merken, abschreiben, kopieren etc. kannst Du Dir in Zukunft sparen. Du wirst Dich wundern wieviel Zeit Dir, durch den Wegfall der ganzen Koch- und Kochvorbereitungs- Zeit, für Dich bleibt.
Denn die einfachste, unvermischteste und frischeste Kost ist für Dich die Beste.
Ich möchte die Möglichkeiten eines gesunden Essens in drei Gruppen einteilen:1. Die einfachste Methode:
Laut G.C.Burger können wir immer noch auf unseren ur- sprünglichen Ernährungsinstinkt zurückgreifen. Allerdings ist er nur für natürliche, einzelne Nahrungsmittel anwendbar.
Nach dieser Methode suchst Du Dir einfach mit Deinem Geruchssinn das Dich ansprechendste Lebensmittel aus. Von dem ißt Du dann soviel, bis Du satt bist oder eine Sperre in Dir spürst. Damit ist gemeint, daß das Gewählte plötzlich anders, nicht mehr, brennend oder unangenehm schmeckt. Das bemerkst Du aber nur bei achtsamem Essen. Bist Du nach einer Sperre noch nicht satt, kannst Du den Vorgang mit etwas anderem noch ein- zweimal wiederholen.
Hält sich eine Deiner Vorlieben auch wochenlang, ist das schon in Ordnung. Dann brauchst Du das eben. Viele Tiere ernähren sich ihr ganzes Leben von nur einer Sorte und haben keine Probleme.
2. Die zweit- einfachste Methode (nach F. Konz):
Du suchst Dir zwei, höchstens drei Gemüse oder Obstsorten, auf die Du Appetit hast. Diese genießt Du - geschirrsparend - durch wechselndes Abbeißen und/ oder Eintunken in Gewürze (Kümmel, Koriander, Hanfsamen o.ä.) oder Zitronensaft.
Um Blähungen zu vermeiden solltest Du allerdings stärkehaltige Früchte (Rote Rübe, Topinampur, etc.) allein essen.
Verlegst Du dieses Verfahren in die freie Natur, kannst Du auch Wildkräuter, Triebe, Blätter etc. dazunaschen. Die passen zu allem.3. Die Methode für Rezept- Freunde:
Hast Du Freude an schöner, appetitlicher Essenszubereitung, kannst Du auch mit Rohkost wunderbare Kreationen zusammenstellen:Vergiß nicht, daß aber auch schon das Arrangieren eines Rohkost- Buffetts oder einer Schale, mit diesen herrlichen Rohstoffen, Freude macht.
- Viele Früchte lassen sich gut zu Tunksaucen vermusen (Avocado, Banane, ..). Schneidest Du dann noch 2- 3 Obst/ Gemüse- Sorten in eintunkbare Streifen, hast Du das appetitlichste Fondue Deines Lebens.
- Rohkost- Spießerl oder -Hamburger: z.B. ein Radicchio- Blatt mit Zitronensaft beträufeln, Avocado- Mus drauf. Mit einer Apfelscheibe belegen und mit Rosinen oder Kümmel bestreuen. Dieser 'Basis'- Mac kann natürlich beliebig aufgestockt werden (Kohlrabischeibe mit Sonnenblumenkernen u.ä.).
- Die auch bei Normal- Köstlern fallweise anzutreffenden Salate und Rohkostplatten kannst Du natürlich mit Deinen Exoten- und Wildkräuter- Kenntnissen zu wahren Orgien ausbauen.
- Auch die Dr.Walker- SalatMethode ist empfehlenswert, da einfach, schmackhaft und offensichtlich gesund, denn er wurde damit 116 Jahre alt.
- Achte aber darauf, bei der Zutaten- Vielfalt nicht zu über- treiben und nur sparsam zu zerkleinern (Oxidation an der Luft).
- Als Marinade reicht meist Zitronen- oder Orangensaft. Fehlt Dir das Öl sehr, ist Avocado- Mus ein sehr guter, cremiger Ersatz.
Schau doch einmal in die Früchte- Liste , zu den Keimlingen und zu den Wildkräuter- TipsUnd die ganz Rezeptwütigen schauen auf die Rezept- Seite