Meine (kurzgefasste) Kranken- bzw. Gesundungsgeschichte durch Rohernährung
Nach einer wunderbaren Kindheit mit vielen Ernährungssünden (Schokolade vorm Einschlafen u.ä.) und für normal gehaltenen jährlichen Grippen, Blinddarmentzündungen, eitrigen Mandeln, etc. begann mit ca. 16 Jahren mein ‚normaler’ (Dauer-)Schnupfen massiver zu werden. Nachdem sämtliche Hausmittel meine verstopfte Nase nicht öffneten suchte ich einen renommierten Primar auf. Dieser punktierte mir x- mal die Nasennebenhöhlen und operierte mich schließlich (Entfernung der Nasenpolypen, Begradigung der Nasenscheidewand, ‚Ausräumen’ der Kieferhöhlen, Siebbein, etc.). Neben den unangenehmen Begleiterscheinungen der Operation hatte ich nun endlich wieder eine durchgängige Nase und einen ‚drucklosen’ Kopf. Leider hielt dieser Zustand nur 1- 2 Jahre, dann verschlechterte sich die Situation wieder. Der nächste HNO- Arzt ließ mich auf Allergien testen, die auch reichlich gefunden wurden. Ich ging 3 Jahre lang regelmäßig aber erfolglos zur Desensibilisierung. Die inzwischen wieder nachgewachsenen Polypen wurden rausgezwickt. Parallel dazu begann ich mich für Ernährung zu interessieren, wurde Vegetarier und später ‚Vollwertler’. In den nächsten ca. 20 Jahren ‚verschliss’ und erprobte ich Dutzende Ärzte mit verschiedensten Therapien und Präparaten (Homöopathie, Akupunktur, Schüsslersalze, Elektroakupunktur, Heilkräuter usw. – schulmedizinische Medikamente und Nasensprays sowieso).In all der Zeit wuchsen die Polypen immer wieder, und zwar in immer kürzer werdenden Intervallen, nach und mussten blutig entfernt werden. So brachte ich es auf ca. 20 Eingriffe! Daneben vertiefte ich mein Ernährungswissen und probierte so ziemlich alle gängigen Ernährungsformen von Trennkost bis Makrobiotik durch. Mit fast jeder Aktivität, egal ob neue Therapie oder Ernährungsform, konnte ich Veränderungen, meist Besserungen an meiner Befindlichkeit bzw. am Krankheitsbild beobachten. Aber wirklich gesund war ich noch nicht. Die Beobachtung dieser jahrelangen Versuche, machten mich sicher, dass ich selbst, durch mein Verhalten, meine Probleme verursachte. Allerdings gibt es Tausende ‚richtige’ Meinungen, teilweise bestens fundiert, aber dennoch falsch bzw. in meinem Fall wirkungslos. In meiner verzweifelten Suche nach dem ‚wirklich richtigen’ Lebensstil/ Verhalten stieß ich auf die über 98%ige Ähnlichkeit zwischen uns und den Primaten. Ich recherchierte deren Lebensweise und Ernährung, verschlang alles, was ich von den Primatenforscherinnen Goodall, Fossey, Brewer, etc. finden konnte, löcherte Fachleute an den Unis und kam zu dem Schluss, dass all unsere Zivilisations- Erkrankungen bei Wildtieren unbekannt und von uns selbst verursacht sein müssen. Mein Praxistest zu dieser Theorie war 100%ig vegane (aus ethischen Gründen) Rohernährung und mehr Bewegung und Freude in freier Natur. Nach nur wenigen Wochen Rohkost bemerkte ich deutliche Besserungen. Mein Arzt konnte keinen Zusammenhang mit der Ernährungsumstellung sehen und drängte auf eine Entfernung der noch vorhandenen Polypen. Ich lehnte ab und nach ca. 10 Wochen Rohkost waren (und blieben) auch diese verschwunden. Da die alten Essensgewohnheiten natürlich ihre ‚Umfaller’ einfordern, definierte ich diese kurzerhand in Versuche um und machte verblüffende Beobachtungen: Zysten, Hautprobleme, Körpergeruch, Verschleimungen, Allergien, Polypenwachstum, etc. sind allein mit der Ernährung, reproduzierbar 'ein- und ausschaltbar'. Bestechend an dieser Lebensweise ist für mich auch die Sicherheit/ Erprobtheit der Jahrmillionen und die einfache geradlinige Anwendung/ Denkweise der Natur. Heute, nach über 10 Jahren Rohernährung und vielen weiteren, bestätigenden Beobachtungen möchte ich diese – wenn man den Dreh heraußen hat – auch paradiesisch genussvolle und arbeitssparende Lebensweise nicht mehr missen und gebe meine Erfahrungen auf dieser webSeite weiter.

 
 
 
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