IN STICHWORTEN:Obwohl, wie ich aus vielen Gesprächen, meiner Erinnerung, dem usenet, etc. weiß, dass für ‚Normalköstler‘ die RohkostIdeologie, und erst recht das –Gefühl, schwer nachvollziehbar sind, setz ich mich, mit folgender StichwortSammlung, diesem Missverständnis dennoch aus, um die Sache etwas konkreter vorstellbar zu machen.
Mir ist klar, dass ich hier auch Probleme anspreche, die für manche ohnehin kein Problem darstellen, mir aber aus eigener oder fremder Erfahrung, größtenteils als Folge einer Fehlernährung bekannt sind.
Diese Aufzählung stellt eine Maximal-, aber dennoch erreichbare, von mir größtenteils, von vielen dauerhaft gelebte Variante dar.Erst einmal einige persönliche Vorteile, die man aus dieser Lebensweise zieht:
Ein NaturPur- Tagesablauf:
- selbständiges Aufwachen ohne Wecker
- sofort klarer Kopf und Lebenslust
- rasches Aufstehen ohne Kreislaufprobleme
- Ausscheidung regelmäßig, geruchlos, leicht
- keine verklebten Augen, keine Nasen-, Hals- Verschleimung, kein Aushusten
- neutraler Geschmack im Mund
- ‚Frischluftdusche‘ nackt bei jedem Wetter im Freien, ev. Trockenbürsten
- kalt duschen/ waschen ohne Seife
- kein Ohrenschmalz
- Zähneputzen nur mit reinem Wasser oder bloßes Ausspülen mit Wasser
- naturnahe Kleidung
- kein Frühstück, reines Wasser oder wasserhaltiges Obst (Melone)
- möglichst alle Wege zu Fuß oder per Rad
- viel Bewegung in freier Natur
- genießen der (ständig um uns existenten) Naturwunder
- Achtsamkeit immer wieder auf alle Körperfunktionen, Handlungen, Vorkommnisse lenken
- bei Hungergefühl nach Instinkt, Gusto, Angebot (alles roh und ungewürzt) essen
- ausschließlich unverarbeitete, naturbelassene, naturnahe Nahrung (Früchte, Gemüse, Wildkräuter, Nüsse, Samen, selten Eier)
- Nahrungsmittel pur, abwechselnd 2-3, oder mehrere leicht vermischt (Salat)
- zu Mittag eher Früchte, gegen Abend eher Gemüse, Nüsse
- bei Gelegenheit Wildkräuter
- intensives Kauen mit genießendem Beobachten des Geschmackes
- Achtsamkeit für Ausgewogenheit von Aktion/ Ruhe, Sattheit/ Hungergefühl, Fernsicht/ Nahsicht, Spaß/ Ernst, Sprechen/ Zuhören, etc.
- keine Nahrung nach 18 Uhr
- ev. Mund ausspülen, ev. Zähneputzen (mit Wasser)
- schlafen nackt bei geöffnetem Fenster
- memorieren des Tagesablaufes vor dem Einschlafen
Weitere ‚körpernahe‘ Stichworte:
- kein Verlangen nach Alkohol, Drogen, Zigaretten
- kein Verlangen nach Naschzeugs
- kein Verlangen nach Würzen
- Sex wird seltener, intensiver
- schärfere Sinne, besonders der Geruchs- und Geschmacksinn
- der ‚sechste Sinn‘ wird manifest
- man wird sensibler, mitfühlender, bescheidener, zufriedener
- keine Koch-, Brat-, Back- Arbeit, deshalb auch
- minimaler Geschirrbedarf
- Geschirrspülen mit reinem Wasser
- Wohlgefühl auch bei abgesenkte Raumtemperatur
- keine fettigen Haare
- kein Körpergeruch, kein Hautfettüberschuss, dadurch
- weniger Schmutzwäsche (waschen)
- keine Hautprobleme (Pickel, Akne, Abszesse, Furunkel, vergrößerte Talgdrüsen, Schuppen, etc.)
- kein Karies, keine Zahnprobleme
- keine Fieberblasen
- keine Verkühlungen, Erkrankungen
- keine Menstruationsprobleme
- gesteigerte Vitalität
- keine Herz- Kreislaufprobleme
- keine Gewichtsprobleme
- keine Gelenksprobleme
- keine Verdauungsprobleme
- keine Verdauungsmüdigkeit
- reduziertes Schlafbedürfnis (5-6 Stunden)
- schwer zu beschreibendes, zufriedenes, demütig bescheidenes Glück
- geringere Sonnenbrandgefahr
- kostengünstigerer Lebensstil (Energie-, Kosmetik-, Gesundheits-, .. Kosten) dadurch
- geringere Abhängigkeiten
- kürzere Arbeitszeiten
- höhere Lebensqualität
Zu NaturPur- Geburt und Kinder:
- leichtere Geburten
- ausreichend Muttermilch
- ruhigere, ausgeglichenere, wachere Kinder
- kein Milchschorf
- keine Kinderkrankheiten
- keine Aggressionen und Hyperaktivitäten
- einfacheres ‚Handling‘ (keine Kinderwagen, Fläschchen, Schnuller, Sterilitätswahn, Breichenkochen, etc.)
- Eltern lernen (auch) von den Kindern
Aber auch für die Gesellschaft und für den Planeten würde sich durch die Aufgabe des ‚KochIrrtums‘ einiges zum Besseren wenden:Zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit:
- reduzierter Energieverbrauch
- kein Müllproblem
- aller Abfall ist Dünger pur
- geringere Abwasserverschmutzung privat (Waschmittel, Spülmittel, Seife, Zahnpasta) und gesamtwirschaftlich
- geringeres Verkehrsaufkommen (Regionalressourcennutzung, Wegfall der Zwischentransporte von HochverarbeitungsProzessen)
- effizientere Ressourcennutzung (Faktor 10-15!) durch vegane Ernährung
- regionale Ressourcennutzung
- Entfall der Probleme in Zusammenhang mit Tierhaltung (Gülle, Überweidung, BSE, ...)
Soziales:
- weniger Aggressionen (durch den Fleischverzicht)
- keine Ausbeutung (sondern Partnerschaft mit) der sogenannten Dritten Welt
- keine Hungerkatastrophen
- Einsparungen beim ‚GesundheitsSystem‘ (durch Wegfall der Zivilisationskrankheiten)
- angenehmere Arbeiten (‚Gärtnern anstatt Schlachten‘)
- verringerte Arbeitszeit (Koch- und Hochverarbeitungs- Zeiten)
- weniger geistig Behinderte (durch Wegfall der Getreideprodukte)
- kein (menschenverrohendes) Tierleid
- harmonischere Weltsicht durch mehr Naturnähe
- ‚dem Paradies einen Schritt näher‘
