Massnahmen ja, aber welche?

Zu tun gibt es viel. Das ist unbestritten. Die Medien liefern tägliche Beweise dafür. Bei entsprechender Berichterstattung und unreflektierter Wahrnehmung aber auch neue Nahrung für Hass und Zorn, Neid, Vorurteile und Vorverurteilungen. So lange diese negativen Gefühle und diskriminierenden Gedanken ihren Ausdruck u. a. auch in Witzen finden sind sie latent vorhandene Gefahrenpotenziale. Ein Funke genügt zur gemeinsamen Ausrichtung von Massen.

Zu tun gibt es viel. Nicht in allen Köpfen herrscht zu jedem Zeitpunkt Respekt gegenüber anderen an Stelle von Vorurteilen. Wie dies z. B. jenem ehemaligen Häftling in einem Telefonat mit dem CIA passiert sein soll, der vor den Terrorattacken am 11. Sept. 2001 warnen wollte.

Zu tun gibt es viel. Es gilt, die Zusammenhänge zwischen unserem individuellen Denken und Fühlen und deren möglichen kollektiven Auswirkungen erkennbar zu machen - diese spüren und erleben zu lassen um nachhaltigen Einfluss zu bewirken. Die ausgewählten Projekte sollen einzeln und in ihrer Gesamtheit auch diesem wichtigen, präventiven Ziel dienen.