DIE 'GESUNDE' MISCHKOSTMischkost heißt nichts anderes, als möglichst von allem etwas, sowohl von richtigen, als auch von, als bereits als falsch erkannten Nahrungsmitteln.
Das Argument alle Teile der ‚gesunden Mischkost’ sind notwendig und unverzichtbar ist etwa so absurd wie die Vorstellung, dass alle, in außerchristlichen Kulturen oder vor Christi, Verstorbenen in der Hölle schmoren. Denn der größte Teil der heute angeblich unverzichtbaren Mischkost- Bestandteile (Kartoffel, Tomaten, Bohnen, etc.) war noch vor einigen Jahrhunderten völlig unbekannt und entbehrlich.Mischkost ist ein Produkt der sogenannten Zivilisation, d.h. wir haben unser (Ess)Verhalten geändert, uns von den bewährten Gewohnheiten unserer Vorfahren, die uns Jahrmillionen alle Probleme – medizinlos - überleben ließen, wegentwickelt.
Wie lebten nun unsere Vorfahren, wobei hier mit Vorfahren weder unsere Großeltern, die bereits mit 40 toten Ritter, noch die Steinzeitmenschen, sondern die noch paradiesisch lebenden afrikanischen Ureltern gemeint sind. Denn die Biologie, der Körper, die Evolution arbeitet in Jahrzehntausenden.
Unsere damalige Lebens- und Ernährungsweise wurde uns von unseren nächsten Verwandten, den wildlebenden Primaten bis heute konserviert. Diese ernähren sich von ca. 60% Früchten, 30% Grünem und 10% Wurzeln, Nüssen, Kleingetier, - alles roh!Und? Waren sie mit dieser Nahrungszusammenstellung erfolgreich?
Ja! Erfolgreicher, als wir heute! Denn es gab und gibt damit weder die uns heute plagenden Zivilisationserkrankungen, wie Krebs, Allergien, Asthma, Arthrosen, Arteriosklerose, Herz-, Kreislauf- Erkrankungen, etc., sondern wir entwickelten uns damit, völlig Medizin- und Wissenschafts- los vom 'simplen' Einzeller - den aber, nebenbei gesagt, die heutige Wissenschaft noch immer nicht restlos erklären kann - zum hochkomplizierten homo sapiens.
Worin nun liegen dann unsere heutigen Fehler?
In einem Satz: wir essen von Falschem, zu viel und zu schnell.
Falsch, weil wir Dinge essen, die nie in unserer Entwicklungsgeschichte eine Rolle spielten und an die wir deshalb nicht angepasst sind, wie z.B. Getreide- und Milchprodukte (in der Natur sind solche Mengen an Grassamen nicht zu finden, welches Muttertier läßt schon Artfremde an ihre Zitzen?). Und zweitens: die paar 'richtigen' Nahrungsmittel die dann noch übrigbleiben werden heute hemmungslos denaturiert (erhitzt, gefroren, pasteurisiert, homogenisiert, gefärbt, aromatisiert, etc.), d.h. so weit verändert, dass der (alte) Körper erst wieder nichts vertrautes, ihm angepasstes, bewährtes vorfindet und diesen 'Müll' bloß entsorgen/ deponieren kann. Diese Massnahmen nennen wir dann Krankheit, Übergewicht, Krebs, Allergie, Arthrose, etc.Langer Anklage kurzer Sinn: tausende Menschen leben mittlerweile höchst erfolgreich (Gesundung von teils schweren Erkrankungen, Idealgewicht, Spitzenleistungen, Schonung der Umwelt, etc.) und genussvoll, wieder so wie unsere paradiesischen Vorfahren. Man nennt sie Roh-, Frisch- oder Sonnen- Köstler. Diese Lebensweise ist für jeden jederzeit probier- oder lebbar. Entweder mit dem einfachen Satz
'Iss alles wie es (für uns) wächst' oder mit Hilfe der unzähligen Bücher, Internetseiten und Praktizierenden und deren Tipps und Rezepten.
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