Henri Maire schmeckt
CIMPLICITY besonders gut
(Bericht
erstellt im Juni 2001)
Der
Weinproduzent Henri Maire setzt seit Jahren für das Gebäudemanagement
CIMPLICITY HMI ein. Aufgrund der positiven Erfahrungen, wird das
Visualisierungs- und Steuerungskonzept weiter ausgebaut.
In der Region Jura
ist der bekannte französischen Weinproduzent Henri Maire beheimatet.
Je nach Ertrag, produziert Henri Maire zwischen 7 und 8 Millionen
Flaschen Wein im Jahr. Die Produktion und die Verwaltung ist in einen
Gebäudekomplex in Arbois untergebracht. Um im hart umkämpften französischen
Weinmarkt zu bestehen, hat Henri Maire vor Jahren einen neuen Weg
eingeschlagen. Durch den Einsatz eines modernen Gebäudemanagement ist
es gelungen, erhebliche Kosten einzusparen.
Gebäudemanagement
Das Konzept für das
Gebäudemanagement stammt von dem System Integratoren Nemotek. Dieser
hat sich im Bereich Gebäudemanagement spezialisiert und eine
Standardlösung entwickelt. Die Lösung basiert auf der Bedien- und
Visualisierungs-Software CIMPLICITY HMI und wird für jeden Kunden
individuell angepasst. Zum Einsatz von CIMPLICITY HMI befragt,
antwortet Fabrice Monney von Nemotek: “CIMPLICITY ist einfach ein
Spitzenprodukt. Durch die Offenheit in bezug auf Network Connection
sowie durch die Unterstützung vieler Protokolle gibt es uns ein hohes
Grad an Flexibilität.” Gerade im Bereich Gebäudemanagement ist
dies sehr wichtig, da hier einzelne unabhängige Lösungen in ein
Gesamtkonzept integriert werden müssen. Dies kann entweder in einem
Schritt oder wie in der Praxis meistens gehandhabt, sukzessiv über
Jahre geschehen. Bei Henri Maire wurden in den letzten sechs Jahre 16
verschiedene Einzellösungen in das Gebäudemanagement-System
implementiert. So werden bspw. der Stromverbrauch, die Heizungsanlage,
die Wasseraufbereitung, der Sonnenschutz, die Licht- und die
Sicherheitstechnik mit CIMPLICITY zeitabhängig und bedarfsgerecht
gesteuert. In der gesamten Applikation werden dabei über 200
Datenpunkte erfasst. Die Verbindung zwischen dem PC mit der Bedien-
und Visualisierungs-Software sowie den vier eingesetzten SPSen erfolgt
über Ethernet. Die Steuerungen wiederum kommunizieren mit der
E/A-Ebene via den GE Fanuc eigenen Genius Bus.
Vorteile
Durch den Einsatz des
Gebäudemanagement-Systems profitiert Henri Mair in verschiedener
Hinsicht. Die Kosten konnten gesenkt, der Sicherheitsstandard erhöht,
die Wartung vereinfacht und eine sichere Stromversorgung erzielt
werden. Die Kostenersparnis erfolgt durch einen geringeren
Stromverbrauch, der u.a. durch einen besseren Einsatz der Innen- und
Außenbeleuchtung erzielt wurde. Daneben konnten die Stromkosten
erheblich gesenkt werden. Der Preis für Strom kann je nach Zeitpunkt des
Bedarfs erheblich schwanken. Steigt nun der Strompreis über einen
vorher von Henri Maire definierten Wert, dann wird der Strom nicht
mehr extern bezogen. Der benötigte Strom wird dann durch den Einsatz
der zwei firmeneigenen Dieselgeneratoren gewonnen.
Ein weiterer Vorteil
ist das Alarmsystem mit CIMPLICITY. Alle im System gewonnenen Alarme
werden über Ethernet an die Telefonzentrale weitergegeben, wo diese
in einem Datapanel angezeigt werden. Die Zentrale informiert dann die
zuständigen Techniker. Sollte die Zentrale nicht besetzt sein, dann
werden die Alarme an die verantwortlichen Personen via Mobiltelefon
und SMS geschickt. Das Management wird immer automatisch via SMS über
alle Alarme informiert und kann somit entsprechenden Einfluss auf Störungen
und Handlungen nehmen. Über einen PC mit entsprechenden Modem und
speziellen Benutzernamen/Passwort, kann man von überall in der Welt,
über Telefon in das Visualisierungs-System gelangen. Dabei kann der
aktuelle Ist-Zustand in Echtzeit betrachtet und ggf. Parameter verändert
werden.
Fazit
Die Erfahrungen mit
dem Gebäudemanagement-System bei Henri Maire sind äußerst positiv.
Pierre-Louis Valot, Leiter Einkauf bei Henri Maire kommentiert das
System wie folgt: “Wir haben hier ein sehr flexibles System, welches
wir sukzessiv erweitert haben. Über die Jahre hat sich das System
schon lange amortisiert.” Diese Zufriedenheit spiegelt sich auch in
den Investitionen wider. Für die kommenden Jahre ist die Ausweitung
des Systems u.a. für die Bereiche Feuermeldung und Ausbau der
Sicherheitstechnik geplant.
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