingegen erhöhten es.
 - Es bestand ein signifikanter Zusammenhang zwischen Sozialstatus und Diabetesrisiko. Diabetische Kinder lebten häufiger in Familien mit niedrigerem Sozialstatus. Da aber die Teilnahmebereitschaft an einer solchen Studie vom Sozialstatus abhängt, sind durch Selektion induzierte Verzerrungen nicht auszuschließen. Die gefundene Assoziation ist daher mit Vorsicht zu interpretieren.
(Studienleiter: Prof. Dr. G. Giani, Dr. med., Dipl.-Math. J. Rosenbauer, Dr. A. Icks (MPH), (Dr. P. Herzig, (MPH) - 1992/95), Diabetes-Forschungsinstitut, Abt. Biometrie und Epidemiologie, Auf'm Hennekamp 65, D-40225 Düsseldorf)
 
 

Wir leben derzeit auf Kosten unserer Gesundheit, künftiger Generationen und der Menschen der ‚3. Welt‘. Ohne eine Änderung unseres Lebensstils wird es nicht möglich sein, die drohenden Umwelt- und Sozialkatastrophen zu verhindern. Dass ein derartiges Umdenken nicht mit Verzicht verbunden sein muss, sondernsogar zu mehr Genuss und Befriedigung führen kann, ist eine der Grundideen von NaturPur.
(W.Lackner)
 
 

Vielleicht denkt Gott: Das gibt’s doch nicht. Da habe ich den Menschen diese wunderbare Kugel geschenkt, eine der schönsten vom ganzen Universum, voll beladen mit Schätzen, von der Sonne gesegnet und vom Mond bewacht, und dann tun diese Menschen da unten derart blöd ....
(Marga Swoboda)
 
 

Überfall: ‚Geld oder Leben?‘
‚Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie diese interessante Frage stellen.‘                                   
 
 

‚Es ist alles sehr kompliziert.‘
(Bundeskanzler Fred Sinowatz)
 
 

30 Millionen Menschen sterben jährlich an Hunger, über 800 Millionen sind chronisch unterernährt, so die FAO, die Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen. Dies ist wohl der größte Skandal unserer Zeit. Und dabei gäbe es genug für alle. Die Welt ist nur falsch ernährt.
(Sustainable Austria Nr. 14)
 
 

Die Menschheit verfügt heute über mehr Nahrung und eine größere Vielfalt an Nahrungsmitteln als jemals zuvor. Trotzdem sind heute mehr Menschen und ein größerer Teil der Weltbevölkerung von Fehlernährung betroffen als in der gesamten bisherigen Menschheitsgeschichte: sie hungern, sie nehmen nicht genügend Vitamine und Mineralstoffe zu sich, oder essen zuviel.‘
(Gary Gardner und Brian Halweil vom Worldwatch- Institute)
 
 

Der Hunger in der Welt ist ganz zweifellos menschengemacht.
(Jean Ziegler, UNO- Sonderbotschafter für das Recht auf Ernährung)
 
 
 

Elf kleine Rohköstler
die wollten Wandern gehn
der eine aß ein Butterbrot
da warens nur noch zehn.

Zehn kleine Rohköstler
die konnten sich erfreun
an Früchten - nur nicht einer,
da warens nur noch neun.

Neun kleine Hunnis
die haben viel gelacht
der eine fiel inn Kochtopf
da warens nur noch acht.

Acht kleine Rotzer
die wollten sich mal lieben
der eine konnt nur hassen
da warens nur noch sieben

Sieben kleine Rohköstler
für die war Kochkost ex
der eine der aß heimlich
da warens nur noch sechs

Sechs kleine Hunnileute
suchten nen Reim auf fünf
der eine hat sich totgesucht
somit blieben noch fünf

Fünf kleine Rohköstler
die aßen manchmal Tier
der eine aber täglich
da warens nur noch vier.

Vier schöne Hunnis
die aßen keinen Brei
der Eine aber doch
dann warens nur noch drei.

Drei lebten ganz Natur pur
mochten auch kein Ei
einer aber probierte‘s nur
Da warens nur noch zwei.

Zwei kleine Rohköstler
die tranken einmal Wein
den ham sie nicht vertragen
dann war einer allein.

Ein kleiner Rohköstler
um den war´s ganz schön leer
die Story ist erfunden
wir werden immer mehr!
(Malli mit Naturpur- Ergänzung)
 
 


 
 
 
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