| Vorwort:
Der Terrier - der gar kein Terrier ist - viel- mehr ein
Hütehund, der über mehr als tausend Jahren sich härtesten
klimatischen Verhältnissen und Aufgaben gewachsen zeigt. Heute ein
Familenhund par excellence aber mit recht konkreten Ansprüchen an
seinen Menschen. Seine wachsende Popularität, einmaliges Wesen, hervor-
ragende Anpassungsfähigkeit an alle menschlichen Lebensverhältnisse
bieten den Reiz dieser Hunde.
Bedeutung und Funktion der Hunde in Tibet:
In Hunden sehen die Tibeter also Wiedergeburtsträger menschlicher
Seele. Von daher werden sie besonders respektiert, aber durchaus nicht
als heilig verehrt.
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VIER PFOTEN
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Die Arbeit der kleinen tibetischen
Hütehunde legten aber ein eher selbstständiges Hüteverhalten nahe, bei
dem der Hund die oft schwierigem Gelände weiträumig grasende Herde
umkreiste und aus eigenem Antrieb zusammenhielt. Bei den
Kletterfähigkeiten der Ziegen und Schafe mußten diese Hunde auch oft
genug in steile Felslagen hinterhersteigen.
Aber auch im Schnee entfalten sich die besonderen Fähigkeiten der kleinen
Hütehunde. Auf ihren großen Pfoten bewegen sie sich selbst in tiefem
Schnee mühelos an wandernden Herden oder Karawanen entlang. Mit Bissen in
die Beine der Tiere trieben sie die Herde voran und hielten sie dabei
zusammen. Selbst den mitwanderden Menschen gegenüber sollen sie ein
ausgesprochenes Hüteverhalten gezeigt, also zugleich Mensch und Tier
angetrieben haben. |
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Allgemeines Erscheinungsbild:
Robust, von mittlerer Größe, langehaarig, mit quadratischer
Silhouete, resoluter Ausdruck.
Charakteristika: Lebhaft, gutmütig. Treuer Kamerad mit
vielen einnehmenden Wesenszügen.
Wesen: Aus sich herausgehend, wachsam,
intelligent und mutig; weder ungestüm noch streit- süchtig. Fremden
gegenüber zurückhaltend.

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